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Speedway

Abensbergs Duo fordert Publikumsliebling

Erstmals stellt der MSC ein Fahrer-Gespann bei der deutschen Paar-Meisterschaft. Als Favorit wartet dort Martin Smolinski.

Martin Smolinski (vorne) will mit seinem Partner den Titel.
Martin Smolinski (vorne) will mit seinem Partner den Titel. Foto: Davies

Abensberg.Drei Speedway-Fahrer aus dem Lager des MSC Abensberg am Start einer deutschen Meisterschaft – noch nie hat es so etwas gegeben. In Landshut wird es an diesem Freitag, 24. Juni, aber Realität. Zum nationalen Paar-Cup tritt nicht nur Publikumsliebling Martin Smolinski an, der Mitglied im MSC ist. Auch zwei junge Piloten fahren unter dem Banner des Abensberger Klubs. Das Nachwuchstalent Philipp Schmuttermayer und der Niederländer Darrel de Vries werfen ihren Hut in den Ring.

„Wir werden nichts geschenkt bekommen.“

Martin Smolinski

Insgesamt sieben Teams, also Paare, fahren am Freitag ab 19.30 Uhr im Speedwayoval in der Ellermühle um den deutschen Meistertitel. Wie der Name schon sagt, treten zwei Cracks gemeinsam an. Das deutsche Aushängeschild Smolinski hat den Youngster Sandro Wassermann an seiner Seite. „Natürlich bauen wir auf den Heimvorteil und sind motiviert. Sandro ist ein großes Talent und hat bereits in der Bundesliga starke Auftritte hingelegt. Geschenkt werden wir nichts bekommen, aber ich denke, wir werden ein kräftiges Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden“, so Smolinski.

Wölfe und Nordlichter kommen auch

Als weiterer Favorit wird das Team des MSV Herxheim gehandelt, das mit Kai Huckenbeck und Christian Hefenbrock aufkreuzt. Doch auch die anderen Vereine wollen vorne mitmischen. Vor allem die MC Wölfe Wittstock peilen einen Podiumsplatz mit Michael Härtel sowie Steven Mauer und Ersatzmann Mathias Schultz an. Für Bundesligist Wolfslake kommen Routinier Mirko Wolter und Henk Koonstra nach Niederbayern und Nordstern Stralsund steht mit Mathias Bartz und Jan-Lukas Dittner am Startband. Der MC Meißen mit Ronny Weiß und Richard Geyer stellt das sechste Pärchen.

„Wer nicht gewinnen will, ist fehl am Platz.“

Philipp Schmuttermayer

Aus einer Not der Veranstalter heraus wurde das Abensberger MSC-Gespann geboren. „Nach Terminproblemen haben weitere Teams abgesagt. Aber Landshut wollte sieben Duos aufbieten, damit das Feld vollzählig ist“, so Abensbergs Rennleiter Sascha Dörner. Die Babonen sind nun mit dem 19-jährigen Schmuttermayr und De Vries vertreten. „Wir sind ganz klar in der Außenseiterrolle, aber wenn man nicht gewinnen will, ist man fehl am Platz“, sagt der deutsche Youngster aus Augsburg. Ein ganzer Fanbus aus Abensberg reist zur Unterstützung an.

Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei. Erwachsene zahlen zwischen 10 (ermäßigt) und 18 Euro (Sitzplatz). (mar)

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