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Abensberg feiert Titelflut

Drei von vier TSV-Teams wurden Meister. Das ist die beste Titelquote seit der Abteilungsgründung. Nun steht das Sommerfest an

Michael Resch feierte ein beeindruckendes Comeback beim TSV Abensberg.
Michael Resch feierte ein beeindruckendes Comeback beim TSV Abensberg. Foto: Vanessa Resch

Abensberg.Drei Viertel aller Mannschaften der Tischtennisabteilung des TSV Abensberg hat die Spielsaison 2019/20 mit dem Meistertitel abgeschlossen und steigen in die nächsthöhere Liga auf. Sowohl die 1. Herren als auch das 3. und 4. Herrenteam standen zum Saisonschluss in der Tabelle ganz oben und stellten auch jeweils den besten Ligaspieler. Abteilungsleiter Robert Hauner zeigte sich ob des Abschneidens sehr euphorisch: „Das ist ein Mega-Erfolg! Eine solche Ausbeute gab es in fast 50 Jahren Vereinsgeschichte noch nie.“

Am Samstag soll der Titelreigen beim Abteilungs-Sommerfest gefeiert werden. Durch die Corona-Lockerungen ist das nun doch möglich. Getrübt wird die Freude ein wenig dadurch, dass letztlich die Titel am grünen Tisch erzielt worden sind, weil die Saison Corona-bedingt nicht komplett zu Ende gespielt werden konnte und der „eingefrorene“ Tabellenstand wenige Partien vor Saisonschluss vom Bayerischen Tischtennis-Verband dann als Abschlusstabelle bestimmt wurde. Nachdem rund 90 Prozent aller Meisterschaftspartien absolviert wurden, seien die Tabellen laut Hauner „aber schon deutlich mehr als eine Momentaufnahme, wenngleich alle natürlich lieber die Meisterschaften nach dem Absolvieren aller Spiele unter Dach und Fach bringen hätten wollen“.

Kamleiter bester Spieler

Sportlich am wertvollsten ist der Titelgewinn der 1. Herren, die mit 24:4 Punkten die beste Bilanz in der Bezirksklasse A aufwies. Lediglich gegen den Angstgegner TSV Bad Abbach II setzte es zwei Niederlagen. Pikanterweise fielen dem Saison-Cut die beiden abschließenden Spitzenspiele gegen die unmittelbaren Verfolger TV Hemau und FC Train zum Opfer, die zwei bzw. vier Punkte Abstand und das schlechtere Spielverhältnis aufwiesen. Daher ist Abensbergs Mannschaftsführer Jürgen Kamleiter auch überzeugt, dass „man sich an der Platte die Butter nicht mehr vom Brot hätte nehmen lassen“.

Lernprozess

  • Feier:

    Beim Sommerfest wollen die Abensberger drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Saisonabschluss feiern, Meister ehren und die obligatorische Abteilungsversammlung abhalten. „Dadurch sparen wir uns eine virtuelle Sitzung, denn davon haben ja die meisten im Berufsalltag schon genug“, so Hauner.

Mit einer Bilanz von 21:2 Siegen war Kamleiter auch der mit Abstand beste Spieler der Liga. Die Stammmannschaft bildeten neben Kamleiter noch Stefan Plutz, Blerim Syla, Dietmar Weichinger, Jürgen Winkler und Stefan Schell. Die 3. Herren sind sicherlich Gewinner der Verbandsentscheidung, denn sie profitierten beim Saisonabbruch davon, dass sie in der Bezirksklasse C bereits eine Partie mehr als der Meisterschaftskonkurrent TSV Brunn zu Buche stehen hatten. Ihnen wurde mit 26:6 Punkten den Titel zugesprochen, obwohl sie einen Minuspunkt mehr aufwiesen. Die später nochmals vom Verband ausgesprochene zusätzliche Aufstiegsoption für Mannschaften wie Brunn änderte nichts am Titelgewinn. Auch hier stellten die Babonenstädter mit Erwin Klein und seiner Saisonbilanz von 21:2 Siegen den stärksten Ligaakteur.

Mit 80 Jahren noch an der Platte

Neben Klein gehörten noch Alexander Porstner, Albert Brunner und der fast 80-jährige Otto Wittmann zum Meisterteam.

Eine Liga unterhalb in der Bezirksklasse D erspielte sich die 4. Abensberger Mannschaft 35:3 Zähler, was gegenüber den 35:5 Punkten des Zweiten ASV Undorf III für den Titelgewinn reichte. Den Grundstein hatte der TSV mit einer verlustpunktfreien Vorrunde gelegt. Die beste Ligabilanz wies Michael Resch mit 32:3 auf. Zum Stammteam des Meisters gehören daneben noch Lydia Rockermeier, Daniel Dietl und Gerhard Daniel.

Ohne den Meistercup, aber dennoch mit einer passablen Platzierung auf Rang 5 beendeten die 2. Herren in der Besetzung Ronald Bauer, Christian Gansbühler, Stefan Lanzl und Florian Dietrich die Bezirksklasse B.

Wann die neue Saison, die normal immer Mitte September gestartet hatte, dieses Mal beginnt, steht derzeit noch in den Sternen. Der TSV Abensberg wird unverändert mit vier Mannschaften an die Platten treten.

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