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Eishockey

Ice Tigers zeigen leichten Aufwärtstrend

Gegen Düsseldorf gewinnt Nürnberg, spielt aber schlecht. Gegen Spitzenreiter Mannheim war es genau umgekehrt.

Patrick Reimer (l.) ist der neue Rekordtorschütze der Deutschen Eishockey Liga. Foto: EIBNER/Thomas Hahn
Patrick Reimer (l.) ist der neue Rekordtorschütze der Deutschen Eishockey Liga. Foto: EIBNER/Thomas Hahn

Nürnberg.Bisweilen können Ergebnisse täuschen: Gegen Düsseldorf gewannen die Nürnberg Ice Tigers, spielten aber bis auf das letzte Drittel, alles andere überzeugend. Gegen Spitzenreiter Mannheim zeigten sich die Nürnberger stark verbessert, vor allem was die kämpferische Note im Spiel anbelangte, und doch reichte es erwartungsgemäß nicht zum Sieg.

7:21 Gegentreffer aus den Spielen gegen München, Iserlohn und Köln waren ein absoluter Tiefpunkt einer bisher an Tiefpunkten reichen Saison der Ice Tigers. Gegen Düsseldorf drehten die Nürnberger zumindest ergebnistechnisch den Trend. Allerdings knüpfte man zunächst an die schwachen Leistungen zuvor an und lag nach zwei Dritteln mit 0:2 hinten. Dass es dennoch noch zum Sieg reichte, hatte etwas mit Glück, einem nachlassenden Gegner und einer allmählichen Steigerung der Ice Tigers im dritten Drittel zu tun.

Shawn Lalondes glücklich abgefälschter Schuss (44.) eröffnete die Aufholjagd einer Mannschaft, die meist jedoch keine spielerische Linie aufzeigte. Immerhin rackerten die Nürnberger gegen das mangelhafte Aufbauspiel und Abspielfehler an. Allen voran Kapitän Patrick Reimer, der mit dem 2:2 (54.) sein 178. Tor in der DEL schoss und damit zum Rekordmann der Liga aufstieg. Max Kislinger ist davon noch weit entfernt, aber immerhin erzielte er in der 58. Minute den Führungstreffer. Allerdings wiederum glücklich, da er die Scheibe nicht richtig getroffen hatte, aber sie gerade deswegen im Tor unterbrachte.

Die Steigerung im letzten Spielabschnitt gegen Düsseldorf brachten die Nürnberger ins Heimspiel gegen Mannheim hinüber. Dennoch wurde schnell klar, warum Mannheim ganz oben in der Tabelle steht und Nürnberg eine gemessen am Talent und den eigenen Ansprüchen schwierige Saison spielt. Mannheims vier Reihen legten allesamt beständig ein Eishockey aus einem Guss mit wenigen Fehlern aufs Eis hin. Nürnberg hielt mit Härte, hohem Einsatz und einzelnen guten Momenten dagegen.

Das reichte zu einem Treffer des sehr engagierten Dane Fox (38.) zum 1:2. Zuvor hatten die Ice Tigers aber zu oft die Strafbank besucht, was das beste Power-Play-Team der Liga zu zwei Treffern durch Tommi Huhtala (4.) und Markus Eisenschmid (33.) genutzt hatte.

Nach einem zweiten Drittel, welches vor allem körperlich hart von beiden Teams geführt worden war, besannen sich beide Mannschaften im letzten Drittel vor allem auf ihre läuferischen Fähigkeiten. Mit enormen läuferischen Aufwand versuchten die Ice Tigers, gegen die tief besetzte Mannheimer Mannschaft gegenzuhalten und am Ergebnis etwas zu drehen. Allein Mannheim zeigte die Klasse eines Spitzenreiters und machte den Sack zu durch die Treffer von David Wolf (39.) und Chad Kolarik (54.).

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