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Dienstag, 21. August 2018 29° 3

Eishockey

EVR: Schläger-Diebe stellen sich

Die Tasche mit 20 bis 30 Schlägern ist laut Verein unbeschädigt. Der Diebstahl hatte für viel Aufregung gesorgt.
Von Claus-Dieter Wotruba und Sebastian Heinrich, MZ

Dem EVR wurde eine Tasche mit 20 bis 30 Eishockey-Schlägern gestohlen. Foto: Deutzmann/Eibner
Dem EVR wurde eine Tasche mit 20 bis 30 Eishockey-Schlägern gestohlen. Foto: Deutzmann/Eibner

Regensburg.Nach dem Eishockey-Schäger-Diebstahl beim EV Regensburg gibt es offenbar ein Happy End: Wie der EV Regensburg selbst auf Facebook bekanntgibt, haben sich die mutmaßlichen Diebe der Polizei gestellt und die gestohlenen Schläger zurückgegeben. Die Schläger waren am Freitagabend, nach dem EVR-Sieg gegen Deggendorf, gestohlen worden.

Entwarnung durch den EVR auf Facebook

Es gibt Augenzeugen

Es ist nicht das erste Mal in dieser Saison, dass der EV Regensburg Ärger mit manchen seiner Fans hat. Für Gesprächsstoff sorgte zuletzt ein Vorfall in Weiden, als innerhalb des Regensburger Fanblocks zwei Frauen getreten wurden. Kaum war die Diskussion um diverse Stadionverbote ein wenig abgeebbt, sorgte am Silvesterwochenende der Vorfall nach dem mit 4:3 gewonnenen Spiel in Deggendorf für helle Aufregung im EVR-Lager. Nach Lage der Dinge hatten Fans des Klubs nach dem Spiel eine Schlägertasche mit 20 bis 30 Eishockey-Schlägern entwendet. Der EVR hatte unmittelbar nach dem Vorfall Fotos und Kommentare gepostet: „Wir haben eine genaue Täterbeschreibung und mehrere Augenzeugen. Gebt uns unsere Schläger zurück! Schämt euch!“, schrieb der Klub auf Facebook. Danach hatte man vermutet, die Taschen mit den Schlägern könnten in ein Gebüsch geworfen worden sein.

Trainer glaubte es kaum

„Das ist wirklich verrückt. Wahnsinn“, kommentierte Trainer Doug Irwin nach dem Spiel die höchst ungewöhnliche Angelegenheit. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es lange dauert, bis wir die haben. Die bekommen Ärger mit der Polizei. Das ist schließlich ein Haufen Geld: Eishockeyschläger sind heutzutage teuer. Ich habe erst gedacht, das ist ein Witz. Aber das ist nicht lustig. Da brauchen wir ja künftig Polizeischutz am Bus.“

Auch Kapitän Billy Trew hatte direkt nach dem Spiel um die wichtigen Spielerwerkzeuge gebangt. „Ich bin gespannt, ob da auch meine Schläger dabei sind“, sagte Trew. Immerhin: Für das nächste Spiel am Mittwoch (20 Uhr) gegen Spitzenreiter Selb sind die Schläger nun offenbar wieder einsatzbereit.

Den ausführlichen Spielbericht vom Match gegen Deggendorf lesen Sie hier!

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