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Sport aus Kelheim
Donnerstag, 24. Mai 2018 23° 8

Mountainbike

Abstrampeln bis zur Erschöpfung

Der Jura-Cup geht am Tag der Arbeit in Abensberg in sein zweites Rennen – es wird mit Sicherheit stauben auf dem Kurs.

Ausgepumpt werden die Spitzenfahrer am 1. Mai das Ziel beim Obi-Cup in Abensberg erreichen. Foto: Neumaier/Archiv

Abensberg.Die Passage mit dem Treibsand unmittelbar nach dem Start bringt manchen Teilnehmer ins Schwitzen – noch bevor er den 1,5 Kilometer langen Anstieg in Angriff genommen hat. Der Obi-Cup der Mountainbiker am Dienstag, 1. Mai, in Abensberg gereicht einmal mehr zum Tag der harten Arbeit. Zum 27. Mal richtet das RC Team Babo das Rennen aus, das zum Jura-MTB-Cup zählt.

„Unser Rennen hat im Lauf der Jahre immer mehr an Popularität gewonnen. Vergangenes Jahr waren bei optimalem Wetter 200 Fahrer am Start“, sagt Bettina Pirzer, Schriftführerin im Team Babo, das sich aus dem TSV Abensberg ausgegliedert hat und nun als eigenständiger Verein geführt wird. Großen Zulauf beschert der Veranstaltung der Jura-Cup, eine Mountainbike-Serie mit Stationen in ganz Ostbayern. Schon beim diesjährigen Auftakt in Painten traten über 200 Teilnehmer in die Pedale. Die Babonen hoffen auf einen ähnlichen Andrang.

„Mit Blick auf Spargelfelder geht es in den Wald.“

Bettina Pirzer

Von den Kindern bis zu den Masters-Senioren werden sich Aktive am 1. Mai versammeln. Das erste Rennen mit dem Nachwuchs startet um 12.30 Uhr, die Hauptkonkurrenz mit den Elitefahrern ist für 14 Uhr angesetzt. Ihre Kondition wird auf Herz und Nieren geprüft. Schließlich sind sechs Runden zu je 4,5 Kilometern mit 80 Höhenmetern zu bewältigen, was satte 27 Kilometer ergibt.

Lokalmatator gegen Rygolsieger

Bettina Pirzer skizziert den Kurs, der bei Start und Ziel „Zum Roten Peter“ nördlich des Bahnhofs seinen Ausgang hat: „Zunächst steht der kurze Anstieg durch den Treibsand an. Wenn es trocken ist, wovon wir ausgehen, wird schon in diesem Abschnitt die erste Ausscheidung stattfinden.“ Mit dem Blick auf Spargelfelder geht es hinein in ein Waldstück. „Hier trennt sich meist die Spreu vom Weizen“, so die Schriftführerin.

Vom Start weg geht es auf sandiges Terrain. Foto: Reichmann/Archiv

„Je nach Wetterlage ist der Schwierigkeitsgrad hoch oder mittel einzuschätzen“, befindet sie zur Forstpassage. Ist dieser Parcours gemeistert, kann Richtung Ziel richtig Gas gegeben werden. „Wird die Kurve richtig angefahren, kann ein Teil der Geschwindigkeit mit in die neue Runde genommen werden.“ Und die nächste Schleife steht an, bis man nach der Schlussrunde in einer leichten Linkskurve ins Ziel abbiegen darf.

Nach den bisherigen Anmeldungen ist im Elitefeld ein Zweikampf zwischen Painten-Sieger Maximilian Maier (MTB Club München) und dem Lokalmatador Philipp Bertsch (Stieglbauer Racingteam) zu erwarten. Der Abensberger reihte sich in Painten als Zweiter hinter Maier ein. Erfreulich hoch liegen die Starterzahlen bereits bei den Nachwuchscracks, wo sich unter anderem die Jugendarbeit des FSV Sandharlanden bezahlt macht.

Der Stadtmeister wird auch gekürt

Ausgelobt ist beim Obi-Cup auch die Abensberger Stadtmeisterschaft, die über fünf Runden führt. In die Wertung kommen nur Biker, die ihren Wohnsitz in der Stadt oder einem der Ortsteile haben. Nicht zuletzt ist das große Teilnehmerfeld auch den attraktiven Geld- und Sachpreisen für die Lizenz- oder Hobbyfahrer zu verdanken.

Der Ablauf

  • Kinder und Schüler

    starten um 12.30 Uhr. Sie fahren eine bzw. zwei kurze Runde mit zwei Kilometern.

  • Die Schüler U13/U15 sowie Jugend U17

    gehen um 13.01 Uhr ins Rennen. Sie absolvieren eine, zwei bzw. drei große Runden (je 4,5 km).

  • Die Elite männlich und Masters2

    preschen um 14.00 (Lizenz) sowie 14.01 Uhr (Hobby) los. Ihnen stehen sechs Schleifen zu je 4,5 km ins Haus.

  • Um 14.05 Uhr

    treten die Junioren U19, die Frauen, die Seniorinnen und Masters3 (jeweils Hobby/Lizenz) fünf Runden in die Pedale.

„Die Besucher können nahe am Geschehen dran sein“, wirbt Pirzer für einen Ausflug am Feiertag an den „Roten Peter“. „Das kunterbunt gemischte Fahrerfeld bestätigt jedes Jahr, dass es immer wieder schön ist, in Abensberg zu starten.“ Die Hobbyfahrer sollten sich nicht scheuen, die Herausforderung anzugehen. „Niemand muss eine Bestzeit fahren, sondern kann gemütlich mitstrampeln.“ Die Zeitnahme erfolgt elektronisch. (mar)

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