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Handball

ATSV-Damen geben die rote Laterne ab

Kelheimerinnen bezwingen TS Regensburg, die Herren verlieren gegen die Männer der Domstädter nach gutem Beginn.
Heike S. Heindl

Kristina Eichinger beim Wurfversuch: Ihre Kolleginnen Theresia Kleehaupt (Nr. 7) und Vanessa Kolb (Nr. 10) sehen zu. Foto: Diekmann
Kristina Eichinger beim Wurfversuch: Ihre Kolleginnen Theresia Kleehaupt (Nr. 7) und Vanessa Kolb (Nr. 10) sehen zu. Foto: Diekmann

Kelheim.Am Wochenende traten sowohl die Handball-Herren als auch Damen gegen die TS Regensburg an. Für beide Mannschaften war es ein wegweisendes Spiel, zumal auch die Damen seit der Winterpause auf dem letzten Platz und damit auf dem direkten Abstiegsplatz standen. Sich dieser Tatsache bewusst, und mit dem Willen, die Spiele gegen die direkten Abstiegsnachbarn aus Cham und Regensburg nicht zu einem Endspiel machen zu wollen, gingen die Kelheimer Damen motiviert in die Partie. Besonders in den ersten Minuten zeigte sich schon, dass die Gastgeberinnen aus Kelheim die deutlich wachere Mannschaft war.

Während die Gäste Probleme mit dem Spielaufbau hatten, gelang es den Kelheimerinnen zwar, bis zum Abschluss zu kommen – der wurde jedoch erst einmal von der Torfrau verhindert. Nach fünf Minuten fiel der erste Treffer der Partie für Kelheim. Danach folgte eine sehr ausgeglichene erste Halbzeit, in der keine der Mannschaften sich groß absetzen konnte. Zur Halbzeit stand es 7:6. Nach der Pause erwischten die Kelheimer Damen den besseren Start und ließen die ersten zehn Minuten kein Gegentor zu, während sie selbst ihren Vorsprung auf fünf Tore ausbauten. Diesen Vorsprung ließen sie sich dann auch nicht mehr nehmen. Überzeugend waren die geschlossene Mannschaftsleistung und das ruhige und besonnene Agieren aller Spielerinnen.

Die Herren hingegen erwischten einen rabenschwarzen Tag. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es mit einem leichten Rückstand von 12:13 in die Pause. Dann verpasste man es allerdings, das Spiel an sich zu reißen. Im Gegenteil: Regensburgs Torhüter wurde direkt warmgeworfen oder man scheiterte am Metall. Ganze zehn Minuten dauerte es, bis ein Tor fiel.

Die Regensburger waren hingegen erfolgreich. Kurze Zeit sah es so aus, als würden sich die Gastgeber fangen, allerdings hakte es im Spielaufbau und man gab in dieser Phase nun endgültig die Zügel aus der Hand. Die Kelheimer mussten sich mit einer 20:28-Niederlage abfinden, was vor allem nach der letzten Zeit, in der man sich wieder auf alte Stärken besonnen hat, eine sehr bittere Pille ist. Die D-Junioren unterlagen bei der SG Regensburg mit 10:19.

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