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Sport aus Kelheim
Montag, 25. Juni 2018 23° 3

Judo

Abensberg II bleibt auf der Erfolgsspur

Die Babonen bejubeln einen knappen Sieg im letzten Heimkampf. Wermutstropfen ist die Knieverletzung von Marco Reber.
Abensberg

TSV Abensberg II (in blau) feierte den vierten Bayernliga-Sieg in Folge. Foto: Steffl
TSV Abensberg II (in blau) feierte den vierten Bayernliga-Sieg in Folge. Foto: Steffl

Abensberg.Der TSV Abensberg II verteidigte mit dem 11:8 Heimsieg gegen TV Erlangen II den zweiten Platz in der Judo-Bayernliga. Für den vierten Sieg in Folge mussten sich die Babonen gegen starke Gäste mächtig ins Zeug legen. Erlangen II war mit vier Bundesligakämpfern angetreten und bot den Gastgeber entsprechend die Stirn.

„Das war eine sehr enge Kiste. Aber die Moral unserer Mannschaft war erneut ungebrochen hoch. Jeder Kämpfer hat seine Leistung abgerufen und für die Mannschaft alles gegeben“, sagt Abensbergs Coach Michael Schnell. Dass der Gegner extrem stark aufgestellt war, störte die TSV-Verantwortlichen nicht: „Es ist ganz legitim alles mitzubringen, was man an Kämpfern hat. Letztlich zählt das Ergebnis auf der Matte“, so Schnell.

Reber verletzt sich schwer

Den Grundstein für ihren Erfolg legten die Babonen mit dem 6:4 im ersten Durchgang. Im Schwergewicht setzten sich Marco Reber und Simon Schwertl durch. Marco Reber verletzte sich dabei stark am Knie und wurde ins Krankenhaus transportiert. Die Diagnose steht noch aus. Bis 90 kg konnte Tauras Kuskys in seinem ersten Kampf für Abensberg gegen den erfahrenen Bundesligakämpfer Konstantin Ustinov einen Punkt holen. „Das war ein sehr wichtiger Punkt für uns und eine sehr starke Leistung von Tauras“, meint Schnell.

In den nachfolgenden Kämpfen wechselten sich Sieg und Niederlage auf beiden Seiten ab. Für die Babonen punkteten Ludwig Igl (-81kg), Jan Wenning (-73kg) und Fabian Popitschko (-66kg). Andreas Steffl (-90kg), Mattias Tuscher (-81kg), Leon Kramer (-73kg) und Konstantin Weinmann (-66kg) verloren ihre Kämpfe.

In 27 Sekunden zum Punkt

Für den verletzten Marco Reber kam Herbert Ostheimer in seinem ersten Kampf für die Abensberger zum Einsatz. Durch eine kleine Unaufmerksamkeit verlor er den Kampf bereits nach einer Minute. Auch im zweiten Durchgang wechselten sich Sieg und Niederlagen ab.

Im sechsten Kampf der zweiten Runde glich Erlangern zum 8:8 aus. Fabian Ennerst und Leon Kramer (-73kg) holten dann wieder zwei Punkte in Folge für die Babonen. Kramer machte mit dem schnellsten Sieg nach 27 Sekunden seine Niederlage aus dem ersten Durchgang eindrucksvoll vergessen. Die Entscheidung fiel in der 66er-Gewichtsklasse: Daniel Scheller war als erster am Zug. Sein Kampf gegen Eugen Khait ging mit jeweils zwei Bestrafungen in die Verlängerung. Auch hier erhielten beide Kämpfer gleichzeitig eine Bestrafung und erhielten für den verlorenen Kampf keine Punkte. Damit war der Heimsieg für die Babonen bereits fix. Für den krönenden Abschluss sorgte aber Fabian Popitschko mit seinen Erfolg gegen Jonas Weinen.

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Topduell wirft seinen Schatten voraus

  • Am nächsten Kampftag

    ist der TSV Abensberg II beim ebenfalls ungeschlagenen Spitzenreiter ESV Ingolstadt gefordert (9. Juni).

  • Die restlichen Kämpfe

    bestreiten die Babonen beim TSV Peiting (23. Juni) und beim TSV Mainburg (7. Juli) ebenfalls auswärts.

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