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Kraftakt

Abensberger vor hoher Auswärtshürde

TSV-Volleyballer müssen bei der Zweitliga-Reserve in Eltmann ran. Gästetruppe zollt harter Saison mit Verletzten Tribut.

Ein Auswärtssieg ist das Ziel der Abensberger (hi.). Foto: Proske
Ein Auswärtssieg ist das Ziel der Abensberger (hi.). Foto: Proske

Abensberg.Ein Tabellenfünfter sollte beim Vorletzten keine Mühe haben. Davon können die Bayernliga-Volleyballer des TSV Abensberg am Samstag, 15.30 Uhr, allerdings nicht ausgehen. Die Babonen gastieren beim abstiegsgefährdeten VC Eltmann II, der angesichts der bedrohlichen Lage auf Erst- und Zweitliga-erfahrene Akteure zurückgreift.

Nach der klaren 0:3-Heimniederlage gegen Spitzenreiter TB/ASV Regenstauf müssen die Volleyball-Herren aus Abensberg wieder auswärts ran. Die Zweitliga-Reserve des VC Eltmann wird eine hohe Hürde. Für die TSV-Mannen um Trainer Georg Högl ist das Spiel entscheidend, um sich von ihren Verfolgern abzusetzen und auf Platz vier aufzuschließen.

Bitte: Youngster fällt mit Handbruch aus

Die Vorzeichen für die Partie könnten aus personeller Sicht besser stehen. Youngster Johannes Högl fällt nach einem Handbruch für den Rest der Saison aus. Für ihn wird Libero Michael Lummer au die Außenposition rücken. Außenangreifer Martin Scherl geht mit einer Sprunggelenksverletzung stark angeschlagen in die Partie. Ebenso klagen die Spieler Mirko und Timo Walter sowie Dominik Mayer über Knieprobleme.

„Bisher sind wir sehr gut durch die Saison gekommen. Jetzt zeigt sich allerdings langsam ein Verschleiß durch die hohe Intensität der bisherigen Saison. Das ist auch im Training zu spüren. Wir müssen das Beste daraus machen und durch unseren Kampfgeist überzeugen“, sagt Högl.

Der Tabellenvorletzte aus Eltmann zählt auf dem Papier zu den schwächeren Teams in dieser Saison. Dennoch wollen die Unterfranken die Klasse halten und rüsten seit der Rückrunde mit mehreren ehemaligen Zweit- und Erstliga-Spielern auf. Das zeigte sich zuletzt beim Überraschungssieg gegen den Aufstiegsfavoriten VfL Volkach, den sie mit 3:1 besiegten.

In der Fremde zuletzt immer besser

Bereits im Hinspiel taten sich die Babonen schwer, siegten aber am Ende aufgrund der stärkeren Willenskraft recht deutlich mit 3:0 Sätzen. Entscheidend wird sein, wie gut die Abensberger ins Spiel finden. Nach zuletzt erfolgreich bestrittenen Auswärtsauftritten in Amberg und Bad Windsheim ist die Hoffnung groß, einen weiteren Sieg in der Ferne einzufahren.

Bleiben die TSV-Volleyballer in der siegreichen Auswärtsspur, tun sich danach mögliche Spitzenspiele gegen die Topteams SC Memmelsdorf (2./auswärts), TSV Mömlingen (3.) und Volkach (4./jeweils daheim) auf. Die Partie dazwischen gegen den TV Faulbach (8./daheim) würde die Gelegenheit bieten, den Klassenerhalt endgültig klar zu machen. Die Saison der Abensberger endet am 17. März mit dem Auftritt bei Schlusslicht TSV Zirndorf II.

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