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Sport aus Kelheim
Sonntag, 22. Juli 2018 24° 5

Fussballschmankerl

Kelheim siegt beim eigenen Hallenkick

Spannung bis zum Schluss: Der ATSV Kelheim setzt sich im Endspiel im Neunmeterschießen gegen Lengfeld durch.
Von Alexander Roloff und Martin Rutrecht

Der ATSV Kelheim (grün-rot) hat das Halbfinale bereits gebucht. Foto: Stöcker
Der ATSV Kelheim (grün-rot) hat das Halbfinale bereits gebucht. Foto: Stöcker

Kelheim.Das 42. Hallenfußballturnier des ATSV Kelheim steuert am Samstag auf den Höhepunkt zu. In der Städtischen Halle steht ab 13.30 Uhr der Finaltag auf dem Programm. In den letzten Gruppenspielen werden sich die Halbfinalisten finden, die um den Einzug ins Endspiel (18.20 Uhr) kicken. Titelverteidiger SV Ihrlerstein will den Pott nicht kampflos abgeben. „Der Pokal steht ganz gut in unserem Sportheim“, sagt Abteilungsleiter Ralf Graßl lächelnd.

Die Vorschau auf den Showdown

Während die Brandler ihr Halbfinalticket erst gegen den TSV Langquaid buchen müssen, stehen Gastgeber ATSV und TV Riedenburg bereits unter den Top Vier. Die Kelheimer möchten als Gruppensieger in Pool A dem Aufeinandertreffen mit Riedenburg im Halbfinale aus dem Weg gehen. „Das wäre der clevere Weg“, sagt Spielertrainer Michael Stuhlfelder.

So feierten die Ihrlerstein im Vorjahr ihren Turniertriumph. Foto: Kahler
So feierten die Ihrlerstein im Vorjahr ihren Turniertriumph. Foto: Kahler

Im letzten Gruppenspiel treffen die ATSV-Kicker auf den SV Kelheimwinzer. Stuhlfelder erwartet „eine sehr emotionale Partie. Die Fans werden auf beiden Seiten mitfiebern.“ Ob es zum Einzug ins Finale und zur Rückeroberung des Titels reicht, lässt Stuhlfelder offen. „Wir halten den Ball flach. In der Halle kann ein Gegentreffer oder eine Zeitstrafe schnell ein Spiel kippen.“

Riedenburg hat „großen Traum“

A-Klassist Kelheimwinzer könnte schon mit einem Remis gegen den ATSV ins Halbfinale einziehen und endgültig zur Turnierüberraschung werden. „Das Halbfinale wäre großartig“, sagt Spielertrainer Alexander Sommer. „So weit sind wir noch nie gekommen“, ergänzt Abteilungsleiter Gerhard Ilnseher. Ein „ausgemachtes“ Unentschieden –dann wären beide Teams durch – kann sich keiner der Beteiligten vorstellen. „Das wäre unfair, und außerdem kann man in der Halle nicht auf Remis spielen“, sagt Sommer.

Langquaid hat noch die Chance aufs Halbfinale – im direkten Duell mit Ihrlerstein. Foto: Stöcker
Langquaid hat noch die Chance aufs Halbfinale – im direkten Duell mit Ihrlerstein. Foto: Stöcker

Der SV Lengfeld hofft auf einen Ausrutscher der Winzerer, denn nur so bleibt die Halbfinalchance gewahrt. Der Kreisklassist müsste dann in seiner letzten Partie den TSV Neustadt bezwingen. „Wir hätten uns gerne eine bessere Ausgangslage erarbeitet. Leider konnten wir am ersten Endrundentag unsere Leistung nicht voll abrufen“, sagt Kapitän Patrick Fordermaier. „Nun müssen wir zum einen auf die Schützenhilfe des ATSV hoffen und uns zum anderen selbst steigern.“ Neustadt hat mit null Zählern keine Chance mehr auf die Vorschlussrunde.

In der anderen Gruppe steht Riedenburg als Halbfinalist fest. „Trotzdem ist das letzte Gruppenspiel wichtig, um gleich gut zu starten“, so Abteilungsleiter Florian Schöberl. Der Traum vom Titelgewinn ist bei den Altmühltalern groß, „schließlich liegt der letzte Turniersieg in Kelheim schon 28 Jahre zurück“.

Langquaider Spieler brennen

Um den zweiten Halbfinalplatz hinter Riedenburg kämpfen die beiden punktgleichen Teams Ihrlerstein und Langquaid. „Wir müssen schon einen Sahnetag wie letztes Jahr erwischen, um den Pokal zu verteidigen. Trotzdem, jetzt zählen nur noch Siege, und wir nehmen den Schwung aus der Futsal-Kreismeisterschaft mit“, so Abteilungschef Graßl.

Die Nacht der Spieler und Fans

  • Die Playersnight

    direkt im Anschluss an den Finaltag gehört zur Tradition des ATSV-Turniers in Kelheim. Spieler und Fans treffen sich dabei. Bis 24 Uhr dauert die Feier laut dem Veranstalter.

  • Der Einlass

    ist ab 18 Jahren, sagt ATSV-Abteilungsleiter Martin Birkl. Die Kontrolle übernimmt ein Sicherheitsdienst. „Wer eine Eintrittskarte vom Finaltag hat, darf umsonst rein. Spätere Gäste müssen fünf Euro Eintritt zahlen.“

Die Langquaider betrachten das Duell mit den Brandlern „als ein erstes Endspiel“, sagt Spieler Kay Baitz. Die Laabertaler sind nicht am Ende ihrer Träume. „ATSV und TV Riedenburg werden als Turnierfavoriten genannt. Uns hat niemand auf dem Zettel. Das ist vielleicht unsere Chance.“ Der Bezirksligist ist hochmotiviert. „Seit Wochen sporne ich die Jungs damit an, dass es ein tolles Erlebnis ist, in der Endrunde dabei zu sein.“ Die SG Painten hat mit der Turnierentscheidung nichts mehr zu tun.

ATSV-Abteilungsleiter Martin Birkl freut sich auf den Finaltag: „Ich glaube, dieses Jahr wird es so spannend wie lange nicht. Unser Team und Riedenburg haben bisher den stärksten Eindruck hinterlassen. Aber auch alle anderen können für eine Überraschung sorgen.“ Auch die Fans dürfen sich freuen. Verlost werden unter anderem ein Cabrio-Wochenende und ein Essensgutschein. Alles ist bereitet für einen packenden Bandenzauber.

Den Live-Ticker finden Sie am Samstag ab 13.30 Uhr auch hier.

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