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Triathlon

Das Team run& bike liegt im Soll

Drei von vier Rennen sind in der Bayernliga bereits absolviert. Der Klassenerhalt scheint für die Kelheimer greifbar.

Thomas Schien war am Ammersee bester Kelheimer. Foto: Leo Kreuzer
Thomas Schien war am Ammersee bester Kelheimer. Foto: Leo Kreuzer

Kelheim.In der Triathlon-Bayernliga sind inzwischen drei von vier Rennen absolviert. Das Triathlon-Team von run & bike Kelheim ist das die Gelegenheit, um auf den bisherigen Saisonverlauf zurückzublicken und das gesetzte Saisonziel Klassenerhalt auf den Prüfstand zu stellen. „Wie erwartet, ist es natürlich nicht einfach, den Erhalt in dieser Klasse zu sichern. Bei den einzelnen Rennen sind teilweise auch Triathlonprofis im Starterfeld anzutreffen. Das sorgt für einen hohen Anspruch in dieser Liga“, sagt run & bike-Mannschaftskapitän Ferdinand Reichmann. Aktuell belegen die Kelheimer in der Tabelle den neunten Rang. Die Mission Klassenerhalt bleibt laut Reichmann spannend, da ab Platz zwölf die Abstiegsränge beginnen.

Die Saison startete am 19. Mai mit dem Supersprint in Weiden. mit Mannschaftsverfolgung Die anschließend angedachte Mannschaftsverfolgung musste witterungsbedingt ausfallen. Angeführt von Ferdinand Reichmann stellten sich Maxi Bochenek, Leo Kreuzer und Thomas Schien der Herausforderung.

Zickzackkursim Becken

Alle 15 Sekunden ging es für einen Athleten mit einem Startsprung in das Schwimmbecken des Schätzlerbades in Weiden. Hier war eine 400 Meter lange Schwimmstrecke im Zickzackkurs zu absolvieren. Anschließend ging es auf die Räder, um eine zehn Kilometer lange Strecke zu absolvieren. Der abschließende Lauf des Triathlons führte in zwei Runden um den See im Schätzlerbad. Von den vier Kelheimer Athleten wurde die Zeit genommen und daraus ein Mittelwert gebildet, der dann das Teamergebnis darstellte. Nach diesem Einzelwettkampf lag run & bike Kelheim auf Platz zehn. „Ganz unzufrieden waren wir mit diesem Ergebnis natürlich nicht, da dieser Rang einen Nichtabstiegsplatz darstellt“, erklärte Reichmann.

Mehr zum Saisonfinale in der Triathlon-Bayernliga erfahren Sie hier:

Noch ein Rennen bis zum Klassenerhalt

  • Ausgangslage:

    Vor dem letzten Saisonrennen in der Triathlon-Bayernliga belegt run & bike Kelheim auf dem 9. Tabellenplatz.

  • Abschluss:

    Das Saisonfinale ist für die Kelheimer Triathleten fast ein Heimspiel. Beim Triathlon in Beilngries am 25. August soll der Klassenerhalt gesichert werden.

Am 17. Juni fanden in Erding dann die Bayerischen Meisterschaften der Altersklassen über die Olympische Distanz statt. Auf solch einer längeren Distanz wurden die Karten teilweise neu gemischt und es galt die beste Aufstellung für den Wettkampf zu finden, da hier auch nur Athleten über 18 Jahren starten durften und somit Leo Kreuzer beispielsweise nicht starberechtigt war. Neben Reichmann gingen mit Martin Huber, Benno Beckstein und Maxi Bochenek viele Jahre an Triathlonerfahrung an den Start.

Sorgen wegen Verletzungen

Das Kelheimer Triathlon-Bayernliga-Team hat den Klassenerhalt vor Augen. Foto: Leo Kreuzer
Das Kelheimer Triathlon-Bayernliga-Team hat den Klassenerhalt vor Augen. Foto: Leo Kreuzer

Bei warmen Temperaturen ging es ohne Neoprenanzug in den Badesee im Norden von Erding. Hier konnten sich die Kelheimer auf der 1,5 Kilometer langen Schwimmstrecke gut behaupten. Mit den Triathlonrädern ging es dann auf die flache 42 Kilometer lange Radstrecke und anschließend auf die Laufstrecke in Richtung Erdinger Altstadt. Benno Beckstein kam als erster Athlet des run & bike Teams ins Ziel. Mit seiner Leistung war er nicht nur Erster im Team, sondern wurde auch Bayerischer Vizemeister in seiner Altersklasse. Es folgten Ferdinand Reichmann und Maxi Bochenek, während Martin Huber die Mannschaft nach hinten absicherte. Dieses Tagesergebnis bedeutete für run & bike den 9.Platz und damit sogar eine bessere Platzierung als im ersten Wettkampf.

Am Samstag stand nun am Ammersee das dritte Saisonrennen an. Nachdem es im Vorfeld wegen des Race24 in Kelheim und einer Verletzung von Benno Beckstein extreme Personalsorgen gegeben hatte, waren die Kelheimer am Samstagmorgen froh, überhaupt zu viert aufbrechen zu können. Das Team bestand aus Thomas Schien, Martin Huber, Ferdinand Reichmann und Benno Beckstein.

Schien konnte sich mit einer ausgezeichneten Laufleistung am Ende den 9. Platz in der Gesamtwertung sichern. Ihm folgten Ferdinand Reichmann auf dem 36. und Martin Huber auf dem 37. Platz, ehe Benno Beckstein als 44. ins Ziel kam. Mit diesen Platzierungen konnte Kelheim den 9. Platz in der Teamwertung erringen und verbesserte sich in der Tabelle von Platz elf auf Platz neun.

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