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Fussball

Richard Ott wird Coach beim ATSV Kelheim

Früherer Abensberger Trainer übernimmt. „Eigentlich wollte ich Pause machen.“ Sebastian Böhm fungiert als Co-Trainer.
Von Alexander Roloff und Martin Rutrecht

Richard Ott coacht künftig den ATSV Kelheim. Archivfoto: Stöcker
Richard Ott coacht künftig den ATSV Kelheim. Archivfoto: Stöcker

Kelheim.Fußball-Bezirksligist ATSV Kelheim hat mit Cheftrainer Richard Ott und Co-Trainer Sebastian Böhm die Trainerfrage für die kommende Saison gelöst. Das Duo tritt die Nachfolge vom Spielertrainergespann Thomas Rappl und Michael Stuhlfelder sowie dem spielenden Co-Trainer Dominik Plank an. Der Verein hatte sich mit Ablauf der aktuellen Spielzeit von dem Trio getrennt.

„Es wird einen kleinen Umbruch geben.“

Richard Ott

Mit der Verpflichtung von Ott und Böhm möchten sich die Fußballer vom ATSV Kelheim klar für die Zukunft positionieren. „Zielsetzung des Vereins ist es, langfristig verstärkt auf unseren eigenen Nachwuchs zu setzen“, erklärt Abteilungsleiter Thomas Wutzlhofer. „Das Gespann Ott und Böhm passt voll in unser Anforderungsprofil. Wir freuen uns, dass wir uns mit Richard und Sebastian sehr schnell einig werden konnten.“

Vom ersten Gespräch an Harmonie

Der neue Trainer (40) erklärt: „Ich hatte eigentlich ein Jahr Pause geplant. Ich habe privat viel um die Ohren, aber ab Sommer entspannt sich die Situation. Es war vom ersten Gespräch an eine tolle Atmosphäre mit den Verantwortlichen aus Kelheim.“ Er kenne das Team aus seiner Zeit bei TV Aiglsbach und TSV Abensberg. „Die Philosophie des ATSV hat mich überzeugt. Es wird einen kleinen Umbruch geben, gezwungenermaßen auch durch den Abgang der drei Spielertrainer. Das wollen wir aus der eigenen Jugend und den eignen Reihen kompensieren.“

Sebastian Böhm ist ein echtes ATSV-Gewächs. Foto: Archiv
Sebastian Böhm ist ein echtes ATSV-Gewächs. Foto: Archiv

Für Wutzlhofer zählt bei Ott und Böhm die Mischung aus fachlicher Kompetenz und Erfahrung im Herren- als auch im Jugendbereich. „Ihre unkomplizierte Art macht beide zur optimalen Lösung für uns.“ Ott sei aufgrund seiner Vorerfahrung ein Kenner der Bezirksliga West. Daher wisse Ott, wo die Hebel anzusetzen sind.

In den letzten drei Jahren coachte er den Ligarivalen TSV Abensberg. Sieben Spieltage vor Ablauf der aktuellen Spielzeit hatte der 40-Jährige seinen Trainerposten bei den Babonen allerdings zur Verfügung gestellt, um der Mannschaft einen Impuls im Kampf um den Klassenerhalt zu geben. Vor seiner Abensberger Station war der Chefanweiser beim TV Aiglsbach tätig.

Co-Trainer ist ein „Kelheimer Insider“

Mit der Meisterschaft 2014/15 und dem Aufstieg in die Bezirksliga verabschiedete er sich aus Aiglsbach. In der Saison darauf heuerte er nach zehn Spieltagen beim TSV Abensberg als Nachfolger von Trainer Peter Dobler an. Früher hatte Ott die U19 des FC Ingolstadt gecoacht. „Somit weiß er auch bestens, wie man mit jungen Spielern arbeitet“, so Wutzlhofer. Mit Sebastian Böhm steht dem künftige Chefanweiser ein absoluter Insider des Kelheimer Jugendfußballs zur Seite. „Sebastian stammt aus den eigenen Reihen. Er war zuletzt in der sportlichen Führung der JFG Befreiungshalle Kelheim tätig und hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit dem Jugendfußball beschäftigt“, erklärt Wutzlhofer.

Böhm ist Inhaber der DFB-Jugend-Eilte-Lizenz und als Stützpunkttrainer in Lappersdorf tätig. Erfahrungen als Trainer im Seniorenbereich sammelte er vor fünf Jahren als Cheftrainer des TSV Rohr in der Kreisklasse. „Mit Sebastian haben wir einen motivierten, ehrgeizigen Mann an der Seitenlinie, der vor allem unseren jungen Spielern den Übergang in den Herrenbereich nahe bringen soll. Seine taktischen Fachkenntnisse werden das Training bereichern und für Abwechslung sorgen.“

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