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Sport aus Kelheim
Sonntag, 27. Mai 2018 28° 2

Derby-Sieg

TSV Bad Abbach schlägt Donaustauf

Im Landesliga-Duell behalten die Gastgeber mit 3:1 die Oberhand und sind wieder nahe dran am rettenden Ufer.

Bad Abbach (in blau) steckte zu keinem Zeitpunkt auf und verdiente sich drei Punkte. Fotos: Roloff

Bad Abbach.Der TSV Bad Abbach hat sich in der Fußball-Landesliga Mitte mit einem 3:1 (2:1) zu Hause gegen den SV Donaustauf wieder rangepirscht an die Plätze zum direkten Klassenerhalt. Nur ein Zähler fehlt – bei einer Partie weniger – auf SV Hutthurm und den 1. FC Bad Kötzting. Bei den Gästen war „die Luft etwas raus“, gestand SVD-Kicker Dominik Huber.

Von Beginn entwickelte sich eine temporeiche Partie, die auch Unsicherheiten zutage förderte. Für Abbach hatte Calvin Zethmeier im Strafraum unnötig zu einer Ecke geklärt (3.). Auf der Gegenseite unterlief Torhüter Michael Popp ein ähnliches Missgeschick. In der Folge erspielte sich Donaustauf leichte Vorteile, ohne Chancen zu erzwingen. Den ersten Torschuss setzte Abbachs Niklas Scheuerer ab, brachte aber Popp nicht in Verlegenheit (9.).

Gäste erzielen Führung – und bauen danach ab

Beinahe im direkten Gegenzug tat sich auf der linken Abbacher Abwehrseite eine Lücke auf. Josip Jurevic nutzte die Freiheit zu einer unbedrängten Flanke. Im Zentrum köpfte Nikola Vasilic zum 0:1 ein (10.). TSV-Innenverteidiger Tobias Schlagbauer zog sich bei der Abwehraktion eine Verletzung zu und wurde durch den reaktivierten Christopher Wittmann ersetzt.

Donaustauf (in rot) war anzumerken, dass die Luft nach dem Klassenerhalt raus ist.

Donaustauf setzte einige spielerische Akzente, strahlte aber lediglich bei einem Freistoß von Vasilic Torgefahr aus. TSV-Schlussmann Fabian Fuchs musste nicht eingreifen, der Ball zog übers Tor hinweg. In der 21. Minute fehlte auch in der SV-Hintermannschaft die Zuordnung. Andreas Schröppel vollstreckte nach einem Steilpass von Urban Wazlawik zum 1:1.

Die Hausherren blieben am Drücker. Erst klatschte ein Freistoß von Rudi Bartlick nach einer Parade von Popp an den Querbalken, dann war die Führung fällig: In der 27. Spielminute nutzten die TSV-Kicker eine weitere Unaufmerksamkeit der Gäste und Wazlawik köpfte eine Flanke aus kurzer Distanz zum 2:1 ins leere Tor ein.

TSV-Coach stolz auf „sensationelle Leistung“

Auch nach der Pause kämpfte Abbach „bis aufs Messer“, so TSV-Coach Stefan Wagner, der seiner Elf, die auch noch Wazlawik verletzt verlor, „eine sensationelle Leistung und riesen Moral“ attestierte. In der 57. Minute machten die Hausherren den Deckel drauf. SV-Keeper Popp konnte einen Schuss von Scheuerer nur abklatschen lassen und Alexandros Dimespyra verwertete im Nachsetzen. Die Donaustaufer Reaktion blieb bis auf eine Chance in der Schlussminute aus. „Wir haben uns durch individuelle Fehler auf die Verliererstraße gebracht, dann fehlte der letzte Biss“, so Spieler Huber.

Für TSV-Trainer Wagner stellte sich nach dem „verdienten Sieg“ nur eine Frage: „Wo soll ich nach den Verletzungen von Schlagbauer und Wazlawik noch Spieler hernehmen?“ Der reaktivierte Wittmann hatte seit eineinhalb Jahren nicht mehr gekickt. (ear/mar)

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