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Eishockey

Pilsen zieht seine Kreise, der EVR lernt

Auch die Südtiroler aus Brixen haben eine weiße Weste. Bis zum Finale am Montag sind noch viele Spiele zu absolvieren.
Von Dieter Krelle

Die EVR-Bambini setzten sich auch gegen Pilsen tapfer zur Wehr, sind aber immer noch punktlos.  Foto: Andreas Nickl
Die EVR-Bambini setzten sich auch gegen Pilsen tapfer zur Wehr, sind aber immer noch punktlos. Foto: Andreas Nickl

Regensburg.Einer der Turnier-Höhepunkte des 47. Internationalen Bambini-Turniers fand in der Trainingshalle statt. Dustin Willhof glänzte mit zwei Solo-Schlittschuh-Einlagen und einem Doppelschlag beim 3:1 für den weiter ungeschlagenen Titelverteidiger HC Pilsen Wolves im Schlagerspiel gegen die Silver Sharks Moskau.

Im Rennen um den Eishockey-Wanderpokal der Stadt Regensburg für die U 13 bleibt der ebenfalls ungeschlagene EC Brixen, der sich am Samstag um 14.30 Uhr mit den Tschechen misst, ein höchst beachtenswerter Konkurrent. Die im gradlinigen Konterspiel aus gesicherter Abwehr effizient abschließenden Italiener setzten das Konzept von Trainer Elmar Parth vor allem beim 7:0 gegen den EHC Olten perfekt um.

Eishockey

Eishockey-Bambinis kämpfen um Titel

Bis Montag duellieren sich internationale Teams in Regensburg. Die Moskauer Silver Sharks locken besonders viele Fans an.

Bis Sonntagmittag dauert die Vorrunde noch, dann folgen am Nachmittag die K. o.-Spiele der oberen und unteren Vier im Tableau. Höhepunkt des Turniers wieder am Dreikönigstag am Montag das Finale um 11.30 Uhr sein.

Ganz andere Schwerpunkte setzt man beim Team Oberöstereich, das täglich Schulunterricht ansetzt, weil die Führungscrew um Harald Pschering und Walter Söllinger selbst in den Schulferien Lernschwerpunkte für wichtig hält.

Die Auswahl aus Linz findet immer besser in das Turnier. Das wurde nach 1:3-Rückstand mit dem 8:4 über Dübendorf bewiesen – und dann kam der von Brixen 7:0 abgefieselte EHC Olten mit einem Blitzstart zur 2:0-Führung daher. Beschwingt wohl auch durch die inbrünstig intonierte Nationalhymne vom mitgereisten Anhang. In Unterzahl – danach nahm der Coach zwecks Weckruf zu besserer Einstellung eine Auszeit – und Überzahl besorgte Konstantin Hutzinger den 2:2-Pausenstand und danach mit einem Hattrick die Führung (26.). Die taktische Reife demonstrierten sie in vierminütiger Unterzahl am Ende.

Dagegen müssen die Jung-Eisbären weiter lernen. Das 1:3 im Kellerduell mit dem französischen Turnier-Neuling Les Jokers de Cergy-Pontoise machte den Schützlingen von Alexi Peltonen und Denis Bodensteiner klar, dass Bambini-Eishockey auch mit Härte Spaß machen kann. „Höchst interessant ist das alles“, sammelte Julia Corres Erfahrungen zuhauf und große Anerkennung für die liebevolle Organisation. „Viele wollen auch nächstes Jahr wieder kommen.“

Und als guter Gastgeber erwiesen sich die Regensburger auch beim 0:16 gegen die Pilsener. Die durften nur 90 Minuten später miterleben, wie ihr einziger Konkurrent Brixen nach seinem 7:0 gegen EHC Olten beim glücklichen 6:4 gegen Dübendorf in Spiel vier gegen einen weiteren Schweizer Vertreter wertvolle Körner investieren musste. Für den Gastgeber wird es im Restprogramm noch schwerer, weil der Rosenheimer Block wegen Punktspielverpflichtungen zurück nach Oberbayern beordert wurde.

Eishockey

Mitfavorit Silver Sharks wird entzaubert

Das 47. Bambini-Turnier bringt zum Start eine Überraschung. Zwei Teams sind ungeschlagen. Die Jung-Eisbären zahlen Lehrgeld.

Und am Ende des zweiten Turniertages feierten die Silver Sharks mit dem 9:2 gegen Les Jokers ihren erst zweiten Sieg. Für die russischen Anhänger im dicht besetzten Block 14 gab es endlich wieder was zu bejubeln. Oleg Shevtsov, der seinen Keeper gegen Pilsen schon nach dem 1:1 ausgewechselt hatte, musste zunächst den frühen Rückstand durch die respektlosen Franzosen verdauen. Dann aber kamen die Moskauer in die Gänge, ehe die Vorortgemeinde von Paris wieder zum 2:2 ausglich, danach aber Chancen zuhauf vergeigte.

Bestraft wurde das durch die Sharks mit dem 4:2-Pausenstand. Und danach gings mit dem lange Zeit tapferen Gegner steil bergab. Jetzt wurde ein Klassen-Unterschied auch bei den Abprallern vor dem Tor deutlich. Das lässt für die letzten drei Spieltage noch spannende Spiele im Kampf um die Endrunden-Qualifikation erwarten.

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