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Eisbären
Donnerstag, 19. Juli 2018 30° 1

Eishockey

Peter Holmgren bleibt ein Eisbär

Regensburger binden Torhüter vertraglich für weitere zwei Jahre. Coach Pavlov kritisiert Chancenverwertung seines Teams.
Von Heinz Gläser

Steht für zwei weitere Jahre im Eisbären-Tor: Peter Holmgren Foto: Nickl
Steht für zwei weitere Jahre im Eisbären-Tor: Peter Holmgren Foto: Nickl

Regensburg.Igor Pavlov war mit der Leistung seiner Mannschaft insgesamt zufrieden. „Ich habe Leidenschaft und eine geschlossene Einheit gesehen“, bilanzierte der Coach der Regensburger Eisbären nach der 1:4-Heimniederlge am Sonntagabend gegen den ERC Sonthofen. Überhaupt nicht einverstanden war der 53-Jährige allerdings mit der Chancenverwertung seines Teams. Speziell im zweiten Drittel versiebten die Spieler des Eishockey-Oberligisten wie am Fließband glasklare Möglichkeiten. Franz Mangold und Benjamin Kronawitter blieben am überragenden Bulls-Goalie Patrick Glatzel hängen, und sogar der ansonsten so überaus treffsichere Litauer Arnoldas Bosas schob den Puck neben den Kasten, wo er ihn doch eigentlich nur noch ins Netz drücken musste. „Wenn man das leere Tor nicht trifft, ist das ein grober Fehler“, grollte Igor Pavlov seinen Schützlingen.

Auf Distanz halten

Fast schon uneinholbar auf zwölf Punkte enteilt ist damit der Tabellensechste aus Sonthofen. Wenigstens unterlag auch Weiden am Sonntagabend mit 3:7 in Deggendorf. Am Freitag (20 Uhr) geht es im Oberpfalz-Derby darum, die mit fünf Zählern Rückstand auf die Eisbären auf Platz acht rangierenden Blue Devils weiterhin auf Distanz zu halten.

Ungeachtet der Hoffnung, in der Meisterrunde und den Playoffs der laufenden Saison doch noch einen positiven Dreh zu geben, treiben die Regensburger die personellen Planungen für die Zukunft voran. Beim zweiten Fan-Treffen in dieser Spielzeit verkündeten die Eisbären-Verantwortlichen am Montagabend im Antoniushaus, dass sie sich mit ihrem Torhüter Peter Holmgren auf eine weitere Zusammenarbeit über zwei Jahre geeinigt haben. Erst vor zwei Wochen hatten sie die Vertragsverlängerung mit Topscorer Nikola Gajovsky bekannt gegeben, ebenfalls mit einer Laufzeit über zwei Jahre.

Lange Verletzungspause

Der Deutsch-Schwede Holmgren stieß Ende Januar 2017 von den Füchsen Duisburg zu den Eisbären. Der 30-Jährige war in dieser Spielzeit die klare Nummer eins im Tor der Regensburger, fiel allerdings von Anfang Dezember bis Ende Januar mit einer im Training erlittenen Handverletzung und einem anschließenden grippalen Infekt aus. Die Eisbären verpflichteten daher Mitte Dezember Justin Schrörs als Backup-Goalie.

Für den gebürtigen Göteborger Holmgren stehen in bislang 23 Saisoneinsätzen ein Gegentorschnitt von 3,37 sowie eine Fangquote von 86,4 Prozent zu Buche.

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