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Kelheim

ATSV-Damen haben im Derby das Nachsehen

Die Damen des ATSV Kelheim verloren das Derby in der Bezirksklasse Ost gegen die Handballerinnen der SG Schierling/Langquaid mit 20:23.

Nachdem Lena Hendlmeier für den Ausgleich gesorgt hatte, bestand wieder Hoffnung auf ein versöhnliches Ende.  Foto: Philipp Fembacher
Nachdem Lena Hendlmeier für den Ausgleich gesorgt hatte, bestand wieder Hoffnung auf ein versöhnliches Ende. Foto: Philipp Fembacher

Kelheim.Mit 3:3 Punkten belegen sie aktuell den fünften Tabellenplatz.

Nachdem die Kelheimerinnen über die zweite Welle nicht zum Erfolg kamen, mussten sie lange Zeit einen Zwei- bis Drei-Tore-Rückstand hinterherlaufen und konnten sich nie so wirklich in die Partie reinkämpfen, während die SG-Damen über die groß gewachsene Kreisläuferin zu leichten Toren kamen.

Einen Lichtblick gab es für die ATSV-Damen in der 52. Minute, als Lena Hendlmeier zum 17:17-Ausgleich traf. Die Kelheimerinnen hatten nun wieder Hoffnung, doch noch das Spiel für sich zu entscheiden, allerdings kam es dann wie schon die Woche zuvor in Weiden: Nervosität und fehlende Abgezocktheit waren die ausschlaggebenden Gründe, warum der ATSV im Angriff unnötige Ballverluste hatte und den Schierlinger Damen drei Tore schenkten. Am Ende verloren die ATSV-Damen mit 20:23. Als Nächstes kommt am Samstag (17 Uhr) Obertraubling nach Kelheim.

In der Bezirksliga Ost trennten sich die Handballer vom ATSV Kelheim mit 27:27 vom ASV Cham II. Die Gäste setzten von Beginn an auf eine Manndeckung gegen die ATSV-Rückraumschützen. Damit brachten sie die ATSV-Spieler zeitweise aus dem Konzept, trotzdem lagen die Teams nach 15 Minuten gleichauf (8:8). Mehrere Ungenauigkeiten und schwaches Rückzugsverhalten ermöglichten es dem Bayerwald-Team, sich bis auf vier Tore abzusetzen (10:14), doch Kelheim kämpfte trotz vieler Positionsumstellungen wieder zurück ins Spiel und verkürzte bis zur Pause auf 13:15 Tore.

Nach Wiederanpfiff egalisierte der ATSV den Rückstand binnen vier Minuten (16:16), und dieses Unentschieden hielt mit wechselnden Führungen bis in die 50. Minute hinein (23:23). Angetrieben vom unermüdlichen Johannes Flotzinger, dazu mit Michael Rappl als sicheren Rückhalt im Tor, ließ die Kelheimer Truppe nie nach. Mit einem 3:0-Lauf kam Kelheim zunächst etwas weg (26:23), hatte aber in den letzten Minuten nicht das Quäntchen Glück auf seiner Seite. Zwei Strafwürfe gegen den ATSV, eine unnötige Zeitstrafe inklusive eines Kelheimer Pfostentreffers führten letztlich zum gerechten Unentschieden (27:27).

„Letztes Jahr hätten wir so eine Partie noch abgegeben“, resümierte Trainer Gernot Nagy. Die Mannschaft beweist jetzt, was sie zu leisten im Stande ist.“ Am Samstag um 19 Uhr erwarten die Kelheimer den verlustpunktfreien Klassenprimus HSG Nabburg/Schwarzenfeld.

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