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Nürnberg

Ice Tigers: Verteidiger Štajnoch kommt

Die Nürnberger haben den Slowaken, der zuletzt in Salzburg spielte, für die verbleibende Spielzeit unter Vertrag genommen.
Von Daniel Frasch

Martin Štajnoch wechselt aus Salzburg nach Nürnberg. Foto: Eibner
Martin Štajnoch wechselt aus Salzburg nach Nürnberg. Foto: Eibner

Nürnberg.Die Thomas Sabo Ice Tigers haben den slowakischen Verteidiger Martin Štajnoch für den Rest der aktuellen DEL-Saison verpflichtet. Der 28-Jährige kommt vom österreichischen CHL-Halbfinalisten EC Red Bull Salzburg aus der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) nach Nürnberg.

Štajnoch war während der vergangenen Saison nach Salzburg gewechselt und hat für die Red Bulls seitdem insgesamt 92 Ligaspiele bestritten, in denen ihm elf Tore und 22 Vorlagen gelangen. Mit Salzburg absolvierte der Rechtsschütze in der laufenden Spielzeit zudem neun Spiele in der Champions Hockey League (CHL).

Štajnoch hat KHL-Erfahrung

Vor seinem Engagement in Salzburg spielte Štajnoch unter anderem 158 Mal in der KHL und kam zudem 30 Mal für die slowakische Nationalmannschaft zum Einsatz. Sein Debüt für die Ice Tigers könnte Štajnoch, der in Nürnberg die Rückennummer 13 erhält und heute schon mit der Mannschaft trainiert hat, bereits im Derby am Freitag beim EHC Red Bull München feiern.

Ice Tigers-Sportdirektor Martin Jiranek: „Wir freuen uns, dass wir Martin Štajnoch in dieser Phase der Saison bekommen konnten. Er ist ein sehr guter Schlittschuhläufer und ein sehr verlässlicher Verteidiger, der uns dabei helfen wird, die Playoffs zu erreichen.“

Derweil war zuletzt vor der Nachholpartie gegen Iserlohn die Marketing-Maschine der Nürnberg Ice Tigers heiß gelaufen. Die Marketing-Maschine der Nürnberg Ice Tigers lief im Vorfeld der Nachholpartie gegen Iserlohn heiß. Den 45. Spieltag der DEL-Hauptrunde erklärten die Ice Tigers-Verantwortlichen kurzerhand zum „Burning Wednesday“, wohlwissend, dass die Besucherzahl an diesem Mittwochenabend nicht sonderlich in die Höhe schnellen würden. Immerhin 4012 Zuschauer fanden den Weg in die Arena am Nürnberger Kurt-Leucht-Weg und feierten einen deutlichen, unterm Strich aber zu hohen 5:2-Sieg über die Roosters. Von einem Abbrennen eines offensiven Feuerwerks sprach hinterher aber niemand – auch nicht Martin Jiranek.

Starke Torwartleistung

Nürnbergs Cheftrainer und Sportdirektor wusste den 12. Heimsieg der Saison realistisch einzuschätzen. „Iserlohn hat eine sehr offensivstarke Mannschaft. Der Hauptgrund für den Sieg heute war unser Torwart Niklas Treutle, der sehr gut gehalten hat“, bilanzierte der Deutsch-Kanaider. Der gebürtige Nürnberger zwischen den Pfosten verhinderte, dass die teils chaotische Partie nicht zu Gunsten der Gäste ausging. „Mit den drei Punkten bin ich sehr zufrieden, es war ein wichtiger Sieg. Aber wir müssen das Spiel analysieren, denn es gab Phasen, in denen wir nicht gut gespielt haben“, gab der 49-Jährige zu bedenken.

Die Iserlohner Führung drehten Phil Dupuis und Marcus Weber in einen 2:1-Vorsprung nach den ersten 20 Minuten, Jason Bast, Brandon Segal und Kapitän Patrick Reimer schraubten das Ergebnis letztlich auf 5:2 – war der achte Sieg in den vergangenen zehn Partien. Dass das Spiel der Franken dennoch längst nicht perfekt lief, verdeutlichen auch die 40 Torschüsse, die sie den Gästen aus dem Sauerland gewährten. Vor allem die Rückwärtsbewegung schien unter der neuntägigen Länderspielpause gelitten zu haben, zu häufig und zu einfach konnten die Roosters das Mitteldrittel überbrücken und immer wieder gefährlich vor das von Niklas Treutle gehütete Ice Tigers-Tor ziehen.

Meister als nächster Gegner

Verbesserungspotenzial, welches die Franken in naher Zukunft ausschöpfen sollten, insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Auswärtstournee: Freitagabend (19.30 Uhr) sind die Tiger zu Gast beim amtierenden Deutschen Meister und Champions Hockey League-Finalisten, dem EHC Red Bull München, Sonntagabend (19 Uhr) gastiert Nürnberg dann am Seilersee in Iserlohn. Den Abschluss des Auswärts-Dreiers bildet die Partie Dienstagabend bei den wieder erstarkten Kölner Haien, die unter dem ihrem neuen Cheftrainer Dan Lacroix vier Siege in Folge feierten.

Die Nürnberger Ausgangsposition für die letzten sieben Partien der Hauptrunde ist dennoch gut: Mit neun Punkten Vorsprung auf Rang elf (Krefeld) stehen die Ice Tigers bereits mit einem Bein in den Pre-Playoffs. „Wir haben unsere Zukunft selbst in der Hand“, weiß auch Martin Jiranek.

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