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Profi-Kicker

Keine Zukunft für Itter in Paderborn

Drittliga-Spitzenreiter lässt Vertrag mit dem Schierlinger (22) auslaufen. „Es gibt einige interessante Angebote“, sagt er.

Pascal Itter (l.) verabschiedet sich nach zwei Jahren aus Paderborn. Archivfoto: Nickl
Pascal Itter (l.) verabschiedet sich nach zwei Jahren aus Paderborn. Archivfoto: Nickl

Schierling.Fußball-Profi Pascal Itter aus Schierling muss sich einen neuen Verein suchen. Wie der Drittliga-Tabellenführer SC Paderborn über Manager Markus Krösche verlautete, werde der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem 22-jährigen Defensivspieler nicht verlängert. Damit endet Itters Engagement in Westfalen nach zwei Jahren.

„Unser aktueller Coach kennt mich nur vom Training, weil ich so lange verletzt war.“

Pascal Itter

Unerwartet kommt die Situation für den Laabertaler, der früher bei FC Schalke 04 einen Profi-Vertrag hatte, nicht. „Die Gespräche liefen nur schleppend an. Was auch nicht verwunderlich ist. Ein ganzes Jahr konnte ich nach meinem Kreuzbandriss nicht spielen, unser Coach Steffen Baumgart kennt mich nur vom Training her. Meine letzten Spiele hatte ich unter seinem Vorgänger“, so Itter gegenüber der MZ. Eine Vertragsverlängerung schien ihm wenig realistisch.

Früherer Erstliga-Spieler muss auch gehen

Paderborn will seinen Kader von fast 30 Spielern auch deutlich verschlanken, um bei einem Zweitliga-Aufstieg für neue Transfers offen zu seinen. Neben Itter hat auch Marc Vucinovic (29) keine Zukunft beim SC mehr. Er spielte mit dem Klub immerhin 2014/15 unter Trainer André Breitenreiter in der 1. Bundesliga. Auch er hatte zuletzt mit einer schweren Verletzung zu kämpfen.

Auf Schalke stieg Itter unmittelbar von den A-Junioren zum Profi auf, spielte aber nur im zweiten Team. Foto: Soeren Stache/dpa
Auf Schalke stieg Itter unmittelbar von den A-Junioren zum Profi auf, spielte aber nur im zweiten Team. Foto: Soeren Stache/dpa

Die Bilanz von Pascal Itter beim Drittliga-Primus – der nach der vergangenen Saison sportlich in Liga vier abgestiegen war und nur durch den Absturz des TSV 1860 München gerettet wurde – nimmt sich eher bescheiden aus. In seiner ersten Saison 2016/17 kam er zu zwölf Einsätzen, meist von der Bank. In der laufenden Spielzeit konnte er wegen seiner Kreuzbandverletzung noch gar nicht eingreifen und spielt auch nach der Genesung keine Rolle im Kader. „Es sind andere Angebote da, auch sehr interessante“, sagte der 22-Jährige jüngst. Nach einem Profi-Jahr auf Schalke, einer Saison beim SV Grödig in Österreich und nun zwei Jahren in Paderborn wäre es Itters vierte Karriere-Station.

Am vergangenen Spieltag hätte es in der Dritten Liga übrigens den Vergleich zwischen Paderborn und dem SV Meppen um den Bad Abbacher Martin Wagner geben sollen. Aber die Partie in Meppen musste abgesagt werden, da der Rasen nach Schnee- und Regenfällen unbespielbar war. Wagners Vertrag in Meppen läuft bis 2019. Angesichts eines achten Tabellenplatzes für den Aufsteiger ist das Team um den „Emsland-Messi“ bester Dinge. (mar)

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