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Sport aus Kelheim
Sonntag, 27. Mai 2018 29° 2

Erfolg

SG-Kegler marschieren durch

FAB Befreiungshalle Kelheim sichert sich den zweiten Aufstieg in Serie. Auch FSV Sandharlanden II klettert eine Klasse rauf.

Die SG FAB Befreiungshalle Kelheim holte mit Karl Bachhuber, Thomas Nierer, Alexander Nickisch, Erich Huber (hinten, v.l.) und Roland Kopf, Peter Dercho sowie Armin Kopf (vorne, v. l.) die Vizemeisterschaft in der Kegler-Regionalliga Mittelfranken/Oberpfalz. Foto: Kopf

Kelheim.Die Kegler von SG FAB Befreiungshalle Kelheim I haben das Kunststück geschafft und sind nach nur einem Jahr Station in der Regionalliga erstmals in die Landesliga aufgestiegen. Die Kelheimer sicherten sich im letzten Heimspiel der Saison mit einem 6:2 (3387:3292 Holz) gegen FSV Erlangen-Bruck II die Vizemeisterschaft und sicherten sich damit das Ticket für die nächsthöhere Spielklasse. Erst ein Jahr zuvor waren die SG-Kegler als Meister der Bezirksoberliga in die Regionalliga Mittelfranken/Oberpfalz eingezogen. Drei Ligen tiefer bewältigte auch die zweite Garde vom FSV Sandharlanden als Vizemeister der Bezirksliga A-Süd den Aufstieg und folgt Meister Blau-Weiß Mauern I in die Bezirksliga.

Die SG FAB Befreiungshalle Kelheim hatte in der Regionalliga gegen FSV Erlangen-Bruck II laut Pressewart Armin Kopf ein „Alles-oder-nichts-Spiel“ vor der Brust. „Aufstieg oder Abstieg“ seien die einzigen Optionen gewesen. Entsprechend angespannt gingen die SG-Kegler auf den heimischen Bahnen ans Werk. Am Start punktete Alexander Nickisch trotz weniger Holz gegen den Tagesbesten Michael Ilfrich (596:603). Der wichtige Zähler kam dank 2,5:1,5 Sätzen für Nickisch zustande. Erich Huber musste sich allerdings mit 523:543 geschlagen geben. Nach dem Auftaktduo lagen die Gastgeber bei Gleichstand nach Punkten mit 27 Holz zurück.

Nachdem auch Peter Dercho seinem Gegner unterlegen war (513:563), verkürzte Roland Kopf mit starker Leistung gegen Florian Winkler (595:529) den Rückstand. Nach dem Mittelpaar schien bei 2:2 Punkten und einem Rückstand von elf Holz noch alles möglich.

Das Schlussdrittel entscheidet

Das Schlusspaar musste die Partie entscheiden. Karl Bachhuber glänzte gegen Christian Flossmann mit 575:511 und brachte die Gastgeber in Vorlage. Ebenso brachte Armin Kopf eine vorzügliche Leistung auf die Bahn. Er fertigte Jürgen Hummel mit 585:543 ab und sicherte seinem Team die finalen Punkte zum 6:2-Heimsieg.

„Kelheim macht den Aufstieg“, verkündete der stolze Mannschaftsführer Armin Kopf, der sich mit seiner Truppe bereits auf die neue Herausforderung in der Landesliga freut. „Dass wir als Aufsteiger der letzten Saison erneut aufsteigen, ist einfach unbeschreiblich“, schwärmt der Teamleader. „Für Kelheim heißt es damit erstmals ab in die vierte Liga, die Landesliga Mitte.“ Noch im Siegesjubel bedankten sich Kapitän und Mannschaft für die Unterstützung der zahlreichen Zuschauer während der Saison.

In der kommenden Spielzeit werden die Kelheimer voraussichtlich auf Lokalrivale FSV Sandharlanden I treffen, der sich als Tabellenvorletzter die Landesliga aufgrund der Ligenregulierung für ein weiteres Jahr erhalten hat. Im letzten Heimspiel bezogen die FSV-Kegler vor etlichen Fans eine 3:5 (3300:3347)-Niederlage gegen den viertplatzierten SKK Eschlkam I.

Das üblicherweise standhafte Startpaar ging mit einem Rückstand von den Bahnen. Markus Obermeier behauptete sich (584:579), aber Max Klingshirn (552:615) konnte gegen den Tagesbesten Raphael Ilg nicht viel ausrichten. Das Mittelpaar mit Thomas Klingshirn (519:554) und Aushelfer Philipp Spitzer (532:534) fiel weiter zurück. In der letzten Paarung der Saison durfte Peter Stingl (546:542) bedingt durch das Fehlen von Franz Köberl auflaufen. Auch Jens Paukstadt (567:523) punktete mit gewohnter Leistung. Daher schrammte Sandharlanden trotz niedriger Punktzahl knapp am Unentschieden vorbei.

Ein Punkt fehlt zum Titelgewinn

Der Aufstieg der zweiten Herrenmanschaft des FSV in die Bezirksliga stand vorab fest. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf Blau-Weiß Mauern musste für den Titelgewinn in der Bezirksliga A-Süd am letzten Spieltag allerdings ein Sieg gegen SKC Rohr I her. Henrik Aschenbrenner (523:519) fand nicht richtig ins Match und gab den Punkt mit höherer Holzzahl ab. Philipp Spitzer (509:523) ging ebenfalls leer aus. Mit dem Erfolg von Jochen Zellner (560:505) keimte Hoffnung auf, doch Helmut Meister (534:529) musste sich früh geschlagen geben.

Mehr erzielte Holz, aber lediglich ein Mannschaftszähler, bedeuteten das 3:3 (2126:2081)-Remis. Weil Kontrahent Mauern tags darauf SG FAB Befreiungshalle Kelheim mit 6:0 abfertigte, griff sich die zweite Riege des FSV den Aufstieg mit dem Vizetitel.

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