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Reform

Alt-Herren-Fußballer gehen neue Wege

Ü32-Kicker reagieren auf sinkendes Interesse: Zwei gleichberechtigte Ligen und Finalspiele sollen frischen Schwung bringen.
Von Alexander Roloff und Hans Steiner

  • Die Ü32-Kicker ordnen sich im Kelheimer Fußballgäu zur Spielzeit 2019 in ein reformiertes Ligensystem ein. Foto: Roloff
  • Landrat Martin Neumeyer (r.) und Spielleiter Hans Steiner (l.) ehrten die Meisterteams TSV Abensberg und FSV Sandharlanden. Ralf Huber (Abensberg, 2.v.l.) und Bastian Beckenbauer (Sandharlanden, 3.v.l.) nahmen die Auszeichnungen entgegen. Foto: Hans Steiner

Abensberg.Vor einem Jahr begegneten sich die Alt-Herren-Kicker der SG Schierling/Niederleierndorf und der SG Offenstetten/Großmuß noch in der AH-Kreisliga Kelheim. Mit den Plätzen zwei und drei verpassten beide Teams hinter Meister FSV Sandharlanden den Aufstieg in die Bezirksliga Niederbayern mit deutlichem Rückstand.

In der kommenden Spielzeit 2019 – die Ü32-Kicker passen ihre Spielzeiten dem Jahresverlauf an – kicken Schierling/Niederleierndorf und Offenstetten/Großmuß dennoch in der Bezirksliga, treffen aber vorerst nicht aufeinander. Grund ist die Umstrukturierung im Ligenbereich der Alten Herren. Künftig sollen die beiden gleichberechtigten Bezirksligen Donau/Abens und Donau/Laaber an den Start gehen.

Ü32-Kreisliga-Champion FSV Sandharlanden distanzierte im Vorjahr die Verfolger deutlich und feierte den souveränen Titelgewinn sowie den offiziellen Aufstieg in die Bezirksliga. Durch die Umstrukturierung der Ligen zogen jetzt auch die verbliebenen Kreisligisten in die Bezirksliga nach. Foto: Thomas Schwamm
Ü32-Kreisliga-Champion FSV Sandharlanden distanzierte im Vorjahr die Verfolger deutlich und feierte den souveränen Titelgewinn sowie den offiziellen Aufstieg in die Bezirksliga. Durch die Umstrukturierung der Ligen zogen jetzt auch die verbliebenen Kreisligisten in die Bezirksliga nach. Foto: Thomas Schwamm

Der Champion soll durch ein Finale mit Hin- und Rückspiel zwischen den Meistern der beiden Gruppen gefunden werden. Die übrigen Positionen werden ebenfalls durch Platzierungsspiele mit gleichrangierten Teams ermittelt. Nötig wurde diese Neuordnung, weil die Kreisliga als Unterbau nach dem Rückzug der SG Lengfeld/TSV Bad Abbach und dem Abwandern des SV Kläham in den Altliga-Bereich des Regensburger Raums zwei Mannschaften verloren hat.

Vereine begrüßen Neuordnung

Aufgrund der geringeren Teilnehmerzahl in der Kreisliga einigten sich die Vereinsvertreter der Alt-Herren-Mannschaften auf die neue Variante. „Mit dreizehn Teams starten anfangs April die beiden Kelheimer Bezirksliga-Gruppen in die 44. Saison“, verkündet daher Senioren-Spielleiter Hans Steiner nach der Versammlung im Sportheim des TSV Abensberg. Abensbergs AH-Chef Hans Zirzlmeier konnte neben den Vereinsvertretern auch Landrat Martin Neumeyer und Senioren-Spielleiter Steiner begrüßen.

„Die anwesenden Vereinsvertreter nahmen die Aufteilung in zwei gleichberechtigte Gruppen an.“

Hans Steiner

Laut Hans Steiner kam es im Vorfeld der Saisonplanung 2019 zu einer kurzen Diskussion. „Letztlich nahmen die anwesenden Vereinsvertreter die Aufteilung in zwei gleichberechtigte Gruppen an“, so Steiner. Die Gruppeneinteilung wurde anschließend einstimmig vollzogen. Zudem einigten sich die Vereinsvertreter auch über einheitliche Anstoßzeiten.

Die Einteilung der beiden Bezirksligen

  • Bezirksliga Donau/Abens (5. April):

    TSV Abensberg, FC Hausen, ATSV Kelheim, SG Neust./Bad Gögging, SV Mühlhausen, FSV Sandharlanden und SG Offenstetten/Großmuß treten an.

  • Bezirksliga Donau/Laaber (12. April:

    SG Teugn/Saal, TSV Bayerbach, SG Pfaffenberg/Mallersdorf, SV Pattendorf, SG Schierling/Niederleierndorf und SV Eggmühl spielen mit.

Zur Auswahl stehen Freitag (19 Uhr) und Samstag (17.40 Uhr, ab 1. Oktober 17 Uhr). Zu geringfügigen Anstoßveränderungen könne es laut Steiner kommen, wenn Junioren oder Damen am selben Tag Heimspiele bestreiten.

Der Saisonschluss wurde in beiden Gruppen mit dem 27. und 28. September festgelegt. Ab 11. und 12. Oktober kommt es zu den ersten Platzierungsspielen zwischen den gleichrangigen Teams beider Gruppen. Die beiden Gruppensieger spielen in Vor- und Rückspiel den Meister im Europacup-Modus aus.

TSV Abensberg ist der Gejagte

Im Saison-Rückblick wies Steiner auf sieben Sportgerichtsfälle hin, in den „ausnahmslos das Nichtantreten eines Vereins abgeurteilt wurde“. Als Bezirksliga-Meister wurde der TSV Abensberg, als Kreisliga-Meister der FSV Sandharlanden geehrt.

Spielleiter Steiner beendete seine Ausführungen mit dem Dank an die Schiedsrichter-Einteiler. Steiner dankte aber im Besonderen den zum Einsatz gekommenen Unparteiischen, „ohne die ein geregelter Spielbetrieb nur schwer möglich wäre“.

Spielleiter Steiner erwähnte noch die vom Verband angebotenen Turniere. „Die Möglichkeit, dass die Vereine diese Angebote annehmen können, ist auch in dieser Saison gegeben“, wies Steiner auf eine seit vielen Jahren praktizierte Vorgehensweise hin.

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