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Abensberg bezwingt Verfolger Esslingen

Erfolg Trotz mehrerer verletzter Kämpfer bleibt die Mannschaft aus der Babonenstadt in der Judo-Bundesliga siegreich.

Fabian Seidlmeier gewann gegen Tim Roser vorzeitig und stellte die Weichen auf Sieg für den TSV Abensberg.

Abensberg. Der TSV Abensberg hat es in der Judo-Bundesliga noch einmal spannend gemacht. Zum Abschluss der Gruppenphase gastierte der deutsche Rekordmeister am Samstag beim KSV Esslingen. Nicht nur dass die Hausherren nur zwei Zähler hinter den Abensbergern lagen, die Abensberger mussten auch noch auf etliche verletzte Kämpfer verzichten. Trotzdem erzielte die Truppe von Cheftrainer Radu Ivan einen 8:4-Sieg in der Esslinger Arena beim letzten Kampftag der deutschen Judo-Bundesliga Gruppe Süd.

Der Auftakt der Begegnung gehörte Andreas Tölzer (über 100 kg), der mit einem frühzeitigen Sieg gegen Dimitri Kosenko vorlegen konnte. Der WM-Teilnehmer Christopher Völk (bis 73 kg) sicherte dem Team in der folgenden Begegnung ein Unentschieden gegen Rene Schneider und auch Travis Stevens, der für die verletzten Florian Germroth, Robert Dumke und Ilias Iliadis eine Gewichtsklasse höher einsprang, konnte den ehemaligen Nationalmannschaftskämpfer Michael Pinske Gleiches abringen.

Graf hielt dem Druck stand

Yannick Gutsche (bis 81 kg) hingegen verlor in seinen Kampf gegen Niklas Ebert vorzeitig. Doch Dimitri Peters (bis 100 kg) war auch dies Mal ein Punktegarant, denn er schickte Helge Molt vorzeitig auf die Bretter. Andreas Mitterfellner (bis 66 kg) hingegen verspielte unglücklich seine Führung, gegen Steffen Marlock und musste sich im Bodenkampf beugen. Somit musste Philipp Graf (bis 60 Kg) beim Zwischenstand von zwei zu zwei als letzter Akteur im ersten Durchgang auf die Matte. Philipp konnte dem Druck standhalten und besiegte seinen Kontrahenten Lars Zauner mit dem ersten Ansatz. Mit der knappen Halbzeitführung von drei zu zwei ging es in die Halbzeit.

Der Auftakt in die zweite Hälfte war dieses Mal wieder dem Abensberger Vizeweltmeister, Andreas Tölzer (über 100 kg) überlassen. Er bezwang erneut Dimitri Kosenko. Danach stellte der eingewechselte Fabian Seidlmeier (bis 73 kg), der gegen Tim Roser vorzeitig gewann, die Weichen für den Sieg, denn auch Travis Stevens (bis 90 kg) konnte gegen Peter Abel seinen ersten Punkt für das Abensberger Team beisteuern.

Zeitlert verletzte sich

Auch Yannick Gutsche (bis 81 kg) konnte Felix Kurz vorzeitig auf die Bretter schicken und Dimitri Peters (bis 100 kg) ließ Jörn Linck keine Chance. Gerhard Zeitler (bis 66 kg) musste verletzungsbedingt seinen Kampf gegen Boris Trupka abgeben.

Im letzten Kampf des Tages sprang der 17- jährige Manuel Scheibel (bis 60 kg) ein. Er konnte bis kurz vor Schluss den erfahrenen Lasse Leitert in Schach halten, musste sich aber dennoch der Konkurrenz beugen.

Die Bundesligabegegnung konnte somit mit einem spannenden acht zu vier Sieg abgeschlossen werden und die Abensberger sicherten sich den Titel als Meister der Bundesliga Gruppe- Süd vor Esslingen, Ettlingen und Wiesbaden. Im anstehenden Viertelfinale wird man am 29. Oktober auf Hamburg, dem vierten der Bundesliga-Nord, treffen, wobei die Hanseaten seit ihrem Vizemeister-Titel von 2009 auch kein unbeschriebenes Blatt mehr sind.

Doch in der Zwischenzeit wird man vom 21. bis 23. Oktober zum Höhepunkt des Jahres aller Judoka, dem European Club Cup in Antalya, aufbrechen, denn dort trifft sich die Elite Europas und kämpft um die Vorherrschaft im europäischen Team-Wettbewerb.

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