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Eishockey

Eisbären stutzen die Adler-Schwingen

Regensburger Oberligist fertigt Kitzbühel mit 7:4 ab. Richard Divis trifft im Testspiel dreimal. Am Sonntag in Deggendorf.
Von Dieter Krelle

Eisbären-Jubel (von links): Tomas Gulda, Petr Heider und Richard Divis Foto: Brüssel
Eisbären-Jubel (von links): Tomas Gulda, Petr Heider und Richard Divis Foto: Brüssel

Regensburg.Die Regensburger Eisbären haben ein weiteres Vorbereitungsspiel für sich entschieden. Gegen den EC Die Adler Kitzbühel siegte der Eishockey-Oberligist am Freitagabend vor 1083 Zuschauern in der heimischen Donau-Arena mit 7:4 (4:1, 3:2, 0:1). Im ersten Aufeinandertreffen mit den Österreichern stand am 18. August in Kitzbühel ein 5:4-Erfolg der Eisbären in der Verlängerung zu Buche. Der Reigen der Testspiele wird am Sonntag (18.30 Uhr) mit dem Auftritt beim Deggendorfer SC fortgesetzt. Der DEL2-Absteiger wird ein echter Härtetest für die Schützlinge von Coach Igor Pavlov.

Unerwartet überlegen starteten die Eisbären gegen die Adler aus Tirol. Schon nach zwei Spielminuten sorgte Verteidiger Petr Heider für die Führung, als er nach einer Musterkombination über Nikola Gajovsky und den technisch versierten Fabian Herrmann frei vor dem Schweden Stefan Ridderwall auftauchte. Und dann trug sich auch Richard Divis (11. Minute) kurz nach Ablauf des zweiten Eisbären-Powerplays (Gajovsky-Heider) in die Torschützenliste ein.

David Kreuter weckte mit seinem Treffer in Überzahl (14./Echtler-Riener) kurz Kitzbüheler Hoffnungen, die allerdings Richard Divis (14./Gajovsky-Herrmann) und Michail Sokolov (15.) nach Vorarbeit von Nicolas Sauer und Lars Schiller mit einem Eisbären-Doppelschlag zum 4:1-Pausenstand unterdrückten. Das klare Resultat zum Ende des ersten Drittels spiegelte durchaus die Kräfteverhältnisse wider.

Doch die Gäste wollten nach dem Wiederbeginn auch etwas bieten. Nach nur 24 Sekunden überwand der Finne Lasse Uusivirta nach Vorarbeit von Hendrik Hochfilzer und Lukas Fredin den diesmal das Eisbären-Gehäuse hütenden Raphael Fössinger.

Dieser Weckruf der Österreicher stieß aber nicht auf taube Eisbären-Ohren. Jakob Weber (25.), der nach einer Kombination über Tomas Schwamberger und Erik Keresztury nur noch den Schläger hinhalten musste, und Richard Divis (27.) mit seinem dritten Treffer nach einer gelungenen Verteidiger-Kombination von Petr Heider und Tomas Gulda sorgten für das zwischenzeitliche 6:2, das auszubauen die Schützlinge von Igor Pavlov allerdings in der Folge versäumten.

Dass Eisbären-Kapitän Peter Flache einen Shorthander ausließ, rächte sich nach Ablauf des dritten Gäste-Powerplays mit dem 6:3 durch Hendrik Hochfilzner. Im Gegenzug aber schloss Filip Reisnecker (35.) ein klasse Solo mit dem 7:3 zum Zwischenstand nach Drittel zwei einer fairen Partie ab, die Schiedsrichter Alfred Hascher vor keinerlei Probleme stellte.

Im Schlussdrittel markierte Adam Havlik nach Vorarbeit von David Kreuter und Johan Schreiber früh (42,) den 4:7-Endstand.

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