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Fussball

Bei den Jüngsten gab es nur Sieger

Beim 5. Baustoff-Gerner-Cup feierten die C-Juniorinnen eine gelungene Premiere. Es gab Medaillen und Trinkflaschen für alle.

Engagiert ging der Nachwuchs zur Sache. Fotos: Kreidemeier
Engagiert ging der Nachwuchs zur Sache. Fotos: Kreidemeier

Bad Abbach.Das Wetter war optimal beim 5. Baustoff-Gerner-Cup des TSV Bad Abbach auf der Freizeitinsel. „Die Hitzeperiode war vorbei und es gab keinen Regen. Ein Tag war ein bisschen eisig“, berichtete Organisator Michael Gessner nach zwei Turniertagen.

Knapp 800 Kinder in 64 Mannschaften hatten sich in acht Konkurrenzen gemessen; im Starterfeld war immer ein oder zwei Teams der Gastgeber TSV Bad Abbach oder JFG Donautal. „In Schnitt haben unsere Teams ganz gut abgeschnitten“, erzählt Gessner. Auch sonst sei alles recht ordentlich gelaufen, berichtet er von der „lobenswerten Unterstützung der Eltern“.

Ein Mädchen-Turnier zählte erstmals mit zum Gerner-Cup.
Ein Mädchen-Turnier zählte erstmals mit zum Gerner-Cup.

Etwas Besonderes beim diesjährigen Gerner-Cup war der Wettbewerb der C-Juniorinnen in Kooperation mit dem TV Oberndorf, der in dieser Altersklasse ein Mädchenteam am Start hat. Für ein volles Achterfeld hatte es zwar nicht ganz gereicht; nach der kurzfristigen Absage des TV Barbing gingen aber immerhin noch vier Mädchenmannschaften aus der Region auf Torejagd. Andreas Heinzel, der auch schon die Oberndorfer Damen trainierte, ist der Coach des C-Juniorinnen-Teams des TVO, das sich aus Mädchen der Jahrgänge 2003 und 2004 zusammensetzt. „Ich bin über meine Tochter zum Damenfußball gekommen. Mittlerweile bin ich in den Nachwuchssektor gerückt“, berichtete er von seinem Weg zum Mädchenfußball. „Es gibt schon sehr große Unterschiede zum Fußball der Jungen, vor allem im körperlichen Spiel und in der Robustheit, aber auch bei technischen Sachen. Trotzdem gibt es in jedem Team zwei, drei Mädchen, die den Jungs Ärger bereiten könnten“, legte Heinzel seine Ansichten zum Mädchenfußball dar.

Effi, die seit zwei Jahren beim TVO kickt, erklärt ihre Liebe zum runden Leder: „Ich hab einfach Interesse daran, das macht mir Spaß.“ „Sie ist vor allem ganz groß im Foulen“, urteilt ihre Teamkollegin Pauline scherzhaft.

Hoch den Pokal!
Hoch den Pokal!

Parallel zu den C-Juniorinnen spielten die G-Junioren. „Mein Ziel war es, zu gewinnen“, erzählt Jonas aus dem Team Bad Abbach II. Das lief zwar mit dem letzten Platz nicht so gut, „es hat aber trotzdem Spaß gemacht“, findet er. Für Kiran (SC Peising) lief das Turnier mit Platz drei eigentlich besser. Doch auch er erreichte sein Ziel nicht. „Ich wollte Tore schießen“, sagt er.

Zum Schluss gab es für die Sieger der Turniere je einen Wanderpokal und ein Gruppenkontingent Jahnkarten. Der Zweite und Dritte bekam Gruppenkarten für das Kinderland „Ghupft wia Gsprunga“, das im Herbst in Bad Abbach eröffnet, und für die besten Nachwuchsstürmer gab es sogar eine Torschützenkanone. Für alle Spieler gab es Trinkflaschen und Medaille. „Gerade bei den Jüngeren, die vielleicht zum ersten Mal spielen, sollte es nur Gewinner geben“, sagte TSV-Jugendleiter Jürgen Bock. (ekt)

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