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Eishockey

Sieben Gegentore für die Eisbären

Nach dem 3:7 in Rosenheim im ersten Spiel nach Igor Pavlov steigt die Bedeutung des Heimspiels am Sonntag gegen Sonthofen.
Von Claus-Dieter Wotruba

Die beiden Treffer von Eisbären-Kapitän Peter Flache halfen in Rosenheim wenig. Foto: Nickl
Die beiden Treffer von Eisbären-Kapitän Peter Flache halfen in Rosenheim wenig. Foto: Nickl

Rosenheim.Im Spiel eins nach Igor Pavlov gab es für die Eisbären des EV Regensburg nichts zu erben: 2106 Zuschauer sahen, wie die Punkte nach einem klaren 7:3 (3:2, 3:0, 1:1) an die Hausherren der Starbulls Rosenheim gingen und die Oberpfälzer ihre höchste Saisonniederlage hinnehmen mussten. Die Lage im Kampf um Platz zehn und den Einzug in die Meisterrunde verschärft sich damit weiter und die Bedeutung des Heimspiels am Sonntag (18 Uhr) gegen das vier Punkte besser stehende Sonthofen, das am Freitagabend 1:3 gegen Peiting verlor, steigt.

Interimstrainer Max Kaltenhauser hatte die Eisbären-Formationen verändert: Er stellte Lukas Heger („Der Luki ist ein schlauer Spieler“) zu Nikola Gajovsky und Richard Divis, Kapitän Peter Flache bildete mit Erik Kereztury und Constantin Ontl wieder jene Reihe, die in der vergangenen Saison so erfolgreich gewesen war. Michail Sokolov stand als überzähliger Spieler gar nicht auf dem Spielberichtsbogen. Der Start gelang gut, doch die Tore gelangen dem Team des ehemaligen Regensburgers John Sicinski, dem Mann an der Starbulls-Bande. Erst Michael Baindl (15.), dann Simon Heidenreich (17.) überwanden mit Patrick Berger den Förderlizenz-Torwart der Eisbären aus Landshut.

Danach wurde es spektakulär: Erst traf Peter Flache etwas glücklich zum Anschluss und machte damit als zwölfter Spieler der Klubgeschichte seinen 300. Skorerpunkt im EVR-Trikot. Nicht nur das: 54 Sekunden glich Flache auch noch aus. Freilich: Die Abwehrprobleme der Eisbären hielten an. Noch einmal 60 Sekunden sorgte Max Vollmayer nämlich für die neuerliche Rosenheimer Führung, die Fabian Zick schon nach 17 Sekunden des zweiten Drittels wieder ausbaute.

„Wir müssen schauen, dass das Selbstbewusstsein wieder zurückkommt und das Wochenende irgendwie überleben“, hatte Max Kaltenhauser, den Stefan Schnabl an der Bande unterstützte, vor dem Spiel im Interview gegenüber eisradio.de als Parole ausgegeben. „Wir haben an ein paar Stellschrauben ein bisschen gedreht.“

Es half nicht allzuviel: Denn einen Patzer von Nikola Gajovsky nutzte Tadas Kumeliauskas zum fünften Rosenheimer Tor und beendete damit auch den Arbeitstag von Patrick Berger, den der Ex-Rosenheimer Raphael Fössinger an alter Wirkungsstätte ersetzte. Zehn Minuten später machte Heidenreich das halbe Dutzend Treffer für Rosenheim voll.

Immerhin: In Unterzahl kamen die Regensburger 4:59 Minuten vor Schluss wenigstens durch das zweite Saisontor von Felix Schwarz zum 3:6-Anschlusstor – sogar in Unterzahl, weil Leopold Tausch auf der Strafbank saß. Doch den Schlusspunkt setzte Rosenheim mit dem 7:3 durch Daniel Bucheli 137 Sekunden vor Schluss.

Rosenheim – Regensburg 7:3 (3:2, 3:0, 1:1)

Starbulls Rosenheim: Endres – Bergmann, Vollmayer; Krumpe, Draxinger, reiter, Linden; Enk – Höller, Baindl, Zick; Mitchell, Kumeliauskas, Wellhausen; Litesov, Daxlberger, Henriquez; Bucheli, Heidenreich

Eisbären Regensburg: Berger (ab 26:30 Fössinger) – Schiller, Weber; Heider, Gulda; Tippmann, Bühler; Vogel, Schütz – Ontl, Keresztury, Flache; Heger, Gajovsky, Divis; Herrmann, Schwamberger, Tausch; Sauer, Schwarz, Mühlbauer

Tore: 1:0 (14:38) Baindl (Höller-Zick), 2:0 (16:29) Heidenreich (Bucheli), 2:1 (17:01) Flache (Keresztury), 2:2 (17:55) Flache (Heider-Gulda), 3:2 (18:55) Vollmayer (Baindl), 4:2 (20:17) Zick (Höller), 5:2 (26:30) Kumeliauskas (Vollmayer), 6:2 (36:32) Heidenreich (Daxlberger), 6:3 (55:01) Schwarz (Schwamberger bei 4-5), 7:3 (57:43) Bucheli (Daxlberger)

Schiedsrichter: Vladislav Gossmann. – Zuschauer: 2106. – Strafminuten: Rosenheim 10 – Regensburg 10

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