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Eishockey

Jung-Eisbären erwarten Köln

Mit den Kölner Junghaien kommt das nächste Top-Team nach Regensburg. U 17 peilt gegen Straubing den ersten Sieg an.
Von Sebastian Dollinger

Die Leistungen gegen Mannheim geben Anlass zur Hoffnung, dass die Jung-Eisbären auch dem Spitzenreiter Köln Paroli bieten können. Foto: Christian Brüssel
Die Leistungen gegen Mannheim geben Anlass zur Hoffnung, dass die Jung-Eisbären auch dem Spitzenreiter Köln Paroli bieten können. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Gut gespielt, aber doch verloren – so viel das Fazit am vergangenen Wochenende für die Jung-Eisbären des EV Regensburg in den Duellen gegen Rekordmeister Mannheim aus. Sowohl in der Samstagspartie (0:3) als auch in der Sonntagsbegegnung (1:2) bot das Team von Stefan Schnabl den Jungadlern aus Mannheim Paroli, konnte aber die erspielten Chancen nicht in mehr als einen Treffer ummünzen. Das Nachwuchs-Team aus Baden-Württemberg blieb vor dem Tor eiskalt und holte somit die Punkte nach Mannheim.

Die Regensburger Jung-Eisbären können allerdings mit dem Saisonstart zufrieden sein, so war das Team von Stefan Schnabl trotz zahlreicher Ausfälle auch gegen Mannheim dem Sieg nahe und gegen einen unangenehmen Aufsteiger aus Krefeld holten die Oberpfälzer im Auftaktwochenende auswärts sechs Punkte.

Mit den Kölner Junghaien wartet am heutigen Samstag sowie am morgigen Sonntag das nächste Schwergewicht aus der Deutschen Nachwuchs Liga. Das von Rodion Pauels und Patrick Strauch trainierte Team ist mit vier Siegen gegen Augsburg und Krefeld in die Saison gestartet und grüßt mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten von Platz eins.

Das torgefährlichste Team

Mit sieben Punkten – vier Toren und drei Vorlagen – ist Robin van Calster gefährlichster Angreifer der Kölner. Insgesamt trafen in den bisherigen vier Spielen bereits zwölf Kölner Akteure ins gegnerische Tor. Mit 19 erzielten Treffern ist der KEC aktuell das torgefährlichste Team, Regensburg traf bisher acht Mal ins Tor der Gegner. Beide kassierten in den bisherigen Spielen acht Gegentore. In Überzahl gehört der Kölner EC mit 21,4 Prozent zu den besten drei Teams, der EVR folgt mit 16,7 Prozent auf Rang fünf. In Unterzahl führen die Jung-Eisbären mit einer starken Erfolgsquote von 93,8 Prozent die Wertung an. Die Kölner Junghaie liegen hier mit 82,3 Prozent nur auf Platz fünf.

In der vergangenen Spielzeit beendeten die Nordrhein-Westfalen die Hauptrunde mit 77 Punkten souverän auf Platz zwei und mussten sich erst im Finale gegen Rekordmeister Mannheim geschlagen geben. Für den EV Regensburg gab es in der vergangenen Saison gegen den KEC nicht viel zu holen. In allen fünf Partien verließen die Junghaie die Eisfläche als Sieger. In den anstehenden Spielen in der Domstadt kommen die Kölner Junghaie zwar als Favorit, aber die bisherigen Spiele der Jung-Eisbären haben gezeigt, dass das Team um jeden Zentimeter Eis kämpft und alles für den Erfolg macht.

Zurückgreifen kann Stefan Schnabl wieder auf Fabian Herrmann und Filip Reisnecker, die mit jeweils vier Punkten gemeinsam mit Leon Zitzer die punktbesten Regensburger sind. Wer gegen die Kölner Junghaie im Aufgebot steht, ist noch unklar, da aktuell viele Spieler angeschlagen oder krank sind. Und ob wieder Spieler aus der U 17 nachrücken, ist ebenfalls noch unklar.

Die Jung-Eisbären

  • Fünf Sterne:

    Die Oberpfälzer sind eines von zwölf Teams im deutschen Eishockey, welches mit der Maximalzahl von fünf Sternen für die hervorragende Arbeit im Nachwuchsbereich ausgezeichnet wurde.

U 17 im Derby gegen Straubing

Für die U-17-Mannschaft der Jung-Eisbären stehen an diesem Wochenende die Derbys gegen den EHC Straubing an. Am Freitag um 20 Uhr messen sie sich zuhause zum ersten Mal mit dem EHC, ehe sie dann am Samstag um 13 Uhr in Straubing gastieren. Nach den zwei Niederlagen zum Auftakt gegen Ingolstadt soll in Niederbayern der erste Erfolg gelingen.

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