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Eishockey

Jung-Eisbären machen großen Schritt

Mit sechs Punkten gegen Düsseldorf springt Stefan Schnabls U 20 auf Platz drei. Am Wochenende wartet der Tabellenführer.
Von Sebastian Dollinger und Claus-Dieter Wotruba

So fiel im ersten Duell mit der Düsseldorfer EG das 3:2-Siegtor für die Jung-Eisbären des EV Regensburg. Foto: Christian Brüssel
So fiel im ersten Duell mit der Düsseldorfer EG das 3:2-Siegtor für die Jung-Eisbären des EV Regensburg. Foto: Christian Brüssel

Regensburg.Das tut den Jung-Eisbären des EV Regensburg gut: Mit zwei Siegen gegen den bisherigen Tabellendritten Düsseldorf (3:2 und 2:0) übernahm die Regensburger Eishockey-U 20 selbst den Verfolgerrang der beiden Übermannschaften aus Köln und Mannheim in der Division I – und erhöhte gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit auf den Einzug in die Playoffs, die die ersten sechs Mannschaften erreichen, weil der Vorsprung auf die Konkurrenten erhöht wurde. Die U 17 besiegte in der Süd-Division I mit dem neuen Trainer Markus Hätinen den direkten Konkurrenten um Platz acht aus Rosenheim mit 7:1 und hat bei mit jetzt sieben Punkten Vorsprung ebenfalls gute Karten.

„Unser Torwart war in beiden Spielen ein brutaler Rückhalt“, lobte Trainer Stefan Schnabl Markuss Zukovskis und freute sich für die Mannschaft. „Es war vielleicht nicht das beste Spiel von uns, aber von Kampf, Einsatz und Willen her, diese Spiele zu gewinnen, war’s top. Es zeigt uns, dass alles geht, wenn wir hart genug fighten.“

Vorsprung jetzt 14 Zähler

Die Erfolge gegen Düsseldorf stellten positive Weichen für das letzte Dutzend Spiele, für den der Vorsprung auf den Tabellensiebten Landshut auf 14 Zähler wuchs. „„Die zwei Siege helfen uns ungemein. Drei Punkte ist immer so eine magische Zahl am Wochenende: Wenn du die holst, ist es schon gut ausgegangen“, bilanziert Schnabl. „Wir haben ja nicht gegen irgendjemanden gespielt, sondern gegen Düsseldorf. Aber sicher ist immer noch nichts.

Am Samstag erwischten die Jung-Eisbären einen perfekten Start und gingen durch Toni Früchtl (5.) und Tea,-Rückkehrer Aron Schwarz (14.) in Führung. „Das hat mich auch positiv gestimmt: Wir waren schnell 2:0 vorne, haben im zweiten Drittel noch schneller das 2:2 bekommen, aber uns wieder gefangen.“ Als Daniel Bartuli nach einem Check eine Spieldauerstrafe bekam und mit Luke Volkmann ein weiterer Düsseldorfer auf der Strafbank saß, hatten die Jung-Eisbären bei doppelter Überzahl die Chance auf 3:0 zu stellen, konnten den Vorteil aber nicht in einen Treffer ummünzen.

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Hier spielen die Stars von morgen

Mit der Düsseldorfer EG gastiert wieder ein großer Name bei den Jung-Eisbären in Regensburg, die selbst ein Toptalent haben.

So verkürzte Marc Stähle nach 60 Sekunden im zweiten Drittel auf 2:1 und Tim Lorer in der 26. Spielminute und Tim Lorer gelang in numerischer Überzahl das 2:2 (26.). Allerdings fanden die Jungs von Stefan Schnabl im Mitteldrittel die passende Antwort und so sorgte Tim Flammann in der 33. Spielminute für die neuerliche EVR-Führung. Dass es schon der Siegtreffer war, stand vor allem nach der Spieldauerstrafe in Minute 52 und der damit verbundenen fünfminütigen Unterzahl in Frage – zumal zu der Zeit auch Fabian Herrmann eine zehn-Minuten Disziplinarstrafe absaß.

Herrmann brach den Bann

Im Sonntagsspiel stand es nach 40 Minuten 0:0. „Dann haben wir halt das erste Tor geschossen und das zweite nachgelegt“, erklärt Stefan Schnabl das simpel klingende Siegrezept. Fabian Herrmann brach auf Zuspiel von Kareem Hätinen den Bann für die Jung-Eisbären (43.). Yuma Grimm erzielte das 2:0 (49.) und Markuss Zukovskis hielt seinen Kasten sauber.

Auf die die Jung-Eisbären wartet jetzt ein herausforderndes Programm: Am Samstag und Sonntag ist mit den Junghaien aus Köln der Tabellenführer der Regensburger Gastgeber.

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