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Sport aus Kelheim
Mittwoch, 25. April 2018 22° 4

Akrobatik

Mit Seilsprüngen zur WM in Shanghai

Rope-Skipping-Formation aus Neutraubling und Bad Abbach gewinnt den deutschen Titelkampf und fährt zur Weltmeisterschaft.

Zur erfolgreichen Formation zählt auch die Bad Abbacherin Olivia Gessner (r.). Fotos: Gessner

Bad Abbach.Der oberste Platz auf dem Podest ist fest gebucht. Zum fünften Mal in Folge (!) gewannen die Rope Skipperinnen des TSV Neutraubling die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Zum erfolgreichen Quintett gehört mit Olivia Gessner auch eine Bad Abbacherin. Sie darf sich mit ihren Kolleginnen nun auf einen Start bei der WM freuen.

In dieser modernen Form des Seilspringens mit Akrobatik und temporeichen Vorführungen ist dem Team aus Neutraubling und Bad Abbach nicht das Wasser zu reichen. Von den sechs Disziplinen, die bei den Titelkämpfen in Lüneburg gefordert waren, gewannen die Meisterdamen fünf. Im „Double Dutch Speed Relay“ stellten sie dabei einen neuen deutschen Rekord auf. Nur in der letzten Disziplin, dem „Double Dutch Pair Freestyle“, lief es mit Rang drei nicht ganz optimal.

Mittem im Schul- und Uni-Stress

Die fünf Mädels Anna Uhl, Verena Silbereisen, Stefanie Lex, Julia Schmid und Olivia Gessner präsentierten sich in bestechender Form. Kampfrichterin Magdalene Kroll, auch Abteilungsleiterin im TSV Neutraubling, und die mitgereisten Eltern und Freunde konnten gar nicht wirklich glauben, was sie da von den Mädels sahen. Der große Applaus der Konkurrenz, als ein ums andere Mal die Wacker-Damen nach vorne gerufen wurden, war für alle etwas Besonderes.

Das Seil ist ständig am Schwingen.

Im Anschluss an die Siegerehrung folgte die offizielle Nominierung für die WM Ende Juli in Shanghai. „Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren“, berichtet Kroll. Da die Springerinnen zum Zeitpunkt der WM noch keine Sommerferien haben bzw. für die Studentinnen erst die Prüfungsphase beginnt, muss sich die Abteilungsleiterin um Freistellungen an Schulen und Unis bemühen. „Uns steht einiger Terminstress bevor, das Training müssen wir zeitlich auch gut unterbringen.“

Nervenflattern vor WM-Quali war groß

Die fünf Mädels und ihr Umfeld sind glücklich, dass die Qualifikation für die WM wie erhofft geklappt hat. Angst vor einer Grippewelle, möglichen Verletzungen oder anderen widrigen Umständen trieb alle Rope Skipperinnen vor den Titelkämpfen um. „Das WM-Ticket wurde nur bei diesen Meisterschaften vergeben. Ein Fehlen oder ein grober Patzer hätte die Qualifikation gefährdet“, so Kroll. (mar)

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