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Eishockey

Playoffs: Ice Tigers gegen Bremerhaven

Nürnberg besiegt im letzten DEL-Hauptrundenspiel Schwenningen und bekommt es nun mit den Norddeutschen zu tun.
Von Thorsten Drenkard

Die Thomas Sabo Ice Tigers (schwarz) siegten nach Penaltyschießen. Foto: EIBNER/Thomas Hahn
Die Thomas Sabo Ice Tigers (schwarz) siegten nach Penaltyschießen. Foto: EIBNER/Thomas Hahn

Nürnberg.Das Schöne am Playoff-Spielmodus ist, dass er immer einen Neustart bedeutet. Alles steht wieder auf Anfang, es geht los bei Null. Das, was in den 52 Spielen der DEL-Hauptrunde zuvor war, zählt nicht mehr.

Das sollte den Thomas Sabo Ice Tigers Mut machen. Denn die Mehrzahl der 52 Auftritte während der Platzierungsrunde 2018/19 misslang den Franken, weshalb Nürnbergs bester Eishockeyklub sich auch nur als zehntes von 14 Teams gerade eben so für den heißen Titelkampf qualifiziert hat.

Ice Tigers mit wechselhaften Leistungen

An diesem Mittwochabend trifft die in ihren Leistungen arg wechselhafte Mannschaft von Coach und Sportdirektor Martin Jiranek in einer „Best-of-Three“-Serie auf die Mannschaft der Fischtown Pinguins Bremerhaven. Zunächst im hohen Norden, am Freitag dann ab 19.30 Uhr in der heimischen Arena in Nürnberg.

Der letzte Auftritt der Ice Tigers an diesem Sonntagnachmittag vor eigenem Publikum im sportlichen Rahmen der Hauptrunde geriet, wie so viele zuvor, nur bedingt überzeugend – bot den Fans aber zumindest noch eine Verlängerung sowie ein abschließendes Penaltyschießen für ihr Geld.

Im direkten Duell Feldspieler gegen Torwart hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich, weil Jason Bast als einziger von 13 Schützen ins Tor traf und seine Ice Tigers somit 4:3 nach Penaltyschießen gewannen.

Nürnberg mit Nachlässigkeiten

Dass es überhaupt noch zu diesem finalen Akt gekommen war, lag an Nachlässigkeiten eigentlich überlegener Nürnberger, die dazu führten, dass eine vermeintlich komfortable 3:1-Führung im Schlussabschnitt noch in ein 3:3 mündete. Weil in der Verlängerung kein Tor fiel, durfte sich letztlich Jason Bast durch seinen Siegtreffer beim Alleingang auf Schwenningens Keeper Wölfl zum Mann des Spiels küren lassen.

Nun geht es für Bast und seine Eistiger weiter mit den Playoffs. An den kommenden Gegner haben die Nürnberger frische, wenn auch ungute Erinnerungen, mussten sie doch erst am vergangenen Freitag für ihr Gastspiel gegen Bremerhaven an die Nordseeküste fahren. Bei ihrer letztlich verdienten 2:4-Niederlage gegen die Norddeutschen zeigten sich die Spieler um Kapitän Patrick Reimer allerdings noch nicht in Playoff-Form.

Bereits am Mittwochabend bekommen die Nürnberger die Gelegenheit, es besser zu machen. In Spiel eins der Playoff-Serie mit Bremerhaven steht alles wieder auf Anfang.

In Nürnberg hoffen sie, dass es der Beginn von einem sportlich erfolgreichen Lauf sein möge, der im idealsten Fall gar im Titelgewinn mündet.

Klingt angesichts der Darbietungen der just beendeten Hauptrunde 2018/19 verwegen, ja fast schon aberwitzig – aber es sind eben Playoffs. Da ist alles möglich. Das ist ja das Schöne am Eishockey.

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