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Eishockey

Hoher Landshuter Derbysieg

Der DEL2-Aufsteiger nahm die Eisbären im Schlussdrittel durch eine Temposteigerung mit 6:2 im Sturm.
Von Dieter Krelle

Nach den ersten beiden Dritteln führten die Regensburger noch gegen den Gast aus Landshut.  Foto: Christian Brüssel
Nach den ersten beiden Dritteln führten die Regensburger noch gegen den Gast aus Landshut. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Nur einen Tag nach dem 5:3-Auftaktsieg bei Red Bull Salzburg Juniors bestritten die Eisbären Regensburg ihr zweites Saisonspiel gegen den derzeit noch „heimatlosen“ DEL2-Aufsteiger EV Landshut, der zum ersten Mal Spielpraxis auf dem Eis der Donau-Arena sammelte und die Mannen von Ivor Pavlov im Schlussdrittel zum 2:6 (2:1, 0:0, 0:5) regelrecht zerlegte.

Das Ostbayern-Derby hatte weitgehend den Charakter eines Freundschaftsspiels und nahm erst Fahrt auf, als Marc Schmidpeter (40:40) einen Fehler des gerade eingewechselten Raphael Fössinger zum 2:2 nutzte. Danach gelang dem Gast im fünften Powerplay durch Robbie Czarnik Sekunden später die erste Landshuter Führung. Und Christoph Fischhaber sorgte nach einem Tempo-Gegenstoß für das 2:4 (50:32). Die Schlusspunkte setzten Tadas Kumeliauskas (54:52) und Maximilian Forster (59:40).

Derby-Niederlage für den EVR

Landshuts Trainer Axel Kammerer war mit dem Verlauf der Vorbereitung in Tschechien und in dieser Woche zufrieden. Dass sein Team wegen der neuen Überdachung der Landshuter Eishalle in den ersten sechs Wochen nur Auswärtsspiele bestreiten kann, nahm der künftige Kooperationspartner der Eisbären gelassen. Die Heimspiele werden in englischen Wochen im November nachgeholt. Wegen der langen Aufstiegs-Playoffs der Niederbayern begannen die Bauarbeiten in der neuen DEL2-Arena erst verspätet. Und die Partie gegen die Regensburger war die erste. „Wir wollen sie seriös angehen und schauen, was dabei herauskommt.“

Tore nach erstem Abtasten

Was sich in Sachen Spielabwicklung tat, war zunächst vorsichtiges Abtasten mit leichten spielerischen Vorteilen des Gastes, der aber zwei Überzahl-Gelegenheiten gegen den gut reagierenden Peter Holmgren nicht nutzen konnte. So musste nach Nikola Gajovskys Führungstreffer (11:55/Divis) schon ein grobes Missverständnis in der Eisbären-Abwehr zum Ausgleich herhalten, das Erik Gollenbeck nach völlig freiem Sololauf eiskalt nutzte. Doch Filip Reisnecker (19:50) überwand nach Pass von Philipp Vogel Jaroslav Hübl zum zweiten Mal. Effektiver konnten die Schützlinge von Igor Pavlov kaum auftreten. Dagegen gingen die Landshuter mit ihren gut herauskombinierten Möglichkeiten geradezu verschwenderisch um.

In der sehr fairen Partie versuchte der Hausherr etwas konzentrierteren Spielaufbau, vergab aber zunächst eine gute Powerplay-Möglichkeit. Und dann konnte der super freigespieltes Petr Heider Landshuts Keeper nicht überwinden. Beide Teams versuchten, das Tempo zu steigern. Aber Nikola Gajovsky (34.) konnte die Vorarbeit von Leopold Tausch nicht veredeln. Weitere Halbchancen wurden vergeben. Als je ein Spieler auf die Strafbank musste, hätte Peter Flache für die sich gerade ergänzenden Regensburger das 3:1 machen müssen, scheiterte aber an Hübl.

Nächster Test in Kitzbühel

Im letzten Drittel fanden die Landshuter nach einem schweren Fehler von Raphael Fössinger, den Marc Schmidpeter zum 2:2 nutzte, zu ihrem Rhythmus. Am Sonntag um 18 Uhr bestreiten die Eisbären beim EC Adler Kitzbühel ihr drittes Testspiel.

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