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Eishockey

Ice Tigers starten in die Vorbereitung

Beim Nürnbergern hat für einen Teil des Teams bereits das Athletiktraining begonnen. Derweil gibt es noch Lücken zu füllen.
Von Daniel Frasch

Die jungen deutschen Spieler der Nürnberg Ice Tigers haben das Training in Franken bereits aufgenommen. Ohne Eis. Foto: EIBNER/Thomas_Hahn
Die jungen deutschen Spieler der Nürnberg Ice Tigers haben das Training in Franken bereits aufgenommen. Ohne Eis. Foto: EIBNER/Thomas_Hahn

Nürnberg.Nürnberg Wer denkt, Eishockeyspieler wären ausschließlich in der kalten Jahreszeit aktiv, der irrt. Den Grundstein für eine lange und kräftezehrende Saison mit 52 Hauptrundenpartien legen die Kufencracks hierzulande im Sommer – so auch bei den Nürnberg Ice Tigers. Bei schwülwarmen Temperaturen fand sich in der ersten Pfingstwoche ein Teil der neuen Ice-Tigers-Mannschaft zusammen, um in die Vorbereitung auf die neue Spielzeit zu starten.

Jonas Langmann schwitzt unter der Aufsicht von Fitnesscoach Eckhart Acker. Foto: Thomas Hahn/Eibner-Pressefoto
Jonas Langmann schwitzt unter der Aufsicht von Fitnesscoach Eckhart Acker. Foto: Thomas Hahn/Eibner-Pressefoto

Auf dem städtischen Sportplatz unweit der Arena versammelte sich die junge Fraktion des Nürnberger Eishockeyklubs um Athletiktrainer Eckhart Acker. Der 33-Jährige sorgt seit nunmehr fünf Jahren nicht nur dafür, dass den fränkischen Puckjägern im Laufe der Saison nicht vorzeitig die Puste ausgeht. Auch das Stählen der Körper fällt in den Aufgabenbereich von „Ecki“. Dabei kann der gebürtige Salzburger auch auf die Erfahrungen seiner eigenen Karriere als Eishockeyspieler bauen, die ihn zwar nie in die Deutsche Eishockey Liga, aber immerhin bis in die Oberliga führte. Acker weiß, worauf es ankommt und welche Hebel es zu bewegen gilt, um die über den Sommer etwas eingerosteten Körper von Verteidiger Pascal Grosse, Angreifer Max Kislinger und Co. wieder auf Vordermann zu bringen.

Der Rest hält sich daheim fit

Der große Rest der Ice Tigers weilt dagegen noch zuhause und arbeitet im Kreise der Familie das von Acker entworfene Arbeitspensum ab. Mit Angreifer Jim O’Brien dürfte Nürnbergs Athletiktrainer jedoch noch keinen Kontakt aufgenommen haben. Besser kennt den jüngsten Ice-Tigers-Neuzugang Kurt Kleinendorst.

Nürnbergs neuer Cheftrainer arbeitete bereits zwei Mal mit dem US-Amerikaner zusammen, 2011 krönte sich das Duo mit den Binghamton Senators zum Meister der Amercian Hockey League. „Jim und ich haben eine gemeinsame Geschichte, die mit der Meisterschaftssaison in Binghamton begann. Er bringt eine sehr gute Mischung aus Geschwindigkeit, Talent und Leidenschaft mit in unser Team. Jim hat einen ausgezeichneten Charakter und ich freue mich sehr darauf, auch in Nürnberg mit ihm arbeiten zu dürfen“, sagte Kleinendorst zur Verpflichtung des 30-Jährigen Stürmers.

Die Vorbereitung findet am Anfang vor allem abseits der Eisfläche statt. Foto: Thomas Hahn/Eibner-Pressefoto
Die Vorbereitung findet am Anfang vor allem abseits der Eisfläche statt. Foto: Thomas Hahn/Eibner-Pressefoto

Während der abgelaufenen Spielzeit sah man O’Brien hingegen lange Zeit nicht auf dem Eis. Während eines Vorbereitungsspiels durchtrennte eine gegnerische Schlittschuhkufe eine Sehne in seinem Bein, was eine monatelange Verletzungspause zur Folge hatte. Elf Partien bestritt O’Brien immerhin noch für die Belleville Senators, für die Ice Tigers sollen es ab September freilich mehr werden.

Apropos mehr: Auch im Bereich der Neuzugänge wünschen sich die Fans der Ice Tigers noch etwas mehr Bewegung. Den zwölf Abgängen (unter anderem Leo Pföderl, Dane Fox, Brandon Segal, Shawn Lalonde und Daniel Weiß) stehen bislang nur sechs Verpflichtungen gegenüber.

In der Abwehr ist noch Platz

Größter Handlungsbedarf besteht dabei in der fränkischen Defensive. Insgesamt stehen derzeit sieben Verteidiger im Kader, einzig der US-Amerikaner Kevin Schulze (von Lekslands IF aus Schweden) stieß bislang als Neuzugang in der Abwehr dazu. Am meisten Routine bringen Brett Festerling und Tom Gilbert mit, mit Oliver Mebus, Marcus Weber und stehen weitere solide DEL-Verteidiger bereit.

Mehr Einsatzzeit als in der abgelaufenen Saison dürfte auf jeden Fall Pascal Grosse erhalten: Der 20-jährige Düsseldorfer überzeugte trotz seiner Jugend in den 16 Partien, in denen er bislang für die Ice Tigers auflief. Für die Bietigheim Steelers bestritt der 1,76-Meter kleine Verteidiger 40  Spiele im deutschen Unterhaus, der DEL 2.

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