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DEB hält an Oberliga-Start fest

Die dritthöchste Eishockey-Liga will die Saison Mitte Oktober eröffnen. Das hängt aber noch von anderen Entscheidungen ab.

Im März diesen Jahres bestritten die Eisbären das letzte Spiel.
Im März diesen Jahres bestritten die Eisbären das letzte Spiel. Foto: Andreas Nickl/Andreas Nickl

München.Die Vereine der Eishockey-Oberliga Nord und Süd einigten sich zusammen mit dem Deutschen Eishockey-Bund darauf, am geplanten Saisonstart am 16./17. Oktober vorerst festzuhalten. Das teilt der DEB in einer Pressemitteilung mit. Ob der Saisonstart Mitte Oktober tatsächlich beibehalten werden kann, wollen die Vereine und der DEB am 15. September erneut diskutieren. Im Vorfeld dieses Termins sind weitere politische Beratungen und Entscheidungen geplant, die eine erneute Bewertung der Situation nach sich ziehen, von der der Oberliga-Start abhänge. Der DEB und die Oberligisten sind sich allerdings einig, dass die Tendenzen momentan eher positiv zu interpretieren seien. DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel sagt: „Unser Ziel für die Oberliga ist es zu spielen und dann zu prüfen, unter welchen Bedingungen das möglich ist. Die Zuschauerkapazität wird der entscheidende Knackpunkt sein.“

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Bei der Videokonferenz wurde zudem vereinbart, bei der Politik mit Nachdruck für eine Aufnahme der beiden Oberligen als höchste DEB-Ligen in das Corona-Hilfspaket der Bundesregierung zu werben. Dort erhalten professionelle und semiprofessionelle Teamsportarten in der Krise Unterstützung. Laut der Pressemitteilung sind die Oberligisten enttäuscht, dass sie in den Richtlinien des Bundesinnenministeriums bei den Coronahilfen im Profisport bislang nicht berücksichtigt wurden. „Wir wollen erreichen, dass die Oberliga als höchste DEB-Spielklasse in das Hilfspaket einbezogen wird und setzen die direkten partnerschaftlichen Gespräche mit der Politik sowie eine anderweitige Kommunikation bundesweit fort“, erklärt Schaidnagel.(pm/mg)

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