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Eisbären
Mittwoch, 23. Mai 2018 26° 2

Interview

Eisbär Peter Holmgren bekommt „a Madl“

Der Torhüter fühlt sich in Regensburg pudelwohl und will seinen Beitrag zum sportlichen Aufschwung der Mannschaft leisten.
Von Heinz Gläser

Peter Holmgren Foto: Nickl

Regensburg.Peter Holmgren, Sie haben Ihren Vertrag bei den Eisbären um zwei Jahre verlängert. Warum?

Neben dem Eis gefällt es meiner Familie und mir sehr, sehr gut. Wir fühlen uns super in Regensburg und haben auch schon den Sommer hier verbracht, nachdem ich im Januar aus Duisburg gekommen war. Ein Cousin meiner Frau studiert hier. Und im Mai erwarten wir Nachwuchs.

Glückwunsch! Darf man fragen, was es wird?

A Madl (der gebürtige Göteborger spricht schon Bayerisch/d. Red.).

Neben dem Eis ist also alles okay. Aber sportlich gibt’s noch Luft nach oben, oder?

Klar war diese Saison bisher frustrierend. Aber es tut sich was, die Leute rundherum sind an Eishockey interessiert. Hier will man was erreichen – und dazu möchte ich meinen Beitrag leisten. Außerdem spüre ich das Vertrauen im Verein, und ich will es mit guten Leistungen zurückzahlen.

Sie hatten Verletzungspech, fielen von Anfang Dezember bis Mitte Januar mit einer im Training erlittenen Blessur an der Hand aus. Sie tragen noch ein großes Pflaster am Daumen. Schlimm?

(Holmgren lacht) Ach das! Nee, das ist gestern beim Kochen passiert. Ich hab’ mich geschnitten. Nix Schlimmes. Die Hand ist gut. Als ich wieder eingestiegen bin, gab’s im Training zur Schonung zuerst nur flache Schüsse, nichts auf die Hand. Aber jetzt fühlt sich die Fitness gut an. Das Timing fehlt noch ein bisschen, aber das kommt mit dem Training und natürlich vor allem mit den Spielen.

Ist Ihr neuer Trainer Igor Pavlov das, was man landläufig als harter Hund bezeichnet?

(Holmgren überlegt) Was heißt hart? Er ist fair! Er verlangt jeden Tag Leistung, aber das kenne ich nicht anders aus der zweiten Liga. Er hat viel Erfahrung im höherklassigen Eishockey und gibt uns wertvolle Tipps.

War Beppi Heiß zu nett? Oder woran ist er als Eisbären-Coach gescheitert?

Beppi ist menschlich 1a. Er hat hart gearbeitet, hat alles getan, was er konnte. Woran es letztlich lag, lässt sich nicht mit einem Wort erklären.

Hoffen Sie wie viele Fans auf einen Neustart in den Playoffs?

Die sind noch ziemlich weit weg. Acht Spiele bis Anfang März. Natürlich sind die Playoffs wie eine neue Saison, plötzlich ist wieder alles möglich. Schön und gut. Aber wir müssen uns auch jetzt schon verbessern. Wir wissen selbst, was schlecht war. (gr)

Alle Nachrichten rund um die Eisbären des EV Regensburg finden Sie hier.

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