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Saisonplanung

Kelheims AH-Ligen verlieren zwei Teams

Nach dem Rückzug von zwei Auswahlen schrumpft das Feld der Alt-Herren-Kicker für 2018. Ein neuer Spielleiter übernimmt.
Von Hans Steiner

AH-Bezirkliga-Meister TSV Abensberg (in weiß) spielt am 30. Juni in Geisenhausen um den Einzug in die bayerische Endrunde. Fotos: Neumaier/Steiner
AH-Bezirkliga-Meister TSV Abensberg (in weiß) spielt am 30. Juni in Geisenhausen um den Einzug in die bayerische Endrunde. Fotos: Neumaier/Steiner

Saal.In ihre 43. Saison geht die Ü32-Senioren-Bezirksliga West der Fußballer am kommenden Wochenende – acht Tage später greift auch die AH-Kreisliga Landshut in die Runde ein. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpft die Zahl der Mannschaften von 17 auf 15. Die SG Schwaig/Münchsmünster und die SG Langquaid/Niederleierndorf laufen nicht mehr auf.

Neun Teams starten bereits dieses Wochenende in der AH-Bezirksliga in die Saison. Titelverteidiger TSV Abensberg führt das Tableau an, als Aufsteiger stößt der SV Pattendorf hinzu. Nur sechs Mannschaften bilden die darunter liegende Kreisliga. Im Sportheim des SV Saal wurden die Vereinsvertreter von der Einteilung unterrichtet. Saals AH-Leiter Michael Schmitz begrüßte vor allem Schiedsrichterobmann Matthias Ziegler und den neuen Bezirks-Seniorenspielleiter Ernst Hemmann, der ab der neuen Saison als Nachfolger von Hans Steiner aus Abensberg den Spielbetrieb in Niederbayern organisiert.

Abensberg spielt um Bezirkskrone

In seinem Rückblick auf die Saison 2017 gratulierte Steiner dem TSV Abensberg (Bezirksliga) und SV Pattendorf (Kreisliga) zum Titelgewinn und überbrachte die Wünsche von Landrat Martin Neumeyer, der auch diesmal für die Meisterteams je einen Spielball beisteuerte. In den sauren Apfel des Abstiegs musste der TV Schierling beißen. Die Schierlinger vereinen sich zur neuen Runde mit Niederleierndorf.

Die Runde 2017 begann mit 17 Mannschaften. Während der Saison zog die SG Schwaig/Münchsmünster ihr Team aus dem Spielbetrieb zurück; die SG Langquaid/Niederleierndorf gab nach der Runde ihr Ausscheiden bekannt. Während der Saison kam es in beiden Klassen zu 14 Verlegungen. Insgesamt wurden zwölf Sportgerichtsfälle anhängig.

Die neue Saison

  • In der Bezirksliga West

    spielen TSV Abensberg, SG Pfaffenberg/Mallersdorf/Grafentraubach, TSV Bayerbach, SG Teugn/Saal, ATSV Kelheim, FC Hausen, SV Mühlhausen, SG Neustadt/Bad Gögging, SV Pattendorf (Aufsteiger).

  • Die Kreisliga Landshut

    ist bestückt mit FSV Sandharlanden, SV Eggmühl, SV Kläham, SG Lengfeld/Bad Abbach, SG Offenstetten/Großmuß, SG Schierling/Niederleierndorf. (Absteiger).

Eine weitere Gratulation ging an die SG Saal/Teugn, die 2017 das Entscheidungsspiel auf Landshuter Ebene gegen TSV Velden knapp mit 3:2 zu ihren Gunsten entschied – bei der „Bayerischen“ in Schwabach reichte es dann zu Platz sechs. Das Finale der Ü32 für 2018 bestreiten am 30. Juni in Geisenhausen die Platzherren und Meister Abensberg. Hier geht es um das Ticket für die Freistaat-Endrunde der AH-Bezirkssieger.

Kreisschiedsrichterobmann Matthias Ziegler vertrat den neuen Kelheimer Boss Matthias Prantl. Er versicherte, dass sich die Gruppe auch 2018 bemühen werde, sämtliche Spiele mit neutralen Schiedsrichter zu besetzen.

Dank an den Ligen-„Erfinder“

Bezirks-Seniorenspielleiter Hemmann hofft, in Zukunft den Seniorenspielbetrieb mit „neuem Leben“ erfüllen zu können und bat alle Klubs, ihn bei dieser Aufgabe zu unterstützen. Als Pokaltermine nannte er die Kleinfeldturniere Ü40 (9. Juni) und Ü50 (5. Mai), die in Dingolfing stattfinden.

Klar festgelegt sind die Regularien bezüglich Titel und Abstieg. Sollten am Saisonende Teams punktgleich an der Tabellenspitze stehen, entscheidet entweder der direkte Vergleich oder eine Sondertabelle (bei drei und mehr Teams). In der Abstiegsregelung wird nach demselben Schema verfahren. Aus der Bezirksliga steigt lediglich ein Team ab – andererseits hat nur der Kreisliga-Meister ein Aufstiegsrecht.

Steiner bat die Vereinsvertreter noch, die Spielberechtigungsbilder bis zu Saisonbeginn „hochzuladen“. Abensbergs AH-Chef Hans Zirzlmeier dankte zum Schluss Hans Steiner für die Arbeit und überreichte im Namen aller Klubs ein Kuvert.

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