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Aiglsbach baut auf „brutale Heimstärke“

Im Flutlicht und einer „brennenden Sommerau“ empfängt die TV-Elf den TuS Pfarrkichen zum Hinspiel der Landesliga-Relegation.
Von Martin Rutrecht

Beim TV Aiglsbach (grün) herrscht das ganze Jahr über Fußball-Begeisterung – zu Bezirksliga-Heimspielen kommen zwischen 300 und 400 Fans. Am Donnerstagabend soll die Sommerau brennen. Foto: Rutrecht/Archiv
Beim TV Aiglsbach (grün) herrscht das ganze Jahr über Fußball-Begeisterung – zu Bezirksliga-Heimspielen kommen zwischen 300 und 400 Fans. Am Donnerstagabend soll die Sommerau brennen. Foto: Rutrecht/Archiv

Aiglsbach.Flutlicht, eine prall gefüllte Sommerau: Es ist angerichtet zum ersten Teil der Landesliga-Relegation für die Kicker des TV Aiglsbach. Der Vizemeister der Bezirksliga West empfängt am Donnerstag um 20 Uhr den TuS Pfarrkirchen. Wer sich nach Hin- und Rückspiel (Sonntag, 17 Uhr) durchsetzt, steht in Runde zwei und muss dort ebenfalls siegen, um 2019/20 in der Landesliga zu spielen.

„Pfarrkirchen wird nicht nur gegen elf Mann spielen müssen, sondern gegen ganz Aiglsbach.“

Benjamin Flicker

„Die Sommerau wird brennen“, verspricht TV-Trainer Benjamin Flicker. „Wenn wir es schaffen, die geile Stimmung auf die Mannschaft zu übertragen, wird Pfarrkirchen nicht gegen elf Mann, sondern gegen ganz Aiglsbach spielen müssen“, so der 32-Jährige, der in seinem ersten Trainerjahr in der Hallertau steht. Das Team gehe „mit viel Freude und Selbstvertrauen in die beiden Spiele“. Flicker betont: „Wir dürfen relegieren, Pfarrkichen muss.“

TuS verballert zwei Elfer – und verpasst die Rettung

Während Aiglsbach noch unverhofft zur Vizemeisterwürde kam, erlebte der Landesliga-Abstiegsrelegant aus der Südost-Staffel am letzten Spieltag ein Drama: Zwei Elfmeter verballerte das Team von Spielertrainer Lukas Lechner beim 0:0 in Bogen. Bei einem Sieg wären die TuS-Kicker längst im Urlaub.

Das Momentum spricht für Aiglsbach. „Da es sich um ein Heimspiel handelt, wollen wir natürlich gewinnen. Wir wissen um unsere brutale Heimstärke. Wir haben in 2019 daheim alles gewonnen und und seit August 2018 kein Spiel mehr zu Hause verloren.“

Alle Hallertauer Kicker sind fit

Taktisch will Flicker an den Spielprinzipien in der Arbeit mit und gegen den Ball nichts ändern. „Vor allem physisch müssen wir dagegen halten.“ Über den Gegner sei man „gut informiert“, im Zentrum des TuS ragten einige Einzelspieler heraus. Beim Gastgeber sollte der 18-Mann-Kader vollzählig sein für die Abendgala. „Es wird ein ganz besonderes Highlight“, freut sich Flicker.

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