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Eishockey

Ice Tigers gelingt der dritte Streich

Nürnberg gewinnt auch in Schwenningen – trotz zwischenzeitlicher Schwächephase. Am Freitag geht es gegen starke Straubinger.
Von Thorsten Drenkard

Die Thomas Sabo Ice Tigers besiegten Schwenningen. Foto: Eibner
Die Thomas Sabo Ice Tigers besiegten Schwenningen. Foto: Eibner

Nürnberg.NürnbergRespekt vor der Mannschaft der Nürnberg Ice Tigers: Bereits zu Beginn der ohnehin langen DEL-Hauptrunde (52 Partien) sah der Spielplan zuletzt drei Begegnungen binnen fünf Tagen vor. Ein Pensum, welches es im Profisport wohl so nur im Eishockey gibt. Doch die Franken trotzten dem straffen Programm und fuhren trotz anhaltender Verletzungssorgen drei Siege ein.

Den Heimsiegen über Krefeld (4:2) und Iserlohn (2:1 n.V.) ließen die Tiger Sonntagabend einen 5:3-Auswärtserfolg in Schwenningen folgen. Der war umso beachtlicher, fehlten den Franken im Schwarzwald mit Phil Dupuis, Pascal Grosse, Jim O’Brien, Joachim Ramoser, Max Kislinger, Brett Festerling und Tim Bernhard doch erneut sieben Spieler.

Hattrick geriet in Gefahr

Ein Aderlass, der sich in Schwenningen zumindest kurzzeitig bemerkbar machte und den Sieges-Hattrick zwischendurch gefährdete. Nach starken 36 Spielminuten holten die Ice Tigers die bereits geschlagenen Hausherren noch einmal zurück in die Partie. 4:1 betrug der Vorsprung Mitte des zweiten Abschnitts, ehe Nürnbergs Torhüter Niklas Treutle binnen zweieinhalb Minuten zwei Gegentore schlucken musste und die Wild Wings urplötzlich wieder am Ausgleich schnupperten. „Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir das Spiel dominiert. Aber dann wurde es fahrig, da haben wir uns selbst ins Bein geschossen“, resümierte der fränkische Schlussmann im Anschluss bei Magenta Sport.

Dass es doch noch etwas wurde mit dem zweiten Auswärtssieg der Saison lag vor allem am starken Unterzahlspiel der Tiger. Gleich drei Unterzahlsituationen mussten die Franken im Schlussabschnitt überstehen, drei Mal hielten sich die Mannen von Trainer Kurt Kleinendorst schadlos und setzten so das Fundament für den dreifachen Punktgewinn. „Wir haben die Strafzeiten ganz stark gekilled und die Partie danach souverän zu Ende gespielt. Das waren drei ganz wichtige Punkte für uns“, freute sich Treutle über die hervorragende Unterzahlarbeit seiner Vorderleute.

Erfolgreiches Unterzahlspiel

Mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent stellen die Ice Tigers das bis dato zweitbeste Unterzahlteam der Liga, nur die Straubing Tigers sind bislang bei numerischer Unterlegenheit (91,3 Prozent) noch besser.

Apropos Straubing: Gegen die Niederbayern müssen die Ice Tigers diesen Freitagabend (19.30 Uhr) als nächstes ran. Nach dem freien Montag bereiten sich die Franken ab Dienstag auf das Duell mit den Straubingern vor. Vor allem auf die Nürnberger Defensive wird dabei viel Arbeit zukommen: Insgesamt 35 erzielte Treffer bedeuten den zweitbesten Liga-Wert.

Auch ein Grund, warum die Straubinger nach neun Partien einen hervorragenden dritten Platz belegen.

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