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Abensberg bleibt auswärts in Überholspur

TSV-Volleyballer gewinnen bei VC Eltmann II in 3:1 Sätzen und sind dem Klassenerhalt in der Bayernliga ganz nahe.

Abensberg jubelte auswärts zum dritten Mal in Folge. Foto: Schwägerl
Abensberg jubelte auswärts zum dritten Mal in Folge. Foto: Schwägerl

Abensberg.Die Auswärts-Siegesserie der Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg geht weiter. Mit 3:1 Sätzen (19:25, 25:22, 25:14, 25:23) setzen sich die Babonen gegen den VC Eltmann II durch und feierten den dritten Erfolg in der Fremde in Folge. Dabei überwanden die TSV-Spieler auch eine schwierige Anfangsphase.

Nachdem in der vergangenen Woche aufgrund der vielen angeschlagenen Spieler nicht in gewohnt hoher Intensität trainiert werden konnte, wussten die Abensberger zunächst nicht so ganz, wie das Spiel in Eltmann verlaufen würde. Trainer Georg Högl ließ Michael Lummer erstmals in der Startformation auf der Außenposition agieren und schonte Mirko Walter.

Ansprache und Wechsel fruchten

Die Babonen kamen gut in den ersten Satz und sicherten sich durch starke Aktionen von Mittelblocker Ralf Sangl eine schnelle 3:0-Führung. Allerdings wurde die Annahme der TSV-Akteure durch starke Sprungaufschläge der „Eltmänner“ auf die Probe gestellt. Der Satz kippte im weiteren Verlauf und der VC gewann mit 25:19.

In der Satzpause mahnte Högl seine Spieler, mehr Stimmung auf das Feld zu bringen und sich in der Annahme besser auszurichten. Für den angeschlagenen Diagonalangreifer Timo Walter sollte Zuspieler Jann Günther frischen Wind in die Partie bringen. Die Ansage und der Wechsel fruchteten und die Annahme um Libero Sebastian Kroiss fand fast immer Zuspieler Timon Wölfl, der seine Angreifer variabel einsetzen konnte. Besonders Lummer und Günther konnten aufgrund ihrer Durchschlagskraft vermehrt den Ball im generischen Feld unterbringen und der TSV gewann den Satz mit 25:22.

Am Ende noch einmal eng

Im dritten Durchgang hatte die Bundesligareserve des VC Eltmann den Babonen nichts entgegenzusetzen und gab den Satz recht deutlich mit 14:25 ab. Mit dem Willen, sich drei Punkte in der Fremde zu holen, legten die Babonen im vierten Durchgang mit komfortabler Führung über 10:7 auf 17:12 vor. Ab dem Spielstand von 22:18 führten strittige und teils nicht nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen sowie starke Aufschläge des ehemaligen Bundesliga-Stars Heriberto Quero zum 23:23-Ausgleich. Abensberg behielt allerdings die Ruhe und machte durch den eingewechselten Mirko Walter den Sack mit 25:23 zu.

Mit diesem Sieg dürften die Babonen nun endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben und können somit befreit im nächsten Auswärtskracher am kommenden Sonntag (16 Uhr) beim Tabellenzweiten SC Memmelsdorf auftreten. Der Aufsteiger Abensberg hat mit zwei Spielen weniger nunmehr Tuchfühlung zu Rang vier. Aktuell belegt die Högl-Truppe Platz sechs.

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