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Eishockey

Tomas Gulda macht bald die 100 voll

Der EVR-Verteidiger hatte wie alle Eisbären ein hartes Jahr. Weiter in Regensburg zu bleiben, fiel ihm nicht schwer.
Von Claus-Dieter Wotruba

Tomas Gulda gehört auch 2018/19 zu den Defensivstützen der Eisbären in Regensburg. Foto: Nickl

Regensburg.Drei Jahre und 150 Oberliga-Einsätze hat es gedauert. Jetzt sagt Tomas Gulda: „Regensburg ist meine zweite Heimat geworden.“ Nur logisch ist, dass der 28-Jährige bleibt und in eine vierte Saison bei den Eisbären des EV Regensburg geht. „Es haben sich ein paar Vereine gemeldet. Aus Landshut gab es ein gutes Angebot. Aber die Priorität lag auf Regensburg. Die Gespräche sind gut gelaufen. Also war die Entscheidung leicht und klar. Ich musste nicht lange überlegen.“

Auch Tomas Gulda, der in der nächsten Saison die 100 Skorerpunkte für den EVR wohl vollmachen wird (bisher 17 Tore und 77 Vorlagen) hatte wie die gesamte Eisbären-Organisation ein hartes Jahr. Durch die vielen Ausfälle lag viel Last auf dem Deutsch-Tschechen – stellenweise zuviel. „Es war nicht leicht: defensiv spielen, offensiv spielen, nach vorne, nach hinten.“ Guldas Form litt sichtlich. „Ich habe mich gesucht – und dann wieder gefunden. Am Ende hat es wieder gepasst.“ Gepasst hätte es auch, wenn es geklappt hätte mit der Familien-Zusammenführung. Anfangs sah alles danach aus, als würde Tomas Gulda nicht nur wie in der EVR-Saison-Endphase mit seinem Cousin Petr, sondern auch noch mit dessen Bruder Denis zusammenspielen. Dass Petr und Denis Gulda für 2018/19 dann doch Timmendorf vorzogen, sorgte für ein wenig Wirbel beim EVR – und für Verstimmung beim sportlichen Leiter Stefan Schnabl. Tomas Gulda hält sich raus: „Geschäft ist Geschäft und Familie ist Familie. Wir haben darüber geredet, aber nicht viel. Es ist ihre Sache, sie haben sich für einen anderen Weg entschieden und ich respektiere das“, sagt er. „Es wäre halt das erste Mal gewesen, dass wir alle drei gemeinsam für ein Team spielen.“

Eine Geschichte zu Jakob Weber, dem bislang einzigen Neuzugang in der Eisbären-Defensive, finden Sie hier.

650 Kilometer entfernt von Regensburg, vor den Toren von Ostrava wird sich Tomas Gulda in seiner Geburtsstadt Opava den Sommer über in Form bringen – teils natürlich mit den Cousins. „Das ist ein kleiner Wettbewerb. Wir motivieren uns gegenseitig.“

Beim EVR will er seine Erfahrung einbringen. „In zehn Jahren in Deutschland habe ich einiges erlebt, möchte das weitergeben und den Jungs in Ihrer Entwicklung helfen“, sagt Tomas Gulda. „Wir werden eine junge Mannschaft haben. Mit 28 bin ich da ein alter Mann.“

Von den acht Verteidigern aus dem Kader 2017/18 sind damit alle Personalien geklärt – bis auf Sebastian Alt, dessen Vertrag aufgelöst werden soll. Fix sind neben Gulda die bisherigen Defensiv-Eisbären Philipp Vogel, Xaver Tippmann und Korbinian Schütz. Dazu kommt Neuzugang und Rückkehrer Jakob Weber. Fehlen noch zwei Neue: Denn Stefan Schnabl hatte zuletzt davon gesprochen, dass im Kader nur ein Verteidiger Nummer acht fehlen würde, der für das Oberligateam und die DNL-U-20 spielen soll.

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