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Aiglsbach sagt Trainingscamp in Parma ab

Landesligist verzichtet wegen des Coronavirus auf Reise. Stattdessen gibt es daheim drei intensive Tage mit Spieler-Küche.

Aiglsbach wandelte sein Trainingslager in ein „Camp dahoam“ in der Hallertau um. Foto: Christian Kahler/Archiv
Aiglsbach wandelte sein Trainingslager in ein „Camp dahoam“ in der Hallertau um. Foto: Christian Kahler/Archiv

Aiglsbach.Fußball-Landesligist TV Aiglsbach verzichtete im letzten Moment doch auf ein Trainingslager im italienischen Parma. „Aufgrund der starken Ausbreitung des Coronavirus im Norden Italiens wollten wir kein Risiko eingehen“, erklärt Sportlicher Leiter Heinrich Kaltenecker auf MZ-Nachfrage. Die Entscheidung sei kurzfristig gefallen und auch damit begründet, dass eine Sperrung der Sportanlage in Parma nicht auszuschließen war.

Der neue Coach Uwe Neunsinger instruiert seine Spieler in einer Trainingspause.  Foto: Richard Leu
Der neue Coach Uwe Neunsinger instruiert seine Spieler in einer Trainingspause. Foto: Richard Leu

Die Hallertauer wandelten die vorgesehenen Tage spontan in ein „Camp dahoam“ um. Trainiert wurde auf der eigenen Anlage sowie in Schwaig. Übungseinheiten gab es auch in der Halle, rekonvaleszente Spieler konnten den neuen Fitness- und Reharaum aufsuchen. Drei Tage lang wurde intensiv geschuftet, Taktikbesprechungen fanden im Vereinsheim statt.

Und, so berichtete der Klub, die Kicker und Betreuer wurden bei Mittag- und Abendessen zu Selbstversorgern. Einzig zum Schlafen und Frühstücken fuhren die Akteure nach Hause. Selbst auf eine Pizza musste beim Besuch eines italienischen Restaurants nicht verzichtet werden. Noch zwei Tests stehen ins Haus (Mittwoch, 19 Uhr, bei Langengeisling; Sonntag, 15 Uhr, daheim gegen Manching), am 15. März erfolgt der Frühjahrsauftakt zu Hause gegen BSC Woffenbach. (mar)

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