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Landesliga

TSV Bad Abbach beweist erneut Moral

Die abstiegsgefährdete Wagner-Elf egalisiert auf Kareths Höhen einen 0:1-Rückstand – mehr als ein Remis geht aber nicht.
Von Florian Würthele

Gustostückchen wie hier von Abbachs Alexandros Dimespyra (r.) blieben selten. Fotos: Würthele
Gustostückchen wie hier von Abbachs Alexandros Dimespyra (r.) blieben selten. Fotos: Würthele

Kareth.Das große Spektakel blieb aus im Derby der Fußball-Landesliga Mitte zwischen dem TSV Kareth-Lappersdorf und dem TSV Bad Abbach. Schiedlich-friedlich trennte man sich am Samstagnachmittag mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden voneinander. Leistungsgerecht, weil der Gastgeber den besseren Start erwischte, Bad Abbach dann besser wurde und beide Seiten nach der Pause nicht mehr viel zustande brachten.

Florian Folger verletzt sich am Knie

Die Gäste von Trainer Stefan Wagner, der diese Woche seinen Abschied mit Saisonende bekannt gab, verschliefen die Anfangsminuten; Kareth nutzte gleich die erste Chance. Einen von Michael Kirner weitergeschickten Eckball köpfte Siegfried Ludwig am zweiten Pfosten unbedrängt ein (10. Minute). Sicherheit brachte die frühe Führung dem Karether Spiel nicht, vielmehr diente der Rückschlag den Abbachern gewissermaßen als „Hallo-Wach-Effekt“. Die waren jetzt drin im Spiel, machten über die Außen mächtig Dampf.

Der nächste Ausfall bei Abbach: Florian Folger.
Der nächste Ausfall bei Abbach: Florian Folger.

„Wir haben fast gebettelt um das Gegentor“, stellte Kareths Spielertrainer Kirner später fest. Der hochverdiente Ausgleich fiel mit der letzten Aktion vor der Pause. Eine aus Karether Sicht unnötige Ecke nickte Tobias Schlagbauer ins linke Toreck ein.

Zuvor hatten Florian Folger (12.), der sich wenig später am Knie verletzte, und Patrick Liebl (29.), bereits für Bad Abbach getroffen. Doch jeweils war die Fahne oben. Zwei Abseitstore, „eines davon war hundertprozentig keines“, schimpfte Gäste-Sportleiter Dietmar Beyer. Er vertrat den verhinderten Coach Wagner an der Abbacher Seitenlinie.

Zweite Halbzeit sehr überschaubar

Und Beyer sah, wie seine Jungs auch nach der Pause den Kampf anzunehmen wussten, vorne aber wenig Ertragreiches zustande brachten. Einzig Urban Wazlawik verfehlte von der Strafraumkante das rechte Toreck haarscharf (63.). Auf der Gegenseite hatte Kirner eine gute Schusschance leichtfertig liegengelassen (56.). Das war es dann eigentlich auch schon in einer von beiden Seiten kampfbetont geführten, aber spielerisch unansehnlichen zweiten Halbzeit.

Dass die Punkteteilung in Ordnung ging, darüber waren sich beide Parteien im Anschluss einig. „Aufgrund der zweiten Hälfte war es ein leistungsgerechtes 1:1, wobei ich uns einen Ticken stärker gesehen habe“, analysierte Beyer. Gegenüber Michael Kirner sprach von einer „schlappen Leistung“ seines Teams: „Wir haben ganz wenig Kraft nach vorne gehabt. Über den Punkt sind wir glücklich, über die Leistung nicht.“ Bad Abbach darf sich gleich fürs nächste Derby rüsten: Am Mittwoch, 18.30 Uhr, gastiert der SV Donaustauf auf der Freizeitinsel.

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