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Eishockey

Eisbären verlieren in Herne wieder

Beim 4:7 fehlt am Ende die Kraft. Die Regensburger können sich am Sonntag (18 Uhr) im letzten Testspiel revanchieren.
Von Claus-Dieter Wotruba

Eisbären-Kapitän Peter Flache traf zweimal in Herne. Foto: Brüssel
Eisbären-Kapitän Peter Flache traf zweimal in Herne. Foto: Brüssel

Herne.Eishockey-Oberligist Eisbären Regensburg kommt mit zwei Niederlagen von seinem Trip in den Norden zurück: Auf das 4:6 in Tilburg vom Donnerstag folgte tags darauf vor 505 Zuschauern ein 4:7 (2:2, 2:2, 0:3) beim Herner EV, der die Oberpfälzer zuletzt auch aus den Playoffs geworfen hatte. Am Sonntag um 18 Uhr können sich die Eisbären in ihrem zwölften und letzten Testspiel direkt in der Donau-Arena gegen Herne revanchieren.

Mit einem weiter geschrumpften Aufgebot traten die Regensburger zu ihrem vorletzten Testspiel an: Zum Trio der verletzten und dem Quintett der beruflich und schulisch Verhinderten kam auch noch der am Donnerstagabend in Tilburg verletzt ausgeschiedene Leopold Tausch auf die Ausfallliste, so dass nur 14 Feldspieler aufs Eis gingen. Fabian Herrmann rückte wieder in den Sturm, Lukas Heger spielte wie in Tilburg Verteidiger. Ins Tor stellte Igor Pavlov Rapahel Fössinger anstelle von Peter Holmgren.

Eishockey

Eisbären verspielen ein 4:1 in Tilburg

Im letzten Drittel fehlt dem Regensburger Mini-Aufgebot in den Niederlanden die Kraft. In Herne geht’s am Freitag weiter.

Bereits nach 55 Sekunden hatten die Herner ihren ersten Pfostenschuss, danach aber hatten auch die Eisbären ihre Möglichkeiten. Nach 6:14 Minuten brachte Artjom Alexandrov Herne nach einem Solo in Führung. Nur 64 Sekunden später antwortete Eisbären-Kapitän Peter Flache assistiert von Tomas Schwamberger mit dem Ausgleich. Es ging munter weiter: Hernes Dennis Thielsch musste mit Spieldauerstrafe vom Eis (16:44), dann traf Korbinian Schütz (Assist Richard Divis) erstmals in der Vorbereitung für die Eisbären (18:38). Diesmal glich Herne genau 64 Sekunden später durch Dennis Palkas verwandelten Penalty aus.

Im zweiten Abschnitt fielen die vier Tore innerhalb von nur 7:15 Minuten: Erst bereitete der überragende Tomas Schwamberger Flaches 3:2 (31.) vor, dann traf er selbst (36.). Zweimal glichen Luca Schöpf (35.) und Nils Liesegang (38., in Überzahl) für Herne aus. Ebenfalls im Powerplay traf Denis Fominych zum Herner 5:4 (43:53), als Philipp Vogel eine der insgesamt sechs Strafzeiten absaß. Fominych setzte auch das 6:4 drauf (50.). Christoph Ziolkowskis 7:4 war gegen längst müde Regensburger der Schlusspunkt (57.).

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