MyMz

Speedway

Teufel werden im Staub ausgebremst

Martin Smolinskis Teamkollegen fahren bei den Best Pairs auf Platz drei. Im Stechen ist das ekantor-Team knapp besser.

Das TransMF-Team driftete auf den dritten Platz. Foto: Eder
Das TransMF-Team driftete auf den dritten Platz. Foto: Eder

Landshut.Das Landshuter TransMF Pro Race Team belegte im Finale der Best Pairs Serie vor heimischer Kulisse den dritten Platz in der Tageswertung. Damit kam die Mannschaft bestehend aus Fahrern der Landshuter Devils auch im Gesamtranking nach Abschluss der drei Wettbewerbe nicht über den dritten Platz hinaus.

Lokalmatador Martin Smolinski konnte am Vatertag in der OneSolar Arena vor 3500 Zuschauern nicht mitwirken. Er war beim Langbahn-Grand Prix in Herxheim dabei, kam aber nicht zum Einsatz. Im Kampf um Platz zwei bei den Best Pairs musste sich TransMF dem ekantor-Team aufgrund der besseren Paarwertung geschlagen geben. Die Verantwortlichen waren zufrieden: „Das ist unser bestes Ergebnis bisher, und insbesondere Platz zwei beim Auftaktrennen in Torun war natürlich klasse“, so TransMF-Chef Bernhard Muggenthaler.

Den Gesamtsieg holte sich das wiederum stark auffahrende Fogo Power Team, das in Landshut mit Jaroslaw Hampel und Piotr Pawlicki an den Start ging. Mit den Siegen für das Fogo Team aus den beiden vorhergehenden Läufen stand der Gesamtgewinner beinahe schon fest.

Den zweiten Platz holten sich Grzegorz Zengota und Piotr Protasiewicz, die zwar sowohl im Semifinale als auch im Stechen jeweils TransMF-Fahrer Leon Madsen ziehen lassen mußten, aufgrund der besseren Paarwertung – Platz zwei und drei für ein Team zählen mehr als ein Sieg und ein vierter Platz – am Ende aber beide Male die Nase vorn hatten. Insbesondere im Stechen kämpfte TransMF-Fahrer Andzejs Lebedevs verzweifelt um eine bessere Position, zumal er beim Start sehr gut weggekommen und zunächst auf Rang zwei gelegen war. Doch er konnte gegen Zengota und Protasiewicz nichts ausrichten. Platz vier ging in Abwesenheit von Greg Hancock an das Monster Energy Speedway Team mit Jack Holder und Pawel Przedpelski. Dahinter reihten das Team Bauhaus und das Starkom Racing Team ein. Während bei Fogo und TransMF die beiden punktbesten Fahrer des Tages, Jaroslaw Hampel und Leon Madsen, meist mit deutlichem Vorsprung ihre Einsätze absolvierten, lagen die Fahrer der anderen Mannschaften oft eng beieinander. Die beste Paarleistung des Fogo Power Teams wurde letztlich belohnt. Überraschend war die Platzierung des Monster-Teams, das sich mehr als Platz vier in beiden Wertungen erhofft hatte.

Beim AC Landshut herrschte überwiegend Zufriedenheit. „Wir freuen uns über den Erfolg ‚unserer‘ Mannschaft natürlich sehr“, so Vize Gerald Simbeck. „Es war auf jeden Fall eine gute Präsentation für unsere Devils-Fahrer.“ Valentin Grobauer war Ersatz für Martin Smolinski.

Weitere Kelheimer Sportnachrichten finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht