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Sport aus Kelheim
Mittwoch, 23. Mai 2018 26° 2

Judo

Abensberger Rumpfteam beißt sich durch

Die zweite Garde der TSV-Judoka holt sich in der Bayernliga einen knappen Auswärtssieg. Der Coach zieht taktische Finessen.

Andreas Steffl (blau) stach als taktische Trumpfkarte. Fotos: Alois Steffl

Abensberg.Nur zwölf Athleten für 20 Kämpfe hatten die Judoka des TSV Abensberg II bei ihrem Auswärtsauftritt bei JT Eltmann/Höchberg an Bord. Der neue Coach Michael Schnell stellte aber taktisch klug auf und die Punktgaranten stachen, so dass die Babonen das Bayernliga-Duell am Ende mit 11:9 gewannen.

„Wir wussten schon im Vorfeld, dass wir zum ersten Auswärtskampf nicht die komplette Mannschaft zur Verfügung haben“, so Teammanager Thomas Köthe. Der Tag begann für den TSV mit einer Niederlage von Markus Tuscher (90 kg), dem in der Verlängerung gegen David Riedl, der für JSV Speyer in der zweiten Liga kämpft, die Kraft ausging. Andreas Steffl holte in der gleichen Gewichtsklasse einen Sieg.

Die „66er“ sind Feuer und Flamme

Bis 81 kg mussten sich Leon Knuth und Jan Wenning ihren Gegnern geschlagen geben. Philip Ohrt und Leon Kramer (beide 73 kg) glichen mit ihren Siegen aus. Dann kam die Gewichtsklasse bis 66kg mit den überragenden Kämpfern Fabian Popitschko und Konstantin Weinmann. Nachdem die „66er“ bisher in dieser Saison noch keinen Einsatz hatten, waren sie Feuer und Flamme. Bereits nach der Hälfte der Kampfzeit hatten sie ihre Punkte gemacht und brachten die Babonen mit 5:3 in Führung.

Im Schwergewicht machte Wolfgang Bauer mit seinem Gegner nach 29 Sekunden kurzen Prozess. Teamcoach Schnell kassierte eine Niederlage und Abensberg II ging mit 6:4 in die Pause.

Leon Kramer bejubelt seinen Sieg im ersten Durchgang.

Trainer Schnell war nun mit taktischen Rochaden für den zweiten Durchgang gefordert. Er setzte diesmal Andreas Steffl in der Gewichtsklasse bis 81kg ein, der damit dem schwer zu schlagenden Riedl aus dem Weg ging. Jan Wenning, hochgestellt auf 90 kg, verlor und die Gäste kamen auf einen Punkt ran. Markus Tuscher und Steffl bauten mit ihren Siegen die Führung aber wieder aus.

Danach verloren Knuth und Kramer. Ohrt gewann auch sein zweites Duell und somit stand es vier Vergleiche vor Schluss 9:7 für Abensberg. Die Stimmung auf Seiten der Höchberger ging dennoch hoch, weil man die Chance auf ein Unentschieden sah.

Punktgleich mit Ingolstadt auf Rang eins

Aber die „66er“ Weinmann und Popitschko durchkreuzten die Hoffnungen der Hausherren. Mit ihren Zählern zum 11:7 machten sie den Sack zu. Die Niederlagen im Schwergewicht von Schnell und Bauer waren zu verschmerzen.

Die zweite Garde der Abensberger hat aus bisher drei Begegnungen – eine kampflos gewonnen – die Maximalausbeute von sechs Zählern gut geschrieben. Das bedeutet in der Bayernliga Rang zwei hinter dem punktgleichen ESV Ingolstadt.

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