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Eisbären
Montag, 21. Mai 2018 25° 1

Eishockey

Eisbären-Defensive ist fast komplett

Petr Heider kommt aus Weiden und setzt die EVR-Linie für die neue Saison fort. Bisher sind über 200 Dauerkarten verkauft.
Von Claus-Dieter Wotruba

Im Vorjahr ein Weidener, demnächst ein Eisbär in Regensburg: Verteidiger Petr Heider Foto: Schindler

Regensburg.Die Defensive der Eisbären ist nahezu komplett. Auch der 22-jährige Petr Heider, der nach Lindau und Weiden im dritten Deutschland-Jahr in den Eisbären des EV Regensburg eine dritte Station gefunden hat, setzt die neue Linie des Eishockey-Oberligisten fort, eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft für die Zukunft aufzubauen. Bei einer Pressekonferenz im Regensburger Hansa-Apart-Hotel am Sonntagabend wurde Heider als vierter Neuzugang nach Benedikt Böhm, Jakob Weber und Lars Schiller vorgestellt. Zudem wurden Preise unter den ersten Dauerkartenkäufern verlost. In der ersten Woche waren über 200 Saisontickets an den Fan gebracht worden.

Auffällig ist der Altersschnitt der neuen Defensive, auf die Trainer Igor Pavlov und der sportliche Leiter Stefan Schnabl setzen. Sieben Mann sind verpflichtet – Sebastian Alt, dessen Vertrag bekanntlich aufgelöst werden soll, nicht mitgerechnet. Tomas Gulda ist mit 28 Jahren der mit Abstand älteste Verteidiger. Mit Gulda beträgt der Altersschnitt der neuen Defensive 22,85 Jahre, ohne ihn 21,33.

Petr Heider, der wie Gulda aus Opava stammt und seinen Großeltern in dieser deutsch geprägten Gegend seinen deutsch-klingenden Namen und den deutschen Pass verdankt, war zwar am Sonntag bei seiner Präsentation nicht in Regensburg, gab der Mittelbayerischen aber vorab erste Auskünfte zu seinem Wechsel.

Mit Lars Schiller verteidigt bald noch ein neuer, junger Spieler: Lesen Sie die Geschichte zu seinem Wechsel hier.

„Am liebsten würde ich noch besser als mein Bruder werden“, witzelte Petr Heider mit Blick auf seinen neun Jahre älteren Bruder Martin, der in Deutschland bei diversen Stationen auf inzwischen fast 500 Zweitligaspiele kam und jetzt beim Zweitliga-Absteiger Bayreuth einen Vertrag hat. Nicht zuletzt deswegen wurde auch Petr Heider dort als Zugang gehandelt. „Ich hatte ein Angebot von Bayreuth. Aber es ist nicht so gelaufen wie geplant. Dann kam von Regensburg ein gutes Angebot und ich habe mich dafür entschieden, weil da ein guter Trainer ist und ich auch Tomas Gulda kenne.“

Die Jugendlichkeit der neuen Eisbären-Mannschaft war für Petr Heider ebenfalls ein Pluspunkt. „Da trainiert jeder mehr. Das ist für meine Entwicklung gut“, sagt Heider. „Ich habe auch gehört, dass Igor Pavlov hartes Training macht, aber er gibt jungen Spielern viel Eiszeit – das ist für meine Entwicklung das Beste. Meine Priorität ist, in Regensburg gut zu spielen und dann schaue ich weiter.“

In Lindau hatte Petr Heider in seinem ersten Deutschland-Jahr durchaus auch Offensivqualitäten gezeigt und war in 54 Spielen einschließlich der Relegation bei elf Toren immerhin auf 39 Skorerpunkte gekommen. In Weiden sahen die Zahlen mit sieben Skorerpunkten (zwei Tore) weniger beeindruckend aus. „Ich spiele erstmal defensiv, kann aber auch offensiv.“

Alle Nachrichten rund um die EVR-Eisbären finden Sie hier.

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