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Sport aus Kelheim
Montag, 28. Mai 2018 31° 1

Bezirksliga

Babonen klettern, ATSV in Not

Abensberg schöpft nach 4:1 Hoffnung, ATSV rutscht nach 0:3 endgültig unten rein, Langquaid verpasst dicke Überraschung.
von Benjamin Neumaier

Daniel Hanrieder (TSV Abensberg, weiß) war beim 4:1 in Velden der entscheidende Mann. Der TSV kletterte auf den Relegationsplatz. Foto: Archiv-Rutrecht

Kelheim.Ein Sieg, ein Unentschieden eine Niederlage – alles war dabei für die Bezirksliga-Teams aus dem Landkreis Kelheim an diesem Wochenende. Richtig jubeln durfte nur der TSV Abensberg, der mit einem 4:1 in Velden an die Leistung der Vorwoche gegen Langquaid (5:1) anknüpfte.

Dabei klingt das Ergebnis laut Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger klarer, als der Spielverlauf war: „Beide Mannschaften haben gut nach vorne gespielt und Chancen kreiert. Wir haben heute die Tore gemacht, Velden nicht – das war der Unterschied. Aber der Sieg war verdient, weil wir alles reingeworfen haben.“

Der entscheidende Mann an diesem tag: Daniel Hanrieder. Seit er wieder in die Mannschaft gerückt ist, wirkt das Angriffsspiel der Babonen förmlich wiederbelebt. In der 17. Minute holte Hanrieder einen Elfmeter heraus, verschoss zwar den Strafstoß, aber Wolfgang Wutzer war per Abstauber erfolgreich. Das 2:0 markierte Hanrieder selbst. Nach einem Konter enteilte er der Veldener Defensive und blieb vor dem Tor eiskalt (23.). Das dritte Tor legte Hanrieder per Steilpass auf – Daniel Nutz überlupfte Torhüter David Bauer zum 3:0. (34.) Velden sorgte durch kurz vor dem Pausenpfiff durch Yüksel Acipinar für Spannung – 1:3.

Velden rennt an, Abensberg trifft

Nach der Pause rannte Velden an, hatte gute Chancen, doch der TSV machte in der 60. Minute den Sack zu. Tobias Treitinger war per Direktabnahme aus 16 Metern erfolgreich. Velden stürmte weiter, blieb aber erfolglos. Selbst einen Elfmeter wussten die Gastgeber nicht zu nutzen. Abensberg klettert durch den Sieg auf den Relegationsplatz und hat mit 32 Punkten nur noch einen Punkt Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze.

Dort steht aktuell mit 33 Punkten noch der ATSV Kelheim. Noch, weil der ATSV scheinbar keinen Weg aus seinem Negativlauf findet. Seit zwölf Spieltagen sind die Kelheimer sieglos und auch beim direkten Konkurrenten ASV Degernbach änderte sich das nicht – obwohl der ATSV gute 50 Minuten in Überzahl spielte. Seit dem 16. Spieltag wurde der ATSV durch den Negativlauf vom zweiten auf den elften Platz durchgereicht.

Andreas Grübl (64.), Andrei Cocosatu (71.) und Norbert Kammerl (90.) sorgten durch ihre Tore für lange Gesichter beim ATSV.

Die gab es auch woanders: Der TSV Langquaid holte mit einem 2:2 zwar einen unerwarteten Punkt gegen den VfB Straubing und war dennoch am Ende nicht ganz zufrieden. Denn trotz Unterzahl fingen sich die Labertaler den Ausgleich erst in der Schlussminute. Nach dem 1:5 beim TSV Abensberg in der Vorwoche war der TSV auf Wiedergutmachung aus. Von Beginn an agierte die Wirth-Elf forsch und kam Durch Stefan Schmidl zu einer ersten Chance (6.). Danach waren Chancen in einer ausgeglichenen Partie aber selten. Wenn dann wurde es – auf beiden Seiten – nach Standards gefährlich. Es ging mit 0:0 in die Halbzeit.

Nach Rot in Unterzahl

Gleich nach Wiederanpfiff erwies Bastian Halbritter den Hausherren einen Bärendienst. Nach einem harten Einsteigen sah der Mittelfeldmann die Rote Karte - 40 Minuten Unterzahl. Die Langquaider ließen sich davon aber nicht beeindrucken, ging sogar in Führung. Zdenek Becka war nach einem Freistoß mit dem Kopf zur stelle (57.). Straubing antwortete mit wütenden Angriffen, hatte durch Hein oder Moszek mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß.

Als der TSV in der 67. Minute in aussichtsreicher Position scheiterte, schlug der VfB zu: Aaron Bice verwerte eine Flanke von Granit Bekaj zum Ausgleich (68.). Doch Langquaid holte sich die Führung zurück – wenn auch etwas glücklich. Hannes Wagners Distanzschuss landete unter gütiger Mithilfe von Michael Lingauer im Gästetor (77.). Plötzlich schnupperten die Labertaler an der Überraschung: Bis zur 90. Minute. Dann köpfte Gabriel Lozancic eine Freistoßflanke zum 2:2 ein.

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