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Eishockey

Das Schnabl-Team hat einen Lauf

Die EVR-U-20 ist nach dem Derby-5:2 gegen Landshut Vierter und erwartet am Mittwoch im letzten Spiel vor der Pause Bad Tölz.
Von Claus-Dieter Wotruba

Acht Siege in den letzten elf Spielen: Der EVR-Nachwuchs darf auch gegen Landshut jubeln. Foto: Brüssel
Acht Siege in den letzten elf Spielen: Der EVR-Nachwuchs darf auch gegen Landshut jubeln. Foto: Brüssel

Regensburg.Siege gegen Mannschaften, die vor einem in der Tabelle liegen, sind angenehm. Dem U-20-Team des EV Regensburg gelang im einzigen Wochenend-Auftritt wieder so ein Erfolg. Wie vor einer Woche, als das Team der Trainer Stefan Schnabl und Peter Drews dem Tabellenführer Mannheim die erste Saisonniederlage beibrachte (der jetzt mit dem 1:9 gegen Köln eine saftige zweite folgte), gelang im Derby gegen den Tabellendritten mit dem 5:2 (3:1, 1:1, 1:0) im dritten Vergleich ein zweiter Erfolg.

Für erreicht hält Schnabl das Saisonziel eines Top-Sechs-Platzes und damit der Klassenzugehörigkeit für 2019/20 trotz des achten Sieges in den letzten elf Spielen aber immer noch nicht – trotz der jetzt 18 Punkte Vorsprung auf den Siebten Düsseldorfer EG. Wer fragt, ernte nur ein Schnabl-Schmunzeln. „Jetzt schauen wir erst noch das Tölz-Spiel an“, sagt Schnabl, der mit seiner Truppe am Mittwoch um 20 Uhr in der Donau-Arena gegen den gar 26 Punkte schlechteren Tabellenletzten das letzte Spiel vor einer fünfwöchigen Pause antritt. „Und dann warten wir, was Düsseldorf am 9. Dezember gegen Mannheim macht. Dann können wir reden.“

Die Ausgangsposition freilich ist kommod. „Das haben wir uns erarbeitet“, sagt Schnabl, dessen Team auf Rang vier in der Tabelle vorrückte und in den noch ausstehenden elf Partien ab 13. Januar einen kuriosen Spielplan hat: Allein fünfmal geht es gegen die punktgleichen Eisbären Berlin und weitere zweimal gegen Landshut. Was noch möglich ist? „Rang eins und zwei für Mannheim und Köln sind weg. Ich glaube auch, dass Platz drei an Landshut geht“, hält Schnabl nicht für realistisch, den neun Punkten besseren Rivalen noch einzuholen. Das Playoff-Heimrecht als Vierter ist für Schnabl nicht von immenser Bedeutung. „Vom Kostenfaktor her ist es besser. Aber ich habe mit Igor Pavlov einen Trainer, von dem ich meine Spieler immer kriege – egal, ob daheim oder auswärts.“

Gegen Landshut brachte den EVR das erste Drittel auf die Siegerstraße. „Zehn Minuten haben wir richtig gut gespielt. Dann haben wir einen Schlendrian reingebracht und dachten, mit dem 3:0 wären wir sicher“, sagte Schnabl. Zum Knackpunkt wurde das 4:1 durch Ludwig Nirschl in Unterzahl. „Fairnesshalber muss man sagen, dass der Schiri auch Strafzeit hätten pfeifen können. Wenn wir da drei gegen fünf spielen, kommen sie vielleicht auf 3:2 ran, so schießen wir das 4:1.“ Auch der Einstand des Italieners Thomas Vucemillo war geglückt. „Mit ein bissl Glück schießt er sogar ein Tor, aber es fehlt noch die Bindung.“

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