mz_logo

Sport aus Kelheim
Sonntag, 22. Juli 2018 24° 5

Ballung

Kicker gehen in österliches Spielesuchen

Zum regulären Spieltag gesellen sich Nachholpartien – die Kreisklassen Kelheim und Laaber feiern Fußball-Festtage.

Einmal kräftig durchpusten, dann steht dem doppelten Auftritt an Ostern für TSV Neustadt (gestreift) nichts im Weg. Der FSV Sandharlanden (in rot) hat nur eine Partie, allerdings ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Foto: Stöcker
Einmal kräftig durchpusten, dann steht dem doppelten Auftritt an Ostern für TSV Neustadt (gestreift) nichts im Weg. Der FSV Sandharlanden (in rot) hat nur eine Partie, allerdings ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Foto: Stöcker

Kreisklasse Kelheim

TSV Neustadt – TSV Abensberg II:

Das Derby gegen die Babonen am Samstag (dem regulären Spieltag) markiert nur eines von zwei Heimspielen für den Tabellenzweiten. Am Ostermontag kommt der TSV Sandelzhausen. „Max Kundler und Stefan Straßer plagen sich mit Knieverletzungen“, berichtet Neustadts Abteilungsleiter Daniel Neubaur. Beide Gegner seien aufgrund starker Einzelspieler gefährlich. „Wir gehen konzentriert in die Partien.“ Abensbergs Betreuer Dominik Treitinger mahnt vor Neustadts Offensive, wähnt sich aber nicht aussichtslos. „Wir bekommen in jedem Spiel unsere Chancen, die heißt es zu nutzen.“ Am Montag daheim gegen FC Mainburg „müssen wir gewinnen“.

SV Lengfeld – TSV Bad Gögging:

Spitzenreiter Lengfeld geht mit einem Lazarett in die Heimpartien gegen Bad Gögging und SG Wildenberg/ Biburg. Christian Schalle, Kurt Kiendl, Martin Heimler und Matthias Weiß fehlen, Hannes Wagner befindet sich im Aufbautraining. „Es ist aber schön zu sehen, dass der vermeintlich zweite Anzug sitzt“, sagt Kapitän Patrick Fordermaier anknüpfend an den vorwöchigen Sieg bei Abensberg II. Bad Gögging hat sich mit einem 3:2 gegen SV Attenhofen auf den Tabellenführer eingestimmt. „In Lengfeld haben wir nichts zu verlieren – das ist unsere Chance“, sagt Trainer Johann Schöberl, der mit seiner Elf nur ein Oster-Spiel hat. „Was die Mannschaft derzeit auszeichnet, ist der Teamgedanke.“

„Wir holten aus den letzten neun Spielen vier Punkte – mehr muss man nicht sagen.“

Andreas Göttl

FSV Sandharlanden – FC Mainburg:

Beide Teams „stehen mit dem Rücken zur Wand“, beschreibt es FC-Sportleiter Alban Lajci treffend. Hausherren-Abteilungsleiter Andreas Göttl legt Sandharlandens Bilanz schonungslos vor: „Vier Punkte aus den letzten neun Partien – zu unserer Lage muss man nicht mehr sagen.“ Die Heimpartie gegen Mainburg sei schlicht ein „Sechs-Punkte-Spiel“. Die Hallertauer müssen im Gegensatz zum FSV auch am Montag ran, bei Abensberg II. „Wir müssen ohne Wenn und Aber punkten“, sagt Lajci. „Wir haben vollstes Vertrauen in unsere junge Mannschaft.“

SV Puttenhausen – SV Großmuß:

Die abstiegsbedrohten Gäste hoffen beim starken Aufsteiger auf ein erfolgreiches Punktspieldebüt in diesem Jahr. „Wir wollen mit einem positiven Erlebnis loslegen. Jeder Punkt ist enorm wichtig im Kampf um den Klassenerhalt“, sagt der Großmußer Trainer Christian Eisvogel. Einige Kicker der Gäste sind angeschlagen. Beide Teams sind nur einmal dran.

„Unsere Spieler müssen schnell den Reset-Knopf finden.“

Sven Zwerger

SG Wildenberg/Biburg – SV Saal:

Die SG-Kicker müssen laut Biburgs Vorsitzendem Sven Zwerger nach einer langen Winterpause „schnell den Reset-Knopf finden, denn am Osterwochenende warten zwei harte Gegner auf uns“. Gegen Saal wäre ein Heimsieg „Gold wert“, sagt Zwerger. „Danach schauen wir, was gegen Lengfeld passiert.“ Nach einjähriger Verletzungspause ist Stürmer Andi Listl zurück im Kader. „Unser Problem bleibt die Chancenverwertung“, hadert Saals Coach Robert Steger. „Daher legen wir unseren Trainingsschwerpunkt vor den Auswärtsspielen bei Biburg/Wildenberg und Aiglsbach II darauf aus. Es muss Zählbares her, um ein weiteres Abrutschen zu vermeiden.“

SV Attenhofen – SC Thaldorf:

Der Tabellenletzte aus Thaldorf benötigt dringend Punkte. Mehr an verbalen Einlassungen braucht es nicht.

TV Aiglsbach II – TSV Sandelzhausen:

In diesem Hallertauer Derby blicken die Gastgeber als Tabellendritter nach oben, die Kollegen vom TSV als Drittletzter nach unten.

Kreisklasse Laaber

SV Niederleierndorf – TSV Pfaffenberg:

„Auf uns kommt ein sehr hartes Wochenende zu“, stöhnt Niederleierndorfs Coach Andreas Breundl vor dem Heimspiel gegen Pfaffenberg und dem Nachholspiel in Wallkofen. Beim Spitzenreiter fällt mit Sebastian Bartel, Ben Kellerer und Tobias Breundl die Stammabwehr aus. In der Kreativabteilung fehlen Thomas Hierlmeier und Kaan Hein. „Wir wollen diese heikle Situation überstehen.“

Bekannter Referee spricht bei Schiris

  • Der alljährlichen Leistungsprüfung

    unterziehen sich die Fußball-Schiedsrichter der Gruppe Kelheim-Mallersdorf am Karfreitag ab 9 Uhr in Langquaid. Auf dem Schulsportplatz (Kelheimer Straße) müssen die Unparteiischen ihre Fitness unter Beweis stellen.

  • Im Anschluss

    daran, etwa 10.30 Uhr, wartet die Gruppe im Vereinslokal Haslbeck in Semerskirchen mit einem interessanten Gast auf: DFB-Schiri-Assistent Michael Emmer steht seinen Kollegen Rede und Antwort. Nach seinem Vortrag folgt ein gemeinsames Fischessen.

SV Wallkofen – TSV Herrngiersdorf:

„Wir müssen nach dem erfolgreichen Auftakt in allen Belangen zulegen, sonst erleben wir ein blaues Wunder“, sagt Herrngiersdorfs Trainer Robert Lanzinger. Standards dürfe man dem Gegner nicht erlauben, da die Gäste mit Michael Stadler und Christian Brunner vorzügliche Freistoßschützen stellen. (ear/mar)

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht