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Eishockey

Ice Tigers vor zwei Härtetests

In den nächsten Spielen müssen sich die Nürnberger in Straubing und gegen die Eisbären Berlin beweisen.
Von Christian Rupp

Patrick Reimer gelang gegen die Augsburger Panther der Führungstreffer.  Foto: Matthias Merz/dpa
Patrick Reimer gelang gegen die Augsburger Panther der Führungstreffer. Foto: Matthias Merz/dpa

Nürnberg.Die Thomas Sabo Ice Tigers haben im Saison-Endspurt noch einmal Fahrt aufgenommen und zwei Siege in Folge gefeiert. Nun stehen zwei echte Härtetests an.

So eindeutig das 5:2 beim reinen Anblick des Ergebnisses klingt, so knapp und gleichzeitig auch atemberaubend war der Heimsieg am Dienstagabend gegen die Augsburger Panther. Die Ice Tigers hatten es mal wieder unnötig spannend gemacht. Bis zehn Minuten vor Schluss führte Nürnberg dank der Treffer von Daniel Fischbuch (18.) und Chad Bassen (40.) nach zwei Dritteln. Im Mittelabschnitt hatten die anfangs noch überlegenen Franken allerdings den Faden verloren. Wohl einhergehend mit der Verletzung ihres Top-Scorers Fischbuch, der mit dem Kopf auf das Knie eines Panther-Spielers stürzte, in die Kabine musste und dann nicht wieder zurückkehrte.

Drittes Drittel hatte es in sich

Der dritte Durchgang hatte es dann in sich: Chris Brown holte sich eine Strafe wegen Beinstellens ab (49.). Nach zwei Minuten Zwangspause sprang der Texaner zurück aufs Eis und wurde nach einem Kontakt mit einem Gegenspieler nur einen Wimpernschlag später wieder auf die Strafbank geschickt (51.). Brown beschwerte sich lauthals bei den Offiziellen, die das leichte Fallen des Augsburgers nicht ahndeten, stattdessen aber seinen Gefühlsausbruch samt Schlag gegen das Plexiglas. Die Folge: Zwei zusätzliche Strafminuten. Als kurz darauf auch noch Brandon Buck wegen eines leichten Hakens eine Strafe kassierte (53.), war der Unmut auch beim Nürnberger Publikum riesengroß. Bei doppelter Unterzahl kassierten die Ice Tigers das 2:2 (54.).

Die Erlösung kam dann erst in der Schlussphase, als Kapitän Patrick Reimer auf 3:2 stellte (58.). Zwei Schüsse ins mittlerweile leere Tor von Buck und Andreas Eder (beide 60.) schraubten den Spielstand noch auf 5:2 hoch. Mitgewirkt hatte Brown da übrigens nicht mehr. Trainer Kurt Kleinendorst ließ einen seiner wichtigsten Stürmer auf der Bank schmoren, so sehr hatte er sich über seine Disziplinlosigkeit geärgert: „Es wäre gegenüber der Mannschaft nicht fair gewesen, ihn noch einmal zu bringen. Er war großartig auf der Bank, ein guter Cheerleader und wir haben einen Weg gefunden, zu gewinnen. Das war wirklich wichtig. Er weiß, dass ich ihn immer noch liebe. Und ich hatte eine gute Unterhaltung mit seiner Frau. Ich habe ihr gesagt, dass er heute etwas schlecht gelaunt sein könnte.“

Tigers-Programm

  • Rückkehr:

    In beiden Spielen soll Fischbuch wieder mitwirken können. Der Top-Scorer hatte eine gut funktionierende Sturmreihe mit Kapitän Reimer auf dem Flügel sowie Will Acton als Center gebildet.

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