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Eishockey

Ice Tigers jubeln an Halloween

Bei der traditionellen Red Party vor 5009 Zuschauern gelingt Nürnberg ein wichtiger 5:2-Sieg gegen Straubing.
Von Daniel Frasch

Will Acton traf gegen Straubing für seine Ice Tigers. Foto: Eibner
Will Acton traf gegen Straubing für seine Ice Tigers. Foto: Eibner

Nürnberg.Wieder einmal war auf den beliebtesten Motto-Spieltag der Nürnberg Ice Tigers Verlass – auch wenn sich zur diesjährigen Red Party nur 5009 Zuschauer einfanden. Mit einem 5:2-Heimsieg fertigen die Franken die Straubing Tigers ab und beendeten damit die Negativserie von fünf Niederlagen in Folge.

Es bleibt dabei: Immer dann, wenn die Nürnberger Arena in rotes Licht taucht und die Tiger einmalig in der Saison in knallroten Trikots auflaufen, bleiben die Franken siegreich.

Nürnberger Strafzeitenflut

Dabei hätte die Partie auch schnell einen anderen Verlauf nehmen können: Nach der 1:0-Führung durch Youngster Max Kieslinger hagelte es Strafzeiten für die Ice Tigers, die fortan sechs Minuten am Stück in Unterzahl spielten (zwei Minuten davon in doppelter Unterzahl). Doch das Unterzahlspiel funktionierte, die Franken hielten sich schadlos und nahmen die knappe Führung mit in die Pause.

Ab dem zweiten Drittel agierte das Ice Tigers-Team dann so, wie es die fränkische Anhängerschaft von ihr aus den vergangenen Spielzeiten gewohnt ist: Druckvoll und dominant, mit schnellem, schnörkellosem Spiel fuhren sie Angriff um Angriff auf das Tor der Niederbayern und kamen durch Shawn Lalonde bei 5:3-Überzahl zum 2:0. Weil aber auch die Gäste munter mitspielten, entwickelte sich ein chancen- und temporeiches Spiel. Erst baute Phillipe Dupuis die Führung auf 3:1 aus, Brandon Buck und Will Acton schraubten das Ergebnis auf 5:2.

„Die Jungs haben alle gekämpft und hart zusammengearbeitet. Das Powerplay wird langsam zu einem Plus für uns“, bilanzierte Ice Tigers-Trainer Martin Jiranek. Ob der deutliche Sieg über die Niederbayern tatsächlich der erste Schritt aus der Krise war, werden die bevorstehenden Partien zeigen.

Revanche gegen Ingolstadt

Freitagabend (19.30 Uhr) sind die Franken zu Gast bei den Ingolstadt Panthern. Insbesondere für Angreifer Brandon Buck wird es keine einfache Reise, kehrt der Kanadier doch nach seinem Wechsel von Ingolstadt nach Wien im Dezember 2017 erstmalig in die Saturn-Arena zurück. „Ich erwarte nicht, dass es großartig wird“, verriet Nürnbergs Rückennummer neun dem Donaukurier im Vorfeld.

Sein damaliger Wechsel sorgte im Ingolstädter Umfeld für jede Menge Unmut. Sportlich läuft es für die Oberbayern bislang hervorragend, mit 31 Punkten sind die Panther bis dato ein Topteam der Liga und gleichzeitig auch ein ernstzunehmender Kandidat für den Meistertitel. Das erste Aufeinandertreffer Ende September in Nürnberg entschieden die Ingolstädter mit 4:3 für sich – es war die letzte Partie für Nürnbergs damaligen Cheftrainer Kevin Gaudet, anschließend musste der Kanadier seinen Hut nehmen.

Anders die Situation in Iserlohn: Nürnbergs Gegner am Sonntag (16.30 Uhr) lebt offensiv vor allem von den beiden Topscorern Jon Matsumoto und Anthony Camara. Mit 60 Gegentoren stellen die Roosters jedoch auch die schwächste Defensive der Liga.

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