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Aiglsbach geht ins Abenteuer Landesliga

Aufsteiger TV Aiglsbach stellt sich nach kurzer Vorbereitung dem ersten Gegner. Trumpfkarte soll die Heimstärke bleiben.
Von Alexander Roloff

TV Aiglsbach (in schwarz) möchte auch in der Landesliga für Furore sorgen. Foto: Kahler
TV Aiglsbach (in schwarz) möchte auch in der Landesliga für Furore sorgen. Foto: Kahler

Aiglsbach.Mit dem Heimspiel gegen SV TuS/DJK Grafenwöhr steigt Aufsteiger TV Aiglsbach am heutigen Samstagabend in die neue Landesliga-Spielzeit ein (Spielbeginn: 18 Uhr). Neuland betreten die Schützlinge von Trainer Benjamin Flicker nicht, immerhin zog sich die Truppe zur Premiere vor zwei Jahren trotz Abstieg achtbar aus der Affäre.

Nach dem sofortigen Wiederaufstieg über die Relegation visiert Aiglsbach einen dauerhaften Aufenthalt in der Landesliga an. „Unser Ziel ist erreicht, wenn wir es als Team geschafft haben, mindestens Platz 13 zu packen“, sagt Trainer Flicker. „Für uns geht es zunächst darum, dass wir uns schnellstmöglich an das höhere Spielniveau gewöhnen und jede Partie wie ein Finale angehen“, so Flicker, der sein Team ausschließlich auf das folgende Match fokussiert.

Start mit einem Neulingsduell

Zum Auftakt gastiert Mitaufsteiger Grafenwöhr in der Sommerau. „Eine sehr offensive und mutige Mannschaft, die eine gute Vorbereitung absolviert hat“, meint Flicker. Die Gäste zählen als Meister der Bezirksliga Oberpfalz Nord mit Aiglsbach zu den sechs Aufsteigern. Flicker setzt im Neulingsduell auf den Heimvorteil: „Wir haben heuer im Hexenkessel Sommerau noch keine Punkte abgegeben – das soll auch noch so lange wie möglich so bleiben.“

„Unser Ziel ist erreicht, wenn wir es als Team geschafft haben, mindestens Platz 13 zu packen.“

Benjamin Flicker

Der Stil bleibt unverändert: „Wir wollen unseren Vollgas-Fußball spielen und mit den Fans im Rücken als 12. Mann agieren.“ Kapitän Florian Schweiger (Innenbandriss), Florian Frankl (Schambeinentzündung), Roman Roggenbuck (Muskelfaseriss) sowie Stefan Liebler (Aufbautraining ) fehlen. Unabhängig von den verletzten Akteuren hätte die Vorbereitungsphase aus Flickers Sicht etwas länger dauern dürfen: „Wir gehen voller Vorfreude und mit Stolz über das Erreichte in die Spielzeit. Aufgrund der kurzen Pause nach der Relegation hätten wir aber noch ein bis zwei Wochen gebrauchen können, um einige Abläufe besser einzuspielen.“

TV Aiglsbach zieht zum Tor

Einige Dinge und Inhalte werde man im Lauf der Saison den Gegebenheiten anpassen. „Es wäre vermessen, dies nicht zu tun da, wir auch in der höheren Liga so erfolgreich wie möglich und Ergebnis orientiert kicken wollen“, erklärt Aiglsbachs Übungsleiter, verspricht aber: „Sobald wir den Ball haben, werden wir mit derselben Art und Weise Fußball spielen, wie wir es auch in der letzten Saison gemacht haben. Über die Neuzugänge ist Flicker voll des Lobes: „Alle Spieler sind technisch gut ausgebildet. Ich bin absolut zufrieden mit den Spielern die wir gefunden haben und für uns gewinnen konnten.“

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