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Eishockey

Bayerische Duelle für die Ice Tigers

Die Ice Tigers treffen auf Straubing und Augsburg – und wollen ihre kleine Siegesserie unbedingt fortsetzen.
Von Thorsten Drenkard

Die Thomas Sabo Ice Tigers wollen auch am Wochenende wieder jubeln können. Foto: EIBNER/Sven Laegler
Die Thomas Sabo Ice Tigers wollen auch am Wochenende wieder jubeln können. Foto: EIBNER/Sven Laegler

Nürnberg.Noch ist es ein zartes Pflänzchen, das da gerade in Nürnberg gedeiht. Und dennoch sprechen sie bei den Thomas Sabo Ice Tigers nach drei Siegen in Folge zurecht von einem Lauf. Stolze acht Punkte sammelten Nürnbergs Kufencracks aus den vergangenen drei DEL-Partien gegen Krefeld (4:2), Iserlohn (2:1 n.P.) und Schwenningen (5:3).

Die Belohnung für die Spieler folgte auf dem Fuße: Trainer Kurt Kleinendorst gab seiner Mannschaft überraschend zweit Tage frei. Schließlich kletterte sein Team durch den Dreifach-Erfolg von Platz elf auf Rang sechs, 14 Punkte aus den ersten neun Hauptrundenpartien bedeuten einen sehr ordentlichen Saisonstart.

Denn immerhin läuteten die Thomas Sabo Ice Tigers in diesem Sommer mit elf Neuzugängen nicht nur einen großen Umbruch ein. Mit Saisonbeginn hielt auch das Verletzungspech gnadenlos Einzug am Nürnberger Kurt-Leucht-Weg.

Während bei Neuzugang Jim O’Brien nach dessen schwerer Beinverletzung im Vorbereitungsturnier in Straubing noch immer keine Rückkehr absehbar ist, sieht derweil Angreifer Phil Dupuis wieder Licht am Ende des Tunnels.

Dupuis liegt im Zeitplan

Der Kanadier, der seine vierte Saison im Tiger-Trikot bestreitet, liegt nach seiner Schulteroperation im Zeitplan und soll den Ice Tigers nach dem Deutschland-Cup Mitte November wieder zur Verfügung stehen.

Früher, vielleicht sogar schon am kommenden Wochenende, könnten die Stürmer Joachim Ramoser und Max Kislinger wieder in die Aufstellung der Nürnberger zurückkehren. Beide Angreifer trainierten unter der Woche mit, allerdings bleibt abzuwarten, wie beide die Belastungen verkraftet haben.

Beide Offensivkräfte würden den Franken gut zu Gesicht stehen, immerhin stehen mit dem Heimspiel gegen Straubing (Freitag, 19.30 Uhr) und der Auswärtspartie in Augsburg (Sonntag, 19 Uhr) zwei bayerische Derbys auf dem sportlichen Fahrplan der Deutschen Eishockey Liga.

Mit den Straubing Tigers gastiert die bisherige Überraschungsmannschaft der noch jungen Saison in der Arena: Beeindruckende sieben Siege aus neun Spielen bedeuten aktuell Rang drei. Auffallend ist vor allem die Stärke der Special-Teams bei den Straubinger Eishockeyprofis. Die Überzahlquote von 26,6 Prozent bedeutet ligaweit Rang drei, die Unterzahlquote von 91,3 Prozent ist derzeit gar das Maß aller Dinge in der gesamten DEL.

Williams ist der Toptorschütze

Mit Jeremy Williams verfügen die Niederbayern zudem über den Toptorschützen der Liga (acht Tore). Den Kanadier aus dem Spiel zu nehmen wird eine der Hauptaufgaben der Nürnberger Defensive sein, kein anderer Spieler der DEL schießt häufiger auf das Tor als er (42).

Rund um die Eistiger

  • Toptorhüter:

    Niklas Treutle stand in acht der neun Begegnungen im Tor und kann eine Fangquote von starken 92,7 Prozent aufweisen. Damit ist er im Ligavergleich der sechstbeste Goalie.

Zwei Tage später wartet mit den Augsburger Panthern eine Mannschaft auf das Team von Kurt Kleinendorst, die bislang in der Liga schwächelt (acht Punkte), dafür aber in der Champions Hockey League kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale steht.

Dass die Teilnahme auf der europäischen Bühne aber nicht unbedingt ein Vorteil für den Ligabetrieb sein muss, wissen die Ice Tigers selbst aus der vergangenen Spielzeit. Im Gegenteil: Die Doppelbelastung der Schwaben könnte den Franken in die Karten spielen.

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