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Ice Tigers sind heiß auf Punkte

Nach dem 1:4 gegen die Kölner Haie geht es in der DEL am Wochenende gegen Krefeld und die Düsseldorfer EG.

Shawn Lalonde wird den Ice Tigers fehlen. Foto: Eibner-Pressefoto
Shawn Lalonde wird den Ice Tigers fehlen. Foto: Eibner-Pressefoto

Nürnberg.Es bedarf einiger Klicks im Internet, bis man fündig wird und die beiden Partien findet, die die Nürnberg Ice Tigers in der laufenden Saison hintereinander gewannen. Zwei Siege in Folge, dieses Kunststück gelang den Franken nach 23 Spieltagen erst ein einziges Mal. Anfang Oktober ließ Nürnberg dem 7:3-Erfolg in Straubing einen 3:2-Sieg n.V. in Wolfsburg folgen. Ein Novum in der bisherigen Ice Tigers-Saison, die auch aufgrund der fehlenden Konstanz bislang als verkorkst bezeichnet werden darf.

Die Partie Mittwochabend in Köln passte ins bisherige Bild. Gegen die Haie unterlagen die Franken mit 1:4 und kassierten dabei bereits die 16. Pleite der laufenden Saison. Ausschlaggebend war neben dem verschlafenen ersten Drittel wieder einmal die mangelnde Chancenverwertung. Mit 22 Schüssen feuerten die Franken sogar einmal mehr auf das Tor als die Haie, die qualitativ besseren Abschlüsse hatten jedoch die Hausherren, weshalb die Niederlage unterm Strich auch in Ordnung ging.

Wieder einmal ließen Patrick Reimer und Co. eine Möglichkeit aus, eine Siegesserie zu starten und die Tabelle von hinten aufzurollen. Die Folge: Der Rückstand auf den letzten direkten Playoff-Platz sechs beträgt bereits 15 Zähler. Anstatt noch auf die direkte Playoff-Teilnahme zu spekulieren, sind sie in Nürnberg gut beraten, sich mit dem Umweg über die Pre-Playoffs anzufreunden und den Kampf um den zehnten Tabellenplatz ernsthaft anzunehmen.

Den belegt mit den Krefeld Pinguinen der kommende Gegner der Franken (Freitag, 19.30 Uhr). Acht Punkte trennen beide Mannschaften vor der Partie, sollten es hinterher zehn oder gar elf Zähler sein, dürfte sich die Stimmung rund um den Nürnberger Kurt-Leucht-Weg noch einmal drastisch verschlechtern.

Wie unangenehm die Mannschaft von Ex-Profi Brandon Reid zu spielen ist, zeigte bereits das erste Duell Mitte Oktober in Nürnberg, welches die Franken trotz einer 3:1-Führung nach 40 Minuten noch mit 3:4 verloren. Immerhin bleiben der Mannschaft von Trainer Martin Jiranek allzu große Reisetrapazen erspart, trennen den Krefelder Königspalast doch nur 70 km von der Kölner Lanxess Arena.

Nicht mit von der Partie wird dann noch immer Shawn Lalonde sein. Der Kanadier fehlt der Nürnberger Defensive wegen einer Sperre durch den DEL-Disziplinarausschuss und kehrt erst Sonntagnachmittag (14 Uhr) gegen die Düsseldorfer EG zurück. Im letzten Teil der fränkisch-rheinländischen Trilogie innerhalb von fünf Tagen wird es zum Wiedersehen mit Verteidiger Patrick Köppchen kommen.

Der Ex-Nürnberger (49 Spiele in der Saison 2017/18) bestritt unter der Woche sein 1000. DEL-Spiel und darf sich, zumindest vor der Partie, auf warmen Applaus aus den Nürnberger Fanreihen freuen. Unabhängig vom Ausgang des Spiels wird es nach der Partie in der Arena wieder Teddybären regnen. Im Rahmen des „Family-Day“ findet am Sonntag der traditionelle „Teddy-Bear-Toss“ statt. (nfd)

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